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Crewchief vergleicht: Bastianini verlässt sich mehr auf Gefühl als Dovizioso

Crewchief Alberto Giribuola vergleicht Enea Bastianini mit Andrea Dovizioso - Bastianini fährt mehr mit Gefühl, während Dovizioso oft zu viel nachgedacht hat

Mit zwei Siegen in den ersten vier MotoGP-Saisonrennen 2022 hat Enea Bastianini seinen Durchbruch in der Königsklasse geschafft. Der Italiener führt vor dem Start der Europasaison auch die WM-Wertung an. Im Gresini-Team fährt "La Bestia" eine Ducati Desmosedici Jahrgang 2021.

Seit seinem MotoGP-Debüt im Vorjahr wird Bastianini von Alberto Giribuola als Crewchief betreut. Der Italiener arbeitete davor jahrelang mit Andrea Dovizioso zusammen. "Dovi" meinte bereits, dass Giribuola wichtigen Anteil an Bastianinis Erfolgen hat.

Giribuola sieht auch Parallelen zwischen Dovizioso und Bastianini. "Ich denke, sie sind sich sehr ähnlich, weil sich ihr Fahrstil auf die Bremsphase konzentriert und sie den Vorderreifen am Limit nutzen können", sagt Giribuola gegenüber 'Autosport'.

"Diesbezüglich sehe ich Ähnlichkeiten zu Andrea. Für mich ist es deshalb auch einfacher zu verstehen, was ich mit dem Motorrad tun muss, weil ich diese Vergangenheit habe. Am Kurvenausgang fahren sie unterschiedlicher."

"Enea bleibt immer stark am Limit des Hinterreifens. 'Dovi' war manchmal etwas aggressiver. Zum Beispiel hatten wir in Argentinien Schwierigkeiten, weil es dort einige Kurven gibt, wo man den Hinterreifen durchdrehen lassen muss, um zu lenken."

Enea Bastianini, Jack Miller, Alex Rins

In Austin eroberte Enea Bastianini seinen zweiten MotoGP-Sieg

Foto: Motorsport Images

"Enea tat sich damit etwas schwer. Deshalb war es ein schwieriges Rennen, aber wir haben es gemanagt", schildert Giribuola. Bastianini gilt als Naturtalent. Dovizioso hat sich den Ruf erarbeitet, ein Analytiker zu sein. Wie sieht das der Crewchief?

"Ich denke, Enea hat sich seit Jahresbeginn deutlich verbessert. Er hat an sich gearbeitet. Er bleibt ruhig und analysiert die Situation und das Set-up. Er hat einen Schritt gemacht, was sehr schön ist. Andrea war mehr analytisch."

"Manchmal hat er zu viel nachgedacht und wirklich an alle Aspekte gedacht. Enea verlässt sich mehr auf sein Gefühl. Er kann genau beschreiben, was er in jeder Kurve fühlt. Damit kann ich verstehen, was notwendig ist und was wir tun müssen."

Mit der alten GP21 hat Bastianini um 30 WM-Punkte mehr auf dem Konto als der beste Ducati-Fahrer mit einer GP22. Das ist Jack Miller auf dem siebten Platz. Gibt es tatsächlich einen großen Unterschied zwischen diesen beiden Modellen?

"Enea hat sehr viel Vertrauen zum Vorderrad. Er nutzt den Vorderreifen maximal. Dadurch gewinnt er am Kurveneingang sehr viel. Wenn er das macht, kann er den Hinterreifen am Kurvenausgang schonen", beschreibt Giribuola. "Das ist der Unterschied. Ich glaube nicht, dass wir im Vergleich zu 2022 ein schlechteres Paket haben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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