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Aprilia verstärkt sich mit Ex-Ferrari-Motorenchef Luca Marmorini

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Aprilia verstärkt sich mit Ex-Ferrari-Motorenchef Luca Marmorini
Autor:
Co-Autor: Franco Nugnes
16.05.2020, 10:28

Massimo Rivola hat einen weiteren ehemaligen Formel-1-Techniker gewinnen können - Luca Marmorini bringt seine Expertise bei der Entwicklung des neuen V4-Motors ein

Herzstück der neuen Aprilia RS-GP 2020 ist ein neuer V4-Motor mit 90 Grad Zylinderwinkel. Das Triebwerk ist wie das gesamte Motorrad eine komplette Neukonstruktion. Für dieses Projekt hat Motorsportchef Massimo Rivola neues Personal engagiert. Und da Rivola lange Zeit in der Formel 1 für Toro Rosso und Ferrari gearbeitet hat, hat er in diesem Pool gefischt - mit Erfolg.

Zunächst wurde Marco de Luca an Board geholt. Der Italiener arbeitete in der Ära von Michael Schumacher in der Aerodynamik-Abteilung von Ferrari und später auch für Mercedes in der DTM sowie für McLaren im GT-Sport. Mit Stefano Romeo konnte Rivola einen Elektroniker von Ferrari abwerben.

Und auch im Bereich Motorentwicklung hat Aprilia eine Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Techniker begonnen: Luca Marmorini. Der Italiener arbeitet seit einiger Zeit am neuen Aprilia-Motor. Bisher war das nicht öffentlich bekannt.

Marmorini, 59 Jahre alt, hat an der Fakultät für Ingenieurwissenschaft an der Universität Pisa studiert. Nachdem er am Technologieinstitut in Massachusetts gearbeitet hatte, begann seine Tätigkeit im Motorsport. 1990 stieß er zu Ferrari und arbeitete dort in der Motorenabteilung.

1999 wechselte er dann zum Formel-1-Team von Toyota nach Köln. 2009 kehrte Marmorini zurück zu Ferrari und ersetzte Gilles Simon. Als 2014 die neuen Hybrid-Motoren eingeführt wurden, war Ferrari nicht siegfähig. Intern wurde dem Motor die Mitschuld gegeben. Marmorini musste gehen.

Nach der Formel 1 gründete Marmorini die Firma Marmotors, die sich mit verschiedenen Projekten beschäftigt. Dazu zählt nun auch die Kooperation mit Aprilia. Bei den Februar-Tests in Sepang und Doha war der neue Motor erstmals auf der Strecke im Einsatz.

Das erste Feedback der Fahrer war positiv, auch wenn noch Leistung auf die stärksten V4-Triebwerke von Ducati und Honda fehlte. Jüngst konnte sich Aprilia in den Diskussionen mit den anderen Herstellern durchsetzen.

Während die Motorentwicklung für Honda, Ducati, Yamaha und Suzuki eingefroren ist, müssen die Konzessions-Teams Aprilia und KTM ihren Motor erst Ende Juni homologieren. Somit ist es Aprilia erlaubt, bis dahin Entwicklung am Prüfstand fortzusetzen.

Mit Bildmaterial von Ferrari.

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Rennserie MotoGP
Autor Gerald Dirnbeck