"Breites Grinsen" bei Jorge Lorenzo am 1. Testtag für Ducati

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Oriol Puigdemont
Autor: Oriol Puigdemont
Co-Autor: Valentin Khorounzhiy
Übersetzung: Mario Fritzsche
15.11.2016, 19:31

Jorge Lorenzo darf sich aufgrund des von Yamaha auferlegten Maulkorbs noch nicht über die Ducati äußern, aber im Team ist man nach dem 1. gemeinsamen Arbeitstag angetan.

Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team, im Gespräch mit Casey Stoner, Ducati Team, Testfahrer
Paolo Ciabatti, Sportdirektor, Ducati Corse
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Andrea Dovizioso, Ducati Team

Der dreimalige MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo saß am Dienstag bei den Testfahrten in Valencia erstmals in seiner Karriere in der Königsklasse auf einem anderen Motorrad als der Yamaha M1. Nach 9 Jahren hat Lorenzo das japanische Werksteam verlassen, um ab sofort für das Ducati-Werksteam in den Lenker zu greifen.

Am 1. Testtag für seinen neuen Arbeitgeber fuhr Lorenzo 60 Runden, wovon er den Großteil auf der Desmosedici GP aus der Saison 2016 zurücklegte. Mit diesem Bike markierte Lorenzo auf Anhieb die drittschnellste Zeit des Tages hinter den beiden Yamaha-Piloten Maverick Vinales und Valentino Rossi.

In den Schlussminuten der Session absolvierte Lorenzo einen kurzen Systemcheck auf seinem nächstjährigen Arbeitsgerät, der Desmosedici GP17. Aufgrund der vertraglichen Einschränkungen seitens Yamaha ist es dem MotoGP-Weltmeister von 2010, 2012 und 2015 noch nicht erlaubt, über Ducati zu sprechen. Im Team ist man nach dem 1. gemeinsamen Arbeitstag aber äußerst angetan.

Große Zufriedenheit bei Ducati

"Es war kein Schock für Jorge", betont Ducatis MotoGP-Projektleiter Paolo Ciabatti und legt nach: "Als er nach seinen 1. Runden in die Box zurückkam, hatte er ein breites Grinsen im Gesicht. Er hat realisiert, dass die Ducati, wenngleich sie ein komplett anderes Motorrad ist, nicht von einem anderen Stern ist", so Ciabatti, der bei dieser Gelegenheit "das gute Feedback von Jorge" lobt.

Mit seinem Wechsel von Yamaha zu Ducati hat sich Lorenzo unter anderem vorgenommen, das zu schaffen, was sein langjähriger Teamkollege und Erzrivale Valentino Rossi in den Jahren 2011 und 2012 nicht geschafft hat: mit der Desmosedici Rennen zu gewinnen.

Andrea Dovizioso mit positiver Rückmeldung über die GP17

Am Mittwoch wird Lorenzo zum letzten Mal in diesem Jahr für Ducati testen, denn gemäß Yamaha-Vertrag darf er abgesehen vom Valencia-Test erst nach dem Jahreswechsel für seinen neuen Arbeitgeber antreten. Derweil war Lorenzos nächstjähriger Teamkollege Andrea Dovizioso schon am Dienstag ausgiebig mit der neuen GP17 unterwegs und äußert sich positiv.

"Der Motor fühlt sich ein bisschen besser an, denn er spricht von unten heraus weicher an. Das ist für einen Fahrer immer ein angenehmes Gefühl. Das Positive am neuen Motorrad ist, dass der Bereich, an dem wir ansetzen können, deutlich größer ist als beim vorherigen Motorrad", so Dovizioso über den Unterschied zwischen der Desmosedici GP und der Desmosedici GP17.

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