Dani Pedrosa spricht über den bittersten Moment seiner Karriere

Vor fünf Jahren hatte der HRC-Pilot gute Chancen, die Meisterschaft zu gewinnen – Ein Fahrfehler beim vorletzten Event begrub die WM-Hoffnungen.

In der MotoGP-Saison 2012 hatte Honda-Werkspilot Dani Pedrosa die wohl beste Chance, die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Teamkollege und Titelverteidiger Casey Stoner fiel im Sommer verletzungsbedingt aus. Somit hatte Pedrosa nur einen Gegner: Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo. Doch obwohl Pedrosa sieben Rennen gewann, entschied Lorenzo die Meisterschaft mit einem Sieg weniger für sich.

Im Rahmen des Malaysia-Grand-Prix vor zwei Wochen wurde Pedrosa auf den bittersten Moment seiner Karriere angesprochen. "Es war 2012. Damals war ich nah dran, die Meisterschaft zu gewinnen", blickt der routinierte Spanier zurück, der 2012 in der zweiten Saisonhälfte sechs Siege feierte.

"Ich war bei den finalen Rennen sehr stark und genoss das Fahren sehr. Schlussendlich stürzte ich auf Phillip Island und verlor dadurch die Meisterschaft. Beim darauffolgenden Rennen stürzte Jorge. Ich gewann und holte viele Punkte auf. Ohne den Sturz auf Phillip Island hätte ich die Meisterschaft vielleicht gewonnen. Das war mein Tiefpunkt", kommentiert Pedrosa.

Die Aufholjagd wurde aber bereits vor dem verhängnisvollen Australien-Grand-Prix gestoppt: In Misano stand Pedrosa auf der Pole-Position, musste nach einem Problem in der Startaufstellung das Rennen aber vom letzten Startplatz in Angriff nehmen. Bereits in Runde eins wurde Pedrosa von Hector Barbera abgeschossen und musste mit ansehen, wie Lorenzo 25 Punkte holte und den Vorsprung weiter ausbaute. Danach gewann Pedrosa in Aragon, Motegi und Sepang, bevor er auf Phillip Island stürzte und Lorenzo vorzeitig die WM für sich entschied.

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