Barcelona: FIM, FIA und Montmelo beschließen Streckenänderung

Die FIA, die FIM und der Circuit de Barcelona-Catalunya haben sich darauf geeinigt, die Strecke umzubauen, wie Motorsport.com erfahren hat.

Am 3. Juni 2016 war Luis Salom nach einem Sturz im Moto2-Freitagstraining zum Großen Preis von Katalonien in der Motorrad-Weltmeisterschaft ums Leben gekommen, daher wurde die Sicherheit des Circuit de Barcelona-Catalunya  in Frage gestellt. Daraufhin sorgte sich ein Großteil der Fahrer vor allem um den letzten Sektor rund um Kurve 12, wo Salom sein Leben verlor.

Seither haben Charlie Whiting (FIA) und Franco Uncini (FIM) mehrere Monate lang die Strecke besichtigt und über mögliche Änderungen verhandelt und gesprochen. Einen Tag nach dem Saisonfinale war Uncini in Montmelo vor Ort, vorige Woche erneut. Der abschließende Plan besagt nun 2 grundlegende Veränderungen an der Streckenführung, die die Formel 1 aber nicht betreffen werden.

Im Gegenteil: Die Motorräder werden nun ein ähnliches Layout wie die Vierräder fahren, dabei wird aber die Schikane vor der letzten Kurve leicht nach vorn versetzt werden. Damit wird die Auslaufzone in Kurve 12 weiter vergrößert, gleichzeitig aber können die Piloten nun sicherer an die Box fahren, ohne die Strecke queren zu müssen.

Fotos: MotoGP in Barcelona 2016

Fotos: Formel 1 in Barcelona 2016

Gleichzeitig werden die MotoGP-Piloten nun in Kurve 10 (La Caixa) die kürzere Variante fahren, wie es die Formel 1 bereits seit Jahren macht. Mit dieser neuen Streckenführung wird eine Barcelona-Runde in der MotoGP um 75 Meter kürzer, die Länge schrumpft von 4.727 Meter auf 4.652 Meter.

Die Arbeiten werden im kommenden Monat durchgeführt, wenn auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya keine Veranstaltungen geplant sind. Die Umbauarbeiten sollen in der letzten Januar-Woche abgeschlossen sein.

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