"Bin einer, der lacht": Rossi glaubt nicht an MotoGP-Abschied mit Tränen

Valentino Rossi zeigt in Valencia vor seinem letzten MotoGP-Rennen seine neun Titel-Motorräder und spricht über seine Rivalitäten und seine Gefühle zum Abschied

"Bin einer, der lacht": Rossi glaubt nicht an MotoGP-Abschied mit Tränen

Für Valentino Rossis letztes Rennen in der Motorrad-WM, das am Sonntag in Form des Grand Prix von Valencia 2021 über die Bühne geht, haben sich der MotoGP-Superstar und sein persönliches wie berufliches Umfeld noch einmal etwas Besonderes einfallen lassen.

Bevor Rossi am Sonntag, 14. November 2021, seine insgesamt 26-jährige WM-Karriere auf zwei Rädern ausklingen lässt, gab es am Donnerstag in Valencia einen Sondertermin, um Rossis lange und erfolgreiche Karriere zu würdigen. Schließlich hat es "The Doctor" seit seinem WM-Debüt beim Rennen der 125er-Klasse am 31. März 1996 in Shah Alam (Malaysia) auf jede Menge eindrucksvolle Zahlen und einige Rekorde gebracht.

Am Donnerstag enthüllte Rossi im Fahrerlager der Rennstrecke in Valencia noch einmal jene neun Motorräder, mit den er seine neun WM-Titel errungen hat: angefangen mit der Aprilia RS125 aus der 125er-Saison 1997 bis hin zur Yamaha M1 aus der MotoGP-Saison 2009.

FOTOS: Valentino Rossi bei seinem MotoGP-Abschied in Valencia 2021

Die Enthüllung der erfolgreichsten Bikes seiner Karriere tätigte Rossi inklusive Sitzproben vor den Augen einiger Fahrerkollegen und Teamchefs sowie seiner schwangeren Freundin Francesca Sofia Novello, seines langjährigen Kumpels Alessio "Uccio" Salucci und des Dorna-Chefs Carmelo Ezpeleta.

 

"All die Bikes zusammen zu sehen und auch all die MotoGP-Piloten zu sehen, das waren schon große Emotionen", gesteht Rossi und verrät mit einem Grinsen: "Außer den Honda-Bikes habe ich all diese Bikes zu Hause stehen, also die Yamahas und die Aprilias. Die Yamaha von 2004 steht in meinem Badezimmer, ach Quatsch, in meinem Schlafzimmer.

Zum Thema Honda sagt Rossi: "Ich werde noch einmal mit Alberto [Puig] sprechen, ob ich nicht zumindest die 500er noch haben kann." Jene gelbe Honda NSR500 im Nastro-Azzurro-Design aus der MotoGP-Saison 2001 bedeutet Rossi sehr viel. Schließlich hat er auf ihr seinen ersten WM-Titel in der Königsklasse errungen.

Fotostrecke: Die Karriere von Valentino Rossi in der Motorrad-WM:

1996: WM-Debüt in der 125er-Klasse mit Scuderia AGV Aprilia
1996: WM-Debüt in der 125er-Klasse mit Scuderia AGV Aprilia
1/177
Sein Debüt in der Motorrad-WM gibt Valentino Rossi (geboren am 16. Februar 1979 in Urbino) beim Grand Prix von Malaysia am 31. März 1996 in Shah Alam. In der 125er-Klasse fährt der gerade 17-jährige Italiener eine Aprilia mit Hauptsponsor AGV. Von Beginn an ist Rossi mit der Startnummer 46 unterwegs. Sein 1. Rennen beendet er auf dem starken 6. Platz.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Brünn 1996: Der 1. Sieg
Brünn 1996: Der 1. Sieg
2/177
Keine 5 Monate nach seinem Debüt gelingt Rossi schon am 18. August 1996 der 1. Sieg. Er gewinnt den Grand Prix von Tschechien in Brünn vor Jorge Martinez und Tomomi Manako und feiert seinen Debütsieg sichtlich zufrieden auf dem Podium. Seine 1. WM-Saison schließt Rossi auf P9 der Gesamtwertung ab.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

1997: Neuer Hauptsponsor Nastro Azzurro
1997: Neuer Hauptsponsor Nastro Azzurro
3/177
Auch in der Saison 1997 fährt Rossi in der 125er-Klasse eine Aprilia. Der Hauptsponsor aber wechselt. Statt des Helmherstellers AGV wird auf Rossis RS125 nun hauptsächlich die Biermarke Nastro Azzurro beworben. Nach 11 Saisonsiegen (6 davon in Folge) wird der Italiener ...

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Brünn 1997: 125er-Weltmeister ein Jahr nach dem 1. Sieg
Brünn 1997: 125er-Weltmeister ein Jahr nach dem 1. Sieg
4/177
... schon am 29. August 1997 beim Grand Prix von Tschechien erstmals Weltmeister. Seinen 1. WM-Titel feiert Rossi damit nur ein Jahr nach seinem 1. Sieg - wie damals in Brünn. Am Saisonende hat er 83 Punkte Vorsprung auf den WM-Zweiten, den Japaner Noboru Ueda (Honda).

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

1998: Aufstieg in die 250er-Klasse
1998: Aufstieg in die 250er-Klasse
5/177
Als 125er-Weltmeister vollzieht Rossi im Winter 1997/98 den Klassenwechsel und steigt in die leistungsstärkere 250er-Klasse auf. Dem von der italienischen Biermarke Nastro Azzurro gesponserten Aprilia-Team bleibt er treu, fährt statt einer Aprilia RS125 aber nun eine ...

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

5 Siege in erster 250er-Saison
5 Siege in erster 250er-Saison
6/177
... Aprilia RS250. Natürlich trägt auch diese die Startnummer 46. In seiner ersten 250er-Saison holt Rossi 5 Siege, wobei er die letzten 4 Saisonrennen en suite gewinnt.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Imola 1998: Sieg mit Italo-Design
Imola 1998: Sieg mit Italo-Design
7/177
Beim Grand Prix von Imola tritt Rossi mit einer Sonderlackierung an seiner Aprilia an. Mit den italienischen Nationalfarben Grün, Weiß und Rot gelingt ihm dabei auf italienischem Boden der Auftakt seiner herbstlichen Serie von 4 Siegen in Folge. Am Saisonende ist Rossi ...

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Vizeweltmeister hinter Loris Capirossi
Vizeweltmeister hinter Loris Capirossi
8/177
... Vizeweltmeister hinter Aprilia-Kollege und Landsmann Loris Capirossi, der auf diesem Foto aus Assen direkt hinter Rossi fährt. Aprilia-Pilot Nummer 3, der Japaner Tetsuya Harada, beendet die WM auf Gesamtrang 3, nachdem er beim Finale in Buenos Aires von Capirossi von der Piste gedrückt wird. Das Manöver bringt Capirossi den Titel und Rossi den Vizetitel. Die beiden Italiener trennen am Saisonende nur 23 Punkte.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

1999: 9 Siege in letzter Saison mit der Aprilia RS250
1999: 9 Siege in letzter Saison mit der Aprilia RS250
9/177
1999, in seinem zweiten 250er-Jahr, verdoppelt Rossi die Anzahl seiner Saisonsiege beinahe. Auf der Nastro-Azzurro-Aprilia gewinnt er 9 Rennen, unter anderem ...

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Mugello 1999: Sieg mit Peace-Design
Mugello 1999: Sieg mit Peace-Design
10/177
... den Grand Prix von Italien in Mugello, den er mit seiner Sonderlackierung bestreitet. Auf dem Weg zum Heimsieg ziert die RS250 ein spezielles Peace-Design, das von Rossis Lieblingsfarbe Gelb dominiert wird.

Foto: : Aprilia Racing

Rio 1999: 250er-Weltmeister und erneuter Klassenwechsel
Rio 1999: 250er-Weltmeister und erneuter Klassenwechsel
11/177
Am 24. Oktober 1999 stellt Rossi in Rio de Janeiro beim vorletzten Saisonrennen den WM-Titel sicher. Wie schon in der 125er-Klasse, so braucht er auch in der 250er-Klasse gerade mal 2 Jahre, um es zu Weltmeisterehren zu bringen. Vizeweltmeister wird der Japaner Tohru Ukawa (Honda) mit am Ende 38 Punkten Rückstand. Rossis 2. Titel ebnet den Weg zum Aufstieg in die Königsklasse.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

2000: Debüt in der Königsklasse
2000: Debüt in der Königsklasse
12/177
Den Hauptsponsor nimmt Rossi beim Wechsel in die 500er-Klasse mit, die Motorradmarke aber wechselt er. Der Italiener sitzt nun im Sattel einer Honda, die jedoch nicht von einem Werksteam gestellt wird. Bei seinem 500er-Debüt, dem GP Südafrika 2000 in Welkom, holt er sich als Einzelkämpfer bei Nastro Azzurro Honda mit der gelben NSR500 den 5. Startplatz. Im Rennen fällt er auf der 6. Position liegend mit Sturz aus.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Donington 2000: 1. Sieg in der Königsklasse
Donington 2000: 1. Sieg in der Königsklasse
13/177
Seinen 1. Sieg in der 500er-Klasse erringt Rossi schon bei seinem 9. Rennen, dem Grand Prix von Großbritannien am 9. Juli 2000 in Donington. Er gewinnt vor Kenny Roberts Jr. (Suzuki) und Jeremy McWilliams (Aprilia).

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Den späteren Weltmeister gleich mal geschlagen
Den späteren Weltmeister gleich mal geschlagen
14/177
Auf dem Donington-Podium duscht Sieger Rossi den Zweitplatzierten Roberts Jr. ab. Die Saison 2000 beendet der Rookie nach einem weiteren Sieg (Rio) schließlich als Vize-Champion hinter dem US-amerikanischen Suzuki-Piloten, der seinen einzigen WM-Titel erringt.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Erste Duelle mit Max Biaggi
Erste Duelle mit Max Biaggi
15/177
Ein weiterer starker Gegner erwächst Rossi direkt in seiner Debütsaison in der Königsklasse in Person seines italienischen Landsmanns Max Biaggi. Der 4-malige 250er-Weltmeister absolviert bereits seine dritte 500er-Saison, muss sich in dieser aber im Kampf um den Vizetitel gegen Rookie Rossi geschlagen geben.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

2001: Letzte Saison als Satellitenfahrer
2001: Letzte Saison als Satellitenfahrer
16/177
2001 ist für Rossi die 2. und gleichzeitig letzte Saison in einem Satellitenteam. Wieder fährt er für Nastro Azzurro Honda, diesmal aber noch erfolgreicher als in seiner Rookie-Saison 2000. Mit 11 Saisonsiegen weist er allen voran ...

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Max Biaggi wird zum Erzrivalen
Max Biaggi wird zum Erzrivalen
17/177
... Max Biaggi auf der von Marlboro gesponserten Werks-Yamaha in die Schranken. Die beiden Italiener werden im Saisonverlauf zu echten Erzrivalen. Sie bekämpfen sich nicht nur auf der Strecke, wie etwa beim Saisonauftakt, GP Japan in Suzuka, wo Biaggi Rossi erst von der Piste drückt dann von diesem in voller Fahrt den gestreckten Mittelfinger gezeigt bekommt. Auch neben der Strecke geht es zwischen den beiden brisant zu.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Mugello 2001: Podestplatz mit Flower-Power-Design weggeworfen
Mugello 2001: Podestplatz mit Flower-Power-Design weggeworfen
18/177
Beim GP Italien in Mugello tritt Rossi mit einer Sonderlackierung an seiner Nastro-Azzurro-Honda an. Mit dem weiß/blauen Flower-Power-Design liegt er bei Regen auf Podestkurs, stürzt aber weniger als einen Kilometer vor dem Ziel in der Biondetti-Schikane. Während es so ausgerechnet Biaggi mit P3 doch noch auf das Podium schafft, verbucht Rossi seine einzige Nullnummer der Saison 2001.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Barcelona 2001: Handgreiflichkeiten vor der Siegerehrung
Barcelona 2001: Handgreiflichkeiten vor der Siegerehrung
19/177
Der Kampf Rossi vs. Biaggi wird jedoch nicht nur auf der Strecke ausgetragen. Und auch beim Kampf neben der Strecke bleibt es nicht allein bei Worten. Nur 2 Wochen nach Mugello gewinnt Rossi den GP Katalonien in Barcelona vor Biaggi. Noch vor der Siegerehrung kommt es zu Handgreiflichkeiten zwischen den beiden.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Brünn 2001: Biaggis Sturz ist bezeichnend
Brünn 2001: Biaggis Sturz ist bezeichnend
20/177
Im Duell Rossi vs. Biaggi auf der Strecke ist es meist Biaggi, der das Nachsehen hat. Während Rossi 11 Rennen gewinnt, siegt Biaggi 3 Mal. Der beim GP Tschechien in Brünn direkt vor seinem Rivalen in Führung liegend passierte Sturz ist bezeichnend. Biaggi rappelt sich wieder auf, belegt im Rennergebnis aber nur P10, während Rossi gewinnt.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Phillip Island 2001: 500er-Weltmeister mit Satelliten-Bike
Phillip Island 2001: 500er-Weltmeister mit Satelliten-Bike
21/177
Beim drittletzten Saisonrennen, GP Australien am 14. Oktober 2001 auf Phillip Island, schlägt Rossi Biaggi im Kampf um den Sieg um 0,013 Sekunden. Mit diesem Fotofinish stellt "The Doctor" den WM-Titel sicher. Historisch ist nicht der satte Vorsprung von 106 Punkten auf Biaggi. Vielmehr ist Rossi der erste Fahrer eines Satellitenteams, der Weltmeister der Königsklasse wird. Bis heute ist er der einzige, dem dies gelungen ist.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

2002: Neue Ära MotoGP und Aufstieg ins Honda-Werksteam
2002: Neue Ära MotoGP und Aufstieg ins Honda-Werksteam
22/177
2002 wird die 500er-Klasse von der MotoGP-Klasse abgelöst. Die Motoren haben 990 statt 500 Kubikzentimeter Hubraum und sind Viertakter statt Zweitakter. Rossis 46 prangt nun auf einer Honda RC211V und erstrahlt in Gelb. Im Verlauf seiner Karriere macht der Italiener das Gelb sprichwörtlich zu Gold, denn mit dem Wechsel in das von Repsol gesponserte Honda-Werksteam nimmt Rossis Dominanz erst so richtig Fahrt auf.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Erstmals in der Königsklasse mit Teamkollege
Erstmals in der Königsklasse mit Teamkollege
23/177
2002 ist Rossis erste Königsklassen-Saison, die er nicht als alleiniger Fahrer für ein Team bestreitet. Im Honda-Werksteam hat er Tohru Ukawa an seiner Seite, den er 1999 im Kampf um den 250er-Titel geschlagen hatte. Die MotoGP-Saison 2002 beendet der Japaner auf P3 der Gesamtwertung.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Erneuter Titelkampf gegen Max Biaggi
Erneuter Titelkampf gegen Max Biaggi
24/177
Rossis schärfster Rivale in der 1. MotoGP-Saison ist jedoch wie schon in der letzten 500er-Saison sein Landsmann Max Biaggi. Dieser fährt weiterhin für das von Marlboro gesponserte Yamaha-Werksteam, hat mit 2 Saisonsiegen aber einmal mehr deutlich das Nachsehen gegenüber Rossi.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Gute Stimmung fällt schwer
Gute Stimmung fällt schwer
25/177
Wie schon 2001, so gewinnt Rossi im Saisonverlauf 2002 abermals 11 Mal. Biaggi wird, wie hier beim GP Italien in Mugello, 4 Mal Zweiter hinter seinem Erzrivalen. Dass sich die beiden dabei keines Blickes würdigen ist eher die Regel als die Ausnahme...

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Gute Stimmung ist nicht unmöglich
Gute Stimmung ist nicht unmöglich
26/177
Indes können die Fans von Max Biaggi und Valentino Rossi durchaus miteinander, wie hier zu sehen beim Grand Prix von Tschechien 2002 in Brünn. Rossi verbucht bei diesem Rennen den einzigen Ausfall in seiner ersten Saison als Honda-Werkspilot. Abgesehen davon läuft alles nach seinem Geschmack.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Donington 2002: Sieg Nummer 46
Donington 2002: Sieg Nummer 46
27/177
Der 7. Saisonsieg 2002 ist für Rossi Sieg Nummer 46 seiner Karriere. Diesen erzielt er beim Grand Prix von Großbritannien in Donington, wo er 2 Jahre zuvor seinen 1. Sieg in der Königsklasse eingefahren hatte.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Rio 2002: MotoGP-Weltmeister
Rio 2002: MotoGP-Weltmeister
28/177
Mit dem 10. seiner 11 Saisonsiege 2002 stellt Rossi beim Rio-GP in Brasilien schon 4 Rennen vor Schluss der Saison den WM-Titel sicher. Diesmal hat er unterm Strich sogar 140 Punkte Vorsprung auf Max Biaggi und krönt sich überlegen zum 1. Weltmeister in der Geschichte der MotoGP-Klasse. Damit hat es Rossi in der 125er-, der 250er, der 500er- und der MotoGP-Klasse zum WM-Titel gebracht.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

2003: Nicky Hayden als neuer Teamkollege
2003: Nicky Hayden als neuer Teamkollege
29/177
2003 erhält Rossi im Honda-Werksteam einen neuen Teamkollegen. Nicky Hayden ersetzt Tohru Ukawa, der ins Satellitenteam von Sito Pons wechselt und auf den von Yamaha kommenden Max Biaggi trifft. Hayden fährt als AMA-Superbike-Champion seine MotoGP-Rookie-Saison und beendet die Gesamtwertung auf P5. Links im Bild Rossis ehemaliger Aprilia-Kollege aus 250er-Zeiten: Loris Capirossi, der nun Ducati fährt.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Neuer Look
Neuer Look
30/177
Rossi selbst unterzieht sich lediglich einer optischen Veränderung. Während sein Bike weiterhin in den typischen Repsol-Farben daherkommt, legt "The Doctor" im Saisonverlauf 2003 mal eben eine neue Farbe auf, die eigentlich besser zu Ducati passen würde.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Sete Gibernau erwächst zum stärksten Gegner
Sete Gibernau erwächst zum stärksten Gegner
31/177
Auf der Strecke ist nach Max Biaggis Wechsel zu Pons-Honda der Spanier Sete Gibernau (Gresini-Honda) Rossis stärkster Gegner. Die beiden liefern sich das eine oder andere enge Rennen, wie etwa beim GP Deutschland auf dem Sachsenring, wo Gibernau mit 0,060 Sekunden Vorsprung auf Rossi gewinnt.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Sepang 2003: WM-Titel Nummer 5
Sepang 2003: WM-Titel Nummer 5
32/177
Letzten Endes muss sich Gibernau im WM-Kampf aber doch geschlagen geben. Nach 4 Saisonsiegen wird der Spanier mit 80 Punkten Rückstand auf Rossi Vize-Champion hinter dem Italiener und vor dessen Landsmann Biaggi. Rossi fixiert den insgesamt 5. WM-Titel seiner Karriere beim drittletzten Rennen, dem GP Malaysia in Sepang, den er vor seinen beiden größten Konkurrenten gewinnt.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Valencia 2003: Letzter Sieg auf Honda
Valencia 2003: Letzter Sieg auf Honda
33/177
Beim Saisonfinale 2003 in Valencia tritt Rossi mit einer Sonderlackierung an seiner Werks-Honda an und fährt damit seinen 9. Saisonsieg ein. Für den Italiener markiert das Rennen den Abschied von Honda, nachdem er für die japanische Marke zunächst 2 Jahre Satellitenfahrer und anschließend 2 Jahre Werksfahrer war.

Foto: : Richard Sloop

Honda-Abschied mit Perücke
Honda-Abschied mit Perücke
34/177
Rossi ist längst bekannt dafür, dass er die Show ebenso kann wie das Fahren selbst. Seinen letzten Honda-Sieg, den er knapp vor Sete Gibernau einfährt, zelebriert er auf dem Valencia-Podium mit Perücke. Bemerkenswert: Rossi hat damit jedes einzelne der 16 Saisonrennen 2003 auf dem Podium beendet. Gibernau gratuliert anständig. Zu dieser Zeit herrscht zwischen dem Italiener und dem Spanier noch Respekt...

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

2004: Wechsel zu Yamaha
2004: Wechsel zu Yamaha
35/177
Apropos Spanier: Zur Saison 2004 wechselt Rossi vom Honda- ins Yamaha-Werksteam und hat dort einen spanischen Teamkollegen: Carlos Checa. Die Bikes der beiden sind allerdings unterschiedlich lackiert. Während Checas M1 überwiegend rot ist und von der Zigarettenmarke Fortuna gesponsert wird, erstrahlt die von Rossi im Blau der zum selben Konzern (Imperial Tobacco) gehörenden Marke Gauloises.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Welkom 2004: Sieg beim 1. Start für Yamaha
Welkom 2004: Sieg beim 1. Start für Yamaha
36/177
Rossi und Yamaha, das ist Liebe auf den ersten Blick. Denn bei seinem Yamaha-Debüt, dem GP Südafrika 2004 in Welkom, ringt Rossi nach hartem Kampf seinen Erzrivalen Max Biaggi nieder und siegt auf Anhieb. Doch wie schon 2003 wird nicht Biaggi auf der von Camel gesponserten Pons-Honda, sondern Sete Gibernau auf der von Telefonica Movistar gesponserten Gresini-Honda der größte Gegner Rossis im Titelkampf.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Der beste Sieg
Der beste Sieg
37/177
Beim Gedanken an den denkwürdigen GP Südafrika 2004 in Welkom spricht Rossi noch heute von seinem persönlich besten Sieg. Die blaue Yamaha M1, die er an jenem Wochenende erstmals im Renneinsatz pilotierte, steht heute übrigens in Rossis Schlafzimmer im heimischen Tavullia.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Harte Bandagen im Titelkampf
Harte Bandagen im Titelkampf
38/177
Mit 4 Siegen für Gibernau und 9 Siegen für Rossi ist 2004 auf dem Papier ein Abziehbild von 2003. Doch der Titelkampf wird mit härteren Bandagen ausgetragen. Im Zuge der Startplatzaffäre von Katar muss Rossi im Oktober in Losail genau wie Max Biaggi von hinten starten, weil ihre Teams am Abend vor dem Rennen die Startplätze sauber gekehrt haben. Bei der Aufholjagd stürzt Rossi, Titelkonkurrent Gibernau fährt zum Sieg.

Foto: : Gauloises Fortuna Racing

Phillip Island 2004: WM-Titel Nummer 6 - "Che Spettacolo"
Phillip Island 2004: WM-Titel Nummer 6 - "Che Spettacolo"
39/177
Doch nur 2 Wochen nach dem skandalbehafteten Grand Prix von Katar krönt sich Rossi beim GP Australien auf Phillip Island erneut zum Weltmeister. "Che Spettacolo" steht auf seinem WM-T-Shirt geschrieben. "Welch ein Spektakel", in dem sich Rossi letztlich gegenüber Gibernau durchsetzte und am Ende 47 Punkte vorn liegt.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Weltmeister auch mit Yamaha
Weltmeister auch mit Yamaha
40/177
Den insgesamt 6. WM-Titel seiner Karriere und seinen ersten als Yamaha-Pilot feiert Rossi auf dem Phillip-Island-Podium ausgelassen. Knapp ein Jahr zuvor hatte ihm diesen Triumph kaum einer zugetraut, denn 2003 gab es für das Yamaha-Werksteam mit Carlos Checa, Marco Melandri und Norrik Abe nicht mal einen Podestplatz.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Yamaha zurück in der Erfolgsspur
Yamaha zurück in der Erfolgsspur
41/177
Doch mit Rossi kehrt für Yamaha der Erfolg zurück. Der WM-Titel 2004 ist für den japanischen Hersteller der erste seit Wayne Rainey in der 500er-Saison 1992 den letzten seiner 3 WM-Titel errungen hatte. Für Rossi ist es zusammen mit dem 500er-Titel von 2001 der bereits 4. WM-Titel in Folge in der Königsklasse, der insgesamt 6. seiner Karriere und noch lange nicht der letzte.

Foto: : Gauloises Fortuna Racing

Titeljubel mit Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso
Titeljubel mit Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso
42/177
Übrigens: In den kleinen Klassen gehen die WM-Titel 2004 an Dani Pedrosa (250er-Klasse) und an Andrea Dovizioso (125er-Klasse). Diese beiden Fahrer werden Rossi wenig später in der Königsklasse MotoGP Gesellschaft leisten. Doch bis es soweit ist, ...

Foto: : Gauloises Fortuna Racing

2005: Colin Edwards als neuer Teamkollege
2005: Colin Edwards als neuer Teamkollege
43/177
... erhält Rossi erst einmal Gesellschaft durch einen neuen Teamkollegen. Sete Gibernaus 2004er Gresini-Honda-Teamkollege Colin Edwards wird für 2005 vom Yamaha-Werksteam unter Vertrag genommen. Nun sind beide Yamaha-Bikes im Blau von Gauloises lackiert. In Ländern, wo Tabakwerbung verboten ist, wird der Markenname durch Go!!!!!!! ersetzt.

Foto: : Gauloises Fortuna Racing

Gedanken eines Weltmeisters
Gedanken eines Weltmeisters
44/177
Die Frage, wer wohl Rossis stärkster Gegner in der Saison 2005 werden könnte, wird erst im Laufe des Jahres beantwortet. Zunächst kämpft ...

Foto: : Gauloises Fortuna Racing

Jerez 2005: Sete Gibernau muss einstecken
Jerez 2005: Sete Gibernau muss einstecken
45/177
... weiterhin Sete Gibernau auf seiner Gresini-Honda verbissen gegen die Vormachtstellung von Rossi auf der Yamaha. Beim Saisonauftakt, dem GP Spanien in Jerez, kommt es im Kampf um den Sieg in der letzten Kurve der letzten Runde zur denkwürdigen Kollision. Rossi setzt sich knallhart durch und gewinnt. Gibernau belegt wieder einmal nur P2. Ein Sieg gelingt dem Spanier 2005 gar nicht.

Foto: : Gauloises Fortuna Racing

Max Biaggis letzte MotoGP-Saison
Max Biaggis letzte MotoGP-Saison
46/177
Nicht nur Gibernau bleibt 2005 sieglos. Auch Rossis Erzrivale Max Biaggi, der nach 2 Jahren bei Pons-Honda zum Honda-Werksteam gewechselt hat, schafft keinen Saisonsieg. So bleibt Biaggi nur ein Jahr lang Honda-Werksfahrer. Am Saisonende zieht er sich mangels guter Alternativen aus der MotoGP-Szene zurück und macht ein Jahr Pause vom Rennsport, bevor er in der Superbike-WM mit Erfolg neu durchstartet.

Foto: : Repsol Media

Laguna Seca 2005: Platz 3 mit Yamaha-Sonderdesign
Laguna Seca 2005: Platz 3 mit Yamaha-Sonderdesign
47/177
Indes sorgt Rossi weiter für Aufmerksamkeit in der MotoGP-Szene. Beim GP USA in Laguna Seca tritt Yamaha mit einer Sonderlackierung an. Grund ist das 50-jährige Bestehen der Marke. Rossi beendet das Rennen - es ist die Rückkehr der Motorrad-WM in die USA nach 10 Jahren Pause - auf P3 hinter 2 US-Amerikanern: seinem ehemaligen Teamkollegen Nicky Hayden und seinem aktuellen Teamkollegen Colin Edwards.

Foto: : Gauloises Fortuna Racing

Marco Melandri wird zum Verfolger Nummer 1
Marco Melandri wird zum Verfolger Nummer 1
48/177
Im weiteren Verlauf der Saison 2005 sind aber weder Hayden noch Edwards und auch nicht Gibernau oder Biaggi die Hauptgegner Rossis. Stattdessen ist es Gibernaus Gresini-Honda-Teamkollege Marco Melandri, der dem Titelverteidiger am nächsten kommt. Mit 11 Saisonsiegen, darunter im Regen von Donington, drückt Rossi der Saison zwar einmal mehr den Stempel auf, aber auch Melandri wird noch von sich reden machen.

Foto: : Gresini Racing

Sepang 2005: Titel Nummer 7 mit P2 hinter Loris Capirossi
Sepang 2005: Titel Nummer 7 mit P2 hinter Loris Capirossi
49/177
Den WM-Titel 2005 stellt Rossi bereits 4 Rennen vor Schluss der Saison, beim GP Malaysia in Sepang, sicher. Diesmal gelingt ihm das aber nicht mit einem Sieg, sondern mit P2 hinter Ducati-Pilot Loris Capirossi, der ihn 7 Jahre zuvor in der 250er-Klasse geschlagen hatte. P3 in Sepang geht an Carlos Checa, der inzwischen ebenfalls für Ducati fährt, nachdem er bei Yamaha im Winter durch Colin Edwards ersetzt wurde.

Foto: : Ducati Corse

Auf Titel Nummer 7 folgt Vorgeschmack auf 2006
Auf Titel Nummer 7 folgt Vorgeschmack auf 2006
50/177
Am Saisonende hat Rossi als Weltmeister 2005 unglaubliche 147 Punkte Vorsprung - so viele wie kein anderer MotoGP-Weltmeister. Den stärksten Schlussspurt der Saison zeigt trotzdem Marco Melandri. Mit Siegen in Istanbul und Valencia sichert sich der Italiener als Honda-Satellitenfahrer den Vizetitel vor Honda-Werkspilot Nicky Hayden. Der US-Amerikaner wiederum wird in der folgenden Saison Rossis stärkster Gegner sein.

Foto: : Gresini Racing

Valencia 2005: Platz 3 mit Yamaha-Sonderdesign
Valencia 2005: Platz 3 mit Yamaha-Sonderdesign
51/177
Bevor es soweit ist, tritt Rossi beim Saisonfinale 2005 in Valencia mit einer Sonderlackierung an seiner Yamaha an. Es sind die typischen Yamaha-Farben Weiß und Rot. Sie lösen beim letzten Rennen im 50. Yamaha-Jahr das Blau von Hauptsponsor Gauloises ab. Mit diesem Look beendet Rossi das Rennen vom 15. Startplatz kommend auf P3 hinter dem Fotofinish zwischen Melandri und Hayden.

Foto: : Gauloises Fortuna Racing

2006: Neue Farben für "The Doctor"
2006: Neue Farben für "The Doctor"
52/177
Mit einem ganz neuen Look beginnt für Rossi die Saison 2006. Das Yamaha-Werksteam hat über den Winter die Zigarettenmarke Gauloises gegen die aus derselben Branche kommende Marke Camel getauscht. Die M1 von Rossi erstrahlt ebenso in Gelb wie ....

Foto: : Camel Media Service

Gelbsucht bei Yamaha
Gelbsucht bei Yamaha
53/177
... die M1 von Rossis Teamkollege Colin Edwards. Bei der offiziellen Teamvorstellung im Frühjahr 2006 sind es nicht nur die beiden Motorräder, die sich strahlend in Gelb präsentieren.

Foto: : Camel Media Service

WM-Kampf gegen Nicky Hayden
WM-Kampf gegen Nicky Hayden
54/177
Auf der Strecke wird die Saison 2006 von Rossi und Nicky Hayden bestimmt. Während der Italiener im Sattel seiner gelben Yamaha mit 5 Siegen den Großteil seiner Punkte einfährt, punktet Hayden über die Konstanz. Der Honda-Pilot gewinnt 2 Rennen und fährt 8 weitere Male auf das Podium.

Foto: : Repsol Media

Höhen und Tiefen
Höhen und Tiefen
55/177
Für Rossi schlagen indes nicht nur 5 Siege, unter anderem auf dem Sachsenring, sondern auch 3 Ausfälle zu Buche. Dennoch wird der Italiener als WM-Spitzenreiter zum Saisonfinale reisen, weil er beim vorletzten Saisonrennen, dem ...

Foto: : Camel Media Service

Estoril 2006: "Folgenschweres" Fotofinish mit Toni Elias
Estoril 2006: "Folgenschweres" Fotofinish mit Toni Elias
56/177
... GP Portugal in Estoril, P2 belegt, während Nicky Hayden vom eigenen Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa abgeräumt wird und die WM-Führung damit verliert. Derweil verliert Rossi den Sieg im Fotofinish gegen Toni Elias (Gresini-Honda) um winzige 0,002 Sekunden. Genau die 5 damit verpassten Punkte werden ihm unterm Strich zum WM-Titel fehlen.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Valencia 2006: Erste Niederlage im Titelkampf seit 2000
Valencia 2006: Erste Niederlage im Titelkampf seit 2000
57/177
Beim Saisonfinale in Valencia geht Rossi in der Anfangsphase des Rennens zu Boden und kommt, nachdem er sich wieder aufgerappelt hat, nur als 13. ins Ziel. Nicky Hayden belegt P3 und wird damit nach dem Estoril-Drama doch noch Weltmeister. "Kentucky Kid" ist damit der erste Fahrer seit US-Landsmann Kenny Roberts Jr. 6 Jahre zuvor, dem es gelingt, Rossi im Titelkampf zu bezwingen.

Foto: : Yamaha Motor Racing

2007: Schon wieder ein neuer Hauptsponsor bei Yamaha
2007: Schon wieder ein neuer Hauptsponsor bei Yamaha
58/177
Die Saison 2007 beginnt für Rossi wieder einmal in neuen Farben. Das Yamaha-Werksteam und Hauptsponsor Camel gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege. Nachfolger der Zigarettenmarke ist der Automobilhersteller Fiat. Die beiden M1 von Rossi und Colin Edwards kommen nun in Blau/Weiß daher.

Foto: : Yamaha Motor Racing

800er-Ära: Casey Stoner übernimmt das Kommando
800er-Ära: Casey Stoner übernimmt das Kommando
59/177
Auf der Strecke ist es von Beginn an Ducati-Neuzugang Casey Stoner, der das Zepter in die Hand nimmt. Gegen die Kombination Stoner/Ducati/Bridgestone tut sich Rossi im 1. Jahr der 800er-Ära mit seiner Michelin-bereiften Yamaha wiederholt schwer. Während Stoner 10 Saisonsiege holt, darunter gleich beim Auftaktrennen in Losail, das 2007 noch bei Tageslicht ausgetragen wird, ...

Foto: : Ducati Corse

Assen 2007: Sieg mit Fiat-Sonderdesign
Assen 2007: Sieg mit Fiat-Sonderdesign
60/177
... schafft Rossi "nur" 4 Saisonsiege, darunter bei der Dutch TT in Assen, wo er mit einer Sonderlackierung an seiner Yamaha antritt. Das ungewohnte Hellblau geht auf das 50-jährige Jubiläum des ersten Fiat 500 zurück. Es ist jedoch nicht das einzige Sonderdesign, das Rossi in der Saison 2007 fährt.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Phillip Island 2007: Platz 3 mit Fiat-Sonderdesign
Phillip Island 2007: Platz 3 mit Fiat-Sonderdesign
61/177
Beim GP Australien auf Phillip Island nämlich belegt Rossi mit einer Sonderlackierung, die das Revival der Fiat-Submarke Abarth anpreist, den 3. Platz hinter dem bereits als Weltmeister feststehenden Casey Stoner und dessen Ducati-Teamkollege Loris Capirossi.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Keine Chance gegen Casey Stoner
Keine Chance gegen Casey Stoner
62/177
Überhaupt bleibt Rossi in der Saison 2007 oft nur die Rolle des Gratulanten für Casey Stoner. Der Australier beendet die Saison nach seinen 10 Siegen unterm Strich mit 126 Punkten Vorsprung auf Rossi, der sich am Ende gar nur ...

Foto: : Ducati Corse

Denkbar knapp vorbei am Vizetitel
Denkbar knapp vorbei am Vizetitel
63/177
... mit P3 in der Gesamtwertung begnügen muss, weil er beim Finale in Valencia punktelos bleibt. Honda-Pilot Dani Pedrosa, der das Rennen gewinnt, fängt den Yamaha-Piloten um einen Punkt ab. Doch Rossi schöpft nach nun 2 verlorenen Titelschlachten nur noch mehr Motivation für einen erneuten Angriff auf die Krone.

Foto: : Yamaha Motor Racing

2008: Jorge Lorenzo als neuer Teamkollege
2008: Jorge Lorenzo als neuer Teamkollege
64/177
2008 bekommt Rossi einen neuen Yamaha-Teamkollegen. Statt Routinier Colin Edwards ist es der frischgebackene 250er-Weltmeister Jorge Lorenzo, der fortan die andere M1 im Werksteam fährt. Und der Spanier beginnt furios. In seinen ersten 3 MotoGP-Qualifyings fährt Lorenzo jeweils auf die Pole-Position. Das 3. Saisonrennen, den GP Portugal in Estoril, beendet er als Sieger. Aber auch Rossi wird noch in die Siegerstraße einbiegen.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Le Mans 2008: 90 Siege wie Angel Nieto
Le Mans 2008: 90 Siege wie Angel Nieto
65/177
Und wie! Rossis Sieg beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans ist über alle Klassen gerechnet der 90. seiner Karriere in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Damit zieht der Italiener mit Angel Nieto gleich. Der Spanier wiederum lässt es sich nicht nehmen, Rossi nach dem historischen Sieg persönlich zurück an die Box zu chauffieren.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Barcelona 2008: Platz 2 mit Azzurri-Design
Barcelona 2008: Platz 2 mit Azzurri-Design
66/177
Der Sieg in Le Mans ist für Rossi zusammen mit Schanghai und Mugello einer von 3 Siegen in Folge. Anschließend geht es zum GP Katalonien in Barcelona und dort fährt der Italiener in den Farben der Azzurri - der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zum Sieg reicht es für Rossi nicht ganz, er belegt P2 hinter Dani Pedrosa (Honda).

Foto: : Bridgestone Corporation

Casey Stoner verliert den Anschluss
Casey Stoner verliert den Anschluss
67/177
Im Kampf um den WM-Titel 2008 ist es aber nicht Pedrosa, sondern Titelverteidiger Casey Stoner auf Ducati, der Rossi am kräftigsten einheizt. Beim GP USA in Laguna Seca setzt sich Rossi ausgerechnet im Corkscrew durch und kauft Stoner im Titelkampf den Schneid ab. Während der Yamaha-Star damit eine Serie von 5 Siegen in Folge einläutet, triumphiert Stoner erst dann noch 2 Mal, als Rossi bereits Champion ist.

Foto: : Bridgestone Corporation

Motegi 2008: Titel Nummer 8 -"Scusate il ritardo"
Motegi 2008: Titel Nummer 8 -"Scusate il ritardo"
68/177
Den Titel 2008 fixiert Rossi mit Sieg beim GP Japan in Motegi. Und wie so oft hat der Publikumsliebling einen passenden Spruch auf dem T-Shirt parat. "Scusate il ritardo" – "Entschuldigt die Verspätung", lässt Rossi die Fans wissen, weil Titel Nummer 8 "erst" 3 Jahre nach Titel Nummer 7 zustande gekommen ist. Der abschließende Vorsprung auf Vizeweltmeister Stoner: 93 Punkte. Pedrosa (rechts) belegt WM-Rang 3.

Foto: : Ducati Corse

Titeljubel mit Marco Simoncelli und Mike di Meglio
Titeljubel mit Marco Simoncelli und Mike di Meglio
69/177
Neben MotoGP-Champion Rossi freuen sich im Jahr 2008 dessen Landsmann und guter Kumpel Marco Simoncelli sowie der Franzose Mike di Meglio über einen Titel. Simoncelli ist Champion der 250er-Klasse. Di Meglio hat in der 125er-Klasse die Oberhand. Während Simoncelli und di Meglio im kommenden Jahr in der 250er-Klasse gegeneinander fahren, ...

Foto: : Yamaha Motor Racing

2009: Enge Duelle im Yamaha-Team
2009: Enge Duelle im Yamaha-Team
70/177
... heißt es für Rossi in der Saison 2009 auf ein Neues im Kampf um den MotoGP-Titel. Schärfster Rivale ist der eigene Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo, der in seiner 2. Saison in der Königsklasse konstanter auftritt als es in seiner sturzbehafteten Rookie-Saison 2008 der Fall war. Rossi und Lorenzo liefern sich einige packende Zweikämpfe. Das Duell, welches die Massen elektrisiert, ...

Foto: : Yamaha Motor Racing

Barcelona 2009: Die große Show
Barcelona 2009: Die große Show
71/177
... führen Rossi und Lorenzo beim GP Katalonien in Barcelona auf. In der Schlussphase wechseln sich die beiden Yamaha-Piloten an der Spitze des Feldes ab. Lorenzo hat den Heimsieg bereits zum Greifen nah, als Rossi ihm diesen mit einem Überraschungsangriff in der letzten Kurve der letzten Runde doch noch entreißt. So gibt es statt eines Sieges für die Startnummer 99 den 99. Sieg für den Piloten mit der Startnummer 46.

Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Assen 2009: Der 100. Sieg
Assen 2009: Der 100. Sieg
72/177
Die 100 macht Rossi direkt beim darauffolgenden Rennen, der Dutch TT in Assen, voll. Wie so oft hat sich der Italiener gemeinsam mit seinem Fanclub auch für diesen Anlass etwas Besonderes einfallen lassen. Auf der Auslaufrunde posiert Rossi neben einem riesigen Transparent, auf dem die Zahl 100 neben 99 Fotos seiner bisherigen Siege prangt.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Zwangspause für Casey Stoner
Zwangspause für Casey Stoner
73/177
Jorge Lorenzo, der sich bei Rossis 99. Sieg denkbar knapp geschlagen geben musste, bleibt dem Italiener im Titelkampf aber auf den Fersen. Dies liegt nicht zuletzt daran, weil Ducati-Pilot Casey Stoner im Sommer 3 Rennen verpasst. Wie sich später herausstellt, leidet der Australier an einer Laktose-Intoleranz. Mit P2 und 2 Siegen in den 3 Rennen nach seinem Comeback meldet sich Stoner eindrucksvoll zurück, doch ...

Foto: : Yamaha Motor Racing

Jorge Lorenzo mit Fehlern im Titelkampf
Jorge Lorenzo mit Fehlern im Titelkampf
74/177
... in den Titelkampf zwischen Rossi und Lorenzo kann der Ducati-Pilot nicht mehr eingreifen. Einen vorentscheidenden Rückschlag erleidet derweil Lorenzo, als er beim GP Tschechien in Brünn auf der Verfolgung von Rossi stürzt - für den Spanier der 2. Sturz in Folge nach Donington. Rossi wiederum fährt in Brünn den 5. seiner 6 Saisonsiege ein.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Estoril 2009: Platz 4 mit Fiat-Sonderdesign
Estoril 2009: Platz 4 mit Fiat-Sonderdesign
75/177
Beim GP Portugal in Estoril fährt Yamaha mit einem Sonderdesign von Hauptsponsor Fiat. Anlass ist die Markteinführung des Fiat Punto Evo. Während Rossi mit P4 das Podium verpasst, wittert Teamkollege Lorenzo, der mit dem Silber-Look zum Sieg fährt, noch einmal Hoffnung im Titelrennen. Aber der 4. Saisonsieg kommt für den Spanier zu spät, denn beim vorletzten Saisonrennen, ...

Foto: : Yamaha Motor Racing

Sepang 2009: Titel Nummer 9 - "Gallina vecchia fa buon brodo"
Sepang 2009: Titel Nummer 9 - "Gallina vecchia fa buon brodo"
76/177
... dem GP Malaysia in Sepang, belegt Rossi P3, setzt sich zum 9. Mal die WM-Krone auf und hat am Ende 45 Punkte mehr als Lorenzo. Der passende Spruch auf dem WM-T-Shirt darf auch diesmal nicht fehlen: "Gallina vecchia fa buon brodo" – "Altes Huhn bringt gute Suppe". Nach Titel Nummer 9 – in der Königsklasse Nummer 7 und in der MotoGP-Ära Nummer 6 – wird es für Rossi aber zunehmend schwierig.

Foto: : Hazrin Yeob Men Shah

2010: Trennwand in der Yamaha-Box
2010: Trennwand in der Yamaha-Box
77/177
Die Saison 2010 ist die dritte, die Rossi bei Yamaha mit Jorge Lorenzo als Teamkollege in Angriff nimmt. Das Verhältnis der beiden ist aber nicht vom allergrößten Respekt geprägt, von direkter Zusammenarbeit ganz zu schweigen. In der Box des japanischen Werksteams gibt es nun eine Trennwand.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Verheißungsvoller Saisonstart
Verheißungsvoller Saisonstart
78/177
Unter diesen unterkühlten Vorzeichen beginnt Rossi furios mit Sieg beim Saisonauftakt, dem unter Flutlicht ausgetragenen GP Katar in Losail. Auf diesen lässt er bei den beiden folgenden Rennen in Jerez und Le Mans 2 weitere Podestplätze folgen. Doch dann geschieht das Unglück.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Mugello 2010: Beinbruch bei schwerem Sturz
Mugello 2010: Beinbruch bei schwerem Sturz
79/177
Im Freien Training zum GP Italien in Mugello stürzt Rossi schwer. In der Biondetti-Schikane steigt er per Highsider von seiner Yamaha ab und krümmt sich schmerzverzerrt im Kiesbett. Die niederschmetternde Diagnose für "The Doctor" und seine riesige Fangemeinde: gebrochenes rechtes Schienbein. Damit ist die Saison für Rossi zwar nicht gelaufen, aber inklusive Mugello verpasst er 4 Rennen.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Aufmunterung für die Fans - "Torno subito"
Aufmunterung für die Fans - "Torno subito"
80/177
Der GP Großbritannien 2010 in Donington ist das erste Rennen, das Rossi seit seinem 14 Jahre zuvor erfolgten Einstieg in die WM verpasst. Doch selbst in dieser Zeit hält er seine Fans mit lockeren T-Shirt-Sprüchen bei Laune. Über ein in der Yamaha-Box aufgehängtes, von ihm signiertes Shirt lässt er ausrichten: "Torno subito" – "Ich komme gleich wieder".

Foto: : Yamaha Motor Racing

Sachsenring 2010: Platz 4 beim Comeback
Sachsenring 2010: Platz 4 beim Comeback
81/177
Nur 6 Wochen nach dem Beinbruch von Mugello gibt Rossi beim GP Deutschland auf dem Sachsenring sein umjubeltes Comeback. Dieses krönt er beinahe mit einem Podestplatz. Im Kampf um P3 muss er sich um weniger als eine halbe Sekunde gegenüber Casey Stoner geschlagen geben, nachdem ihn der Ducati-Pilot in der letzten Kurve der letzten Runde doch noch überholt.

Foto: : Bridgestone Corporation

Laguna Seca 2010: Der erste Podestplatz nach Beinbruch
Laguna Seca 2010: Der erste Podestplatz nach Beinbruch
82/177
Eine Woche später gastiert der MotoGP-Zirkus zum GP USA in Laguna Seca. Yamahas Hauptsponsor Fiat legt mal wieder ein Sonderdesign auf. Anlässlich der US-Markteinführung des aktuellen Fiat 500 sind es 500 Schwarz/Weiß-Fotos von Fans. Rossi holt mit diesem Look P3 - seinen ersten Podestplatz nach dem Beinbruch. 5 Wochen später wird das Design auch in Indianapolis gefahren, wo er mit P4 das Podium verpasst.

Foto: : Yamaha Motor Racing

Motegi 2010: Erneutes denkwürdiges Duell mit Jorge Lorenzo
Motegi 2010: Erneutes denkwürdiges Duell mit Jorge Lorenzo
83/177
Im weiteren Saisonverlauf findet Rossi den Weg zurück auf das Podium. Beim GP Japan in Motegi liefert er sich ähnlich wie in Barcelona 2009 ein sehenswertes Duell mit Teamkollege Jorge Lorenzo. Diesmal geht es nicht um den Sieg, sondern um P3. Rossi setzt sich nach mehreren Positionswechseln auf engstem Raum durch und bewirkt damit auch, dass sein um den WM-Titel kämpfender Teamkollege 3 Punkte weniger einstreicht.

Foto: : Bridgestone Corporation

Sepang 2010: Der erste Sieg nach Beinbruch
Sepang 2010: Der erste Sieg nach Beinbruch
84/177
Nur eine Woche nach Motegi meldet sich Rossi endgültig in der Weltspitze zurück. Er gewinnt den GP Malaysia in Sepang und feiert damit 4 Monate nach dem Beinbruch von Mugello wieder einen Sieg. Gleichzeitig stellt Teamkollege Jorge Lorenzo mit P3 seinen 1. WM-Titel in der Königsklasse sicher. Vizeweltmeister wird Dani Pedrosa (Honda). Rossi beendet die WM trotz 4 verpasster Rennen auf Gesamtrang 3 vor Casey Stoner.

Foto: : Bridgestone Corporation

Valencia 2010: "Bye Bye Baby"
Valencia 2010: "Bye Bye Baby"
85/177
Als die Saison 2010 in Valencia mit Lorenzo als Sieger und Weltmeister zu Ende geht, nimmt Rossi mit P3 nach 7 Jahren Abschied von seiner geliebten Yamaha M1. Das Ganze passiert abermals mit besonderem T-Shirt. Vorne prangt der Spruch "Bye Bye Baby". Hinten ist die Szene illustriert, wie Rossi in Welkom 2004 vor seiner M1 niederkniete, nachdem er mit ihr auf Anhieb siegte. Die Geste wiederholt er zum Abschied.

Foto: : Yamaha Motor Racing

2011: Das Abenteuer Ducati beginnt
2011: Das Abenteuer Ducati beginnt
86/177
2011 steht für Rossi im Zeichen eines neuen Abenteuers. Nach 7 Jahren Yamaha dockt der Italiener beim Ducati-Werksteam an und hofft, auch mit dem italienischen Bike über kurz oder lang Siege einzufahren. Teamkollege ist Nicky Hayden, der bereits in seiner eigenen Rookie-Saison 2003 bei Honda Rossis Teamkollege war.

Foto: : Ducati Corse

Gutes Verhältnis mit Nicky Hayden
Gutes Verhältnis mit Nicky Hayden
87/177
Im Gegensatz zu den Yamaha-Jahren 2008 bis 2010 an der Seite von Jorge Lorenzo ist Rossis Zusammenarbeit mit Hayden von gegenseitigem Respekt, ja sogar Freundschaft, geprägt. So kommt "Kentucky Kid" mehrfach zum Dirt-Track-Training auf Rossis VR46-Ranch in Tavullia vorbei. Ähnlich gut wie mit Hayden kam "The Doctor" in der Zeit vor Lorenzo mit seinem damaligen Yamaha-Teamkollegen Colin Edwards aus.

Foto: : Ducati Corse

Die GP11 ist keine M1
Die GP11 ist keine M1
88/177
Was die Freundschaft zum Motorrad betrifft, tut sich Rossi bei Ducati allerdings schwer – von Liebe ganz zu schweigen. Mit der Desmosedici GP11 kommt der Superstar der MotoGP-Szene nicht zurecht. Das im Gegensatz zur Yamaha aus Karbon gefertigte Chassis ist zu steif. Auf der GP11 vermisst Rossi die Agilität seiner geliebten M1 von Beginn an.

Foto: : Ducati Corse

Le Mans 2011: Einziger Podestplatz im ersten Ducati-Jahr
Le Mans 2011: Einziger Podestplatz im ersten Ducati-Jahr
89/177
Hoffnungsschimmer in einer für Rossis Verhältnisse ansonsten desolaten Saison 2011 ist der 3. Platz beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans. Es bleibt der einzige Podestplatz in der ersten Ducati-Saison des Italieners. Statt weiterer Erfolgserlebnisse ...

Foto: : Ducati Corse

Nicht einmal Jeremy Burgess hat eine Antwort
Nicht einmal Jeremy Burgess hat eine Antwort
90/177
... gibt es bei Rossi und seinem angestammten Crewchief Jeremy Burgess wiederholt lange Gesichter. Burgess hat Rossis Wechsel von Yamaha zu Ducati ebenso mitgemacht wie 7 Jahre zuvor den Wechsel von Honda zu Yamaha. Doch selbst der hochgeschätzte Australier, der vor "The Doctor" schon Wayne Gardner und Mick Doohan zu WM-Titeln führte, kann aus der Kombination Rossi/Ducati keine siegfähige machen.

Foto: : Bridgestone Corporation

Nichts zu holen in Rot
Nichts zu holen in Rot
91/177
So sehr sich Rossi 2011 auch ins Zeug legt: Abgesehen von P3 in Le Mans fährt er nur 4 weitere Male in die Top 5. Die Saison beendet er schließlich auf Gesamtrang 7 und damit soweit hinten wie nie zuvor eine in der Königsklasse. Einzig seine WM-Debütsaison 1996 in der 125er-Klasse hatte Rossi weiter hinten abgeschlossen.

Foto: : Ducati Corse

Wie 2007 keine Chance gegen Casey Stoner
Wie 2007 keine Chance gegen Casey Stoner
92/177
Derweil fährt Rossis Ducati-Vorgänger Casey Stoner in seiner ersten Saison im Honda-Werksteam unfassbare 211 Punkte mehr ein als Rossi und wird mit 10 Saisonsiegen überlegen Weltmeister 2011. Der Australier hat somit nicht nur den ersten, sondern auch den letzten WM-Titel der fünfjährigen 800er-Ära gewonnen.

Foto: : Repsol Media

Sepang 2011: Tragödie um Marco Simoncelli
Sepang 2011: Tragödie um Marco Simoncelli
93/177
Für Rossi ist 2011 nicht nur sportlich schlimm. Tiefpunkt ist der 23. Oktober, der Tag des GP Malaysia in Sepang. Rossis langjähriger Kumpel Marco Simoncelli lässt auf der Strecke sein Leben. Rossi ist in den Todessturz ebenso verwickelt wie Colin Edwards. Beide haben keine Chance auszuweichen, als Simoncelli mit seiner Gresini-Honda infolge eines Slides in Kurve 11 quer über die Strecke rutscht. Das Rennen wird nicht gewertet.

Foto: : Team Gresini

Valencia 2011: Helmdesign in Gedenken an Simoncelli
Valencia 2011: Helmdesign in Gedenken an Simoncelli
94/177
2 Wochen nach der Tragödie von Sepang rollt der MotoGP-Zirkus wieder. In Valencia wird das Saisonfinale 2011 ausgetragen. Rossi ehrt seinen ums Leben gekommenen Kumpel mit einem besonderen Helmdesign, das eine Kombination aus seinem eigenen "Elements"-Helmdesign und dem Design von Simoncellis Helm ist.

Foto: : Ducati Corse

2012: Beginn der 1.000er-Ära und neuer Versuch mit Ducati
2012: Beginn der 1.000er-Ära und neuer Versuch mit Ducati
95/177
Die MotoGP-Saison 2012 markiert die Öffnung des Hubraums von 800 auf 1.000 Kubikzentimeter. Für Rossi ist es die 2. Saison als Ducati-Pilot. Mit der Desmosedici GP12 läuft es für den Italiener allerdings nur unwesentlich besser als mit dem Vorgängermodell GP11. Beim Auftaktrennen, dem GP Katar, belegt er unter dem Flutlicht von Losail P10.

Foto: : Ducati Corse

Le Mans 2012: Platz 2 im Regen
Le Mans 2012: Platz 2 im Regen
96/177
Immerhin: Den Sprung auf das Podium schafft Rossi 2012 einmal häufiger als 2011. Der 1. von 2 Podestplätzen seiner 2. Ducati-Saison gelingt im Regen von Le Mans. Hinter Jorge Lorenzo und vor Titelverteidiger Casey Stoner, der 3 Tage zuvor seinen Rücktritt zum Saisonende verkündet hat, holt Rossi P2.

Foto: : Bridgestone Corporation

Misano 2012: Platz 2 vor der Haustür
Misano 2012: Platz 2 vor der Haustür
97/177
Der 2. Podestplatz gelingt vor Rossis Haustür. Beim GP San Marino in Misano bringt der im weniger als 20 Kilometer entfernten Tavullia wohnende Ducati-Pilot P2 hinter Lorenzo und vor Alvaro Bautista buchstäblich nach Hause. Bautista ist bei Gresini-Honda Nachfolger des verunglückten Marco Simoncelli. Vor dem Rennen erhielt der Misano-Kurs dessen Namen. Cattolica, wo Simoncelli wohnte, liegt noch näher als Tavullia.

Foto: : Bridgestone Corporation

Schatten vergangener Tage
Schatten vergangener Tage
98/177
Was Rossis sportliche Performance 2012 betrifft, so ist diese abgesehen von den beiden 2. Plätzen in Le Mans und Misano ernüchternd. Der 7-malige Weltmeister der Königsklasse ist auf der Ducati nur noch ein Schatten seiner selbst. Auf den neuen Weltmeister Jorge Lorenzo, der weiter für Yamaha fährt, fehlen Rossi am Saisonende 187 Punkte. Die Top 5 der WM-Wertung verpasst der Italiener auch in seinem 2. Ducati-Jahr.

Foto: : Ducati Corse

Valencia 2012: Abschied von Ducati
Valencia 2012: Abschied von Ducati
99/177
Während sich Lorenzo seinen 2. WM-Titel holt und Casey Stoner seine letzte Saison als Gesamtdritter hinter Honda-Teamkollege Dani Pedrosa abschließt, beendet Rossi die Saison 2012 ein Jahr nach WM-Rang 7 diesmal auf WM-Rang 6. So hatte er sich das Abenteuer Ducati nicht vorgestellt. Und so ist Valencia wie schon 2003 und 2010 abermals Bühne für einen Abschied Rossis von einer Marke.

Foto: : Ducati Corse

2013: Rückkehr zu Yamaha
2013: Rückkehr zu Yamaha
100/177
Für die Saison 2013 hat Rossi seine alte Liebe, die Yamaha M1, wiedergefunden. Im japanischen Werksteam ist er wie schon in den Jahren 2008 bis 2010 Teamkollege von Jorge Lorenzo. Doch im Unterschied zu Episode 1 ...

Foto: : Yamaha MotoGP

Plötzlich läuft es mit Jorge Lorenzo