Andrea Iannone: "Lorenzo denkt zu viel, wenn er die Ducati fährt"

Andrea Iannone hat letztes Jahr in Österreich die sieglose Serie von Ducati in der MotoGP beendet. Er weiß daher wie kein Zweiter, wo die anfänglichen Probleme seines Nachfolgers Jorge Lorenzo bei den Roten liegen.

Andrea Iannone: "Lorenzo denkt zu viel, wenn er die Ducati fährt"
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Andrea Iannone, Team Suzuki MotoGP
Jorge Lorenzo, Gigi Dall'Igna, Ducati Team
Andrea Iannone, Team Suzuki MotoGP
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Andrea Iannone, Team Suzuki MotoGP
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team

Der Italiener Andrea Iannone ist zwischen 2013 und 2016 für vier Saisons lang bei Ducati gefahren, zunächst auf den Satelliten-Maschinen von Pramac, dann zwei Jahre als Werks-Pilot. Dieses Jahr ist er zu Suzuki gewechselt.

Iannone kennt die Ducati Desmosedici-Reihen, weiß, dass diese Maschine ganz besondere Eigenarten hat. Daher kann er auch einschätzen, wo die anfänglichen Probleme Jorge Lorenzo auf der Roten Diva liegen.

"Dich auf die Ducati einzuschießen ist eine große Aufgabe", so Iannone zu Motorsport.com.

"Und wenn du beim Fahren zu viel denken musst, dann bist du nicht schnell." - Andrea Iannone

"Das ist in den letzten Jahren einfacher geworden. Es ist aber wahr, dass das Motorrad einen besonderen Fahrstil braucht, aber es hat trotzdem das Potenzial, konkurrenzfähig zu sein. Du musst einfach herausfinden, wie du das Meiste aus ihm herausholst."

Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team

Foto Ducati Corse

"Das Problem dabei ist, wie lange du davor die gleiche Maschine gefahren bist, wie eben Jorge. Dann auf ein anderes Motorrad zu springen erfordert eine radikale Änderung beim Fahrstil. Das zwingt dich, alles zu überdenken. Und wenn du beim Fahren zu viel denken musst, dann bist du nicht schnell", so Iannone.

"Du musst dich so schnell es geht an die neue Situation gewöhnen, damit alles instinktiv abläuft, so, wie du das vorher auf einer anderen Maschine gemacht hast. Wenn du mit deinem Instinkt fährst, wie du es gewohnt warst, dann verlierst du sehr viel und wirst nicht besser", weiß der ehemalige Ducati- und jetzige Suzuki-Pilot.

geteilte inhalte
kommentare
Jack Miller: Keine Sorgen um MotoGP-Zukunft

Vorheriger Artikel

Jack Miller: Keine Sorgen um MotoGP-Zukunft

Nächster Artikel

Aprilia stellt neues Motorrad für MotoGP-Saison 2017 vor

Aprilia stellt neues Motorrad für MotoGP-Saison 2017 vor
Kommentare laden