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Brad Binder weiterhin WM-Zweiter, aber: "Fehler im Qualifying hat gekostet"

Brad Binder (KTM) ist überzeugt, dass in Argentinien mit einem besseren Startplatz mehr als Rang sechs möglich gewesen wäre - Gripprobleme bei Miguel Oliveira

Brad Binder ist auch nach dem dritten MotoGP-Saisonrennen 2022 in der Fahrerweltmeisterschaft auf dem zweiten Platz. Der KTM-Fahrer beendete den Grand Prix von Argentinien als Sechster. In der WM überholte er damit zwar Enea Bastianini (Gresini-Ducati), aber mit dem Sieg übernahm Aleix Espargaro (Aprilia) die WM-Führung. Binders Rückstand beträgt sieben Zähler.

"Es ist natürlich toll, Zweiter in der Weltmeisterschaft zu sein", sagt Binder nach Termas de Rio Hondo. "Wir müssen immer die maximal möglichen WM-Punkte mitnehmen. Egal ob es ein Sieg, ein fünfter oder zehnter Platz ist. Natürlich müssen wir uns auf die großen Punkte konzentrieren."

"Man träumt natürlich von Siegen. Aber die Realität ist, dass wir etwas schwierigere Wochenenden hatten als gedacht. Wir machen es gut. Wir müssen die guten Tage genießen, aber mit den Füßen am Boden bleiben. Es ist wichtig, dass wir jedes Wochenende nach dem anderen nehmen."

"Ich gehe davon aus, dass es in diesem Jahr viele Veränderungen geben wird. Deshalb müssen wir immer die maximal möglichen WM-Punkte mitnehmen. Wenn uns das gelingt, werden wir am Ende in einer guten Position sein."

In Argentinien war das Qualifying die Achillesferse von KTM. Miguel Oliveira stand nur auf Startplatz 16 und beendete das Rennen als 13. Binder machte am Samstag in Q2 auf seiner schnellsten Runde einen Fehler und landete deshalb auf Startplatz elf.

Brad Binder

Brad Binder rechnet damit, dass es für KTM in Europa besser laufen wird

Foto: Motorsport Images

Mit einer besseren Ausgangsposition wäre mehr als Rang sechs möglich gewesen. "Im Qualifying habe ich einen großen Fehler gemacht, das ist klar. Das hat mich im Rennen viel gekostet, denn Überholmanöver waren sehr schwierig", schildert Binder den heißen Sonntag.

"Ich denke, ich hätte die Möglichkeiten gehabt, um das Podest zu kämpfen. Es sollte nicht sein. Wenn ich bedenke, dass sich das Griplevel im Rennen stark geändert hat, dann habe ich es recht gut gemanagt. Platz sechs sind sehr gute WM-Punkte. Natürlich ist es nicht das, was ich will."

Oliveira kämpft mit dem Grip

Teamkollege Oliveira hatte im Rennen von Beginn an Gripprobleme und war chancenlos, den Sprung in die Top 10 zu schaffen. "Im Warm-up hatte ich ein sehr gutes Gefühl und eine sehr gute Pace. Die Aussicht auf ein viel besseres Ergebnis war vorhanden", seufzt der Portugiese.

Miguel Oliveira

Nach dem Sieg in Indonesien klappte es diesmal nicht mit den Top 10

Foto: Motorsport Images

"Ich hätte nicht erwartet, dass das Rennen so schwierig werden würde. Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden, aber wenn ich die Bedingungen bedenke, dann habe ich das Beste herausgeholt. Es war sehr heiß. Bei wenig Grip war das Motorrad schwierig zu verzögern."

Nach drei Rennen ist KTM in der Markenweltmeisterschaft auf dem zweiten Platz. Auch in der Teamwertung ist KTM Zweiter. Am kommenden Wochenende steht der Grand Prix der USA auf dem Programm. Im vergangenen Herbst wurde Binder dort Neunter und Oliveira Elfter.

Nach Texas beginnt die lange Europasaison. Binder glaubt, dass es dann für KTM einfacher laufen wird: "Ich glaube, dass es für uns in Europa besser sein wird. Dort haben die Strecken mehr Grip. Unser Motorrad funktioniert mit guter Traktion viel besser. Wenn die Streckenverhältnisse nicht optimal sind, dann wird es für uns schwieriger."

Die beiden Tech-3-Rookies Raul Fernandez und Remy Gardner kamen in Argentinien außerhalb der WM-Punkteränge ins Ziel.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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