Dani Pedrosa: Qualifying schuld an schlechten Ergebnissen?

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Dani Pedrosa: Qualifying schuld an schlechten Ergebnissen?
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
Co-Autor: Gerald Dirnbeck
08.08.2018, 06:46

Dani Pedrosa tritt weiter auf der Stelle - Auch in Brünn hat der Spanier keine Chance, vorne mitzukämpfen - Ruiniert das Qualifying bereits alle Möglichkeiten im Rennen?

Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Dani Pedrosa, Repsol Honda Team

Ausgerechnet in seinem Abschiedsjahr fährt Dani Pedrosa bis jetzt seine schlechteste Saison in der MotoGP. Der Spanier, der am Ende des Jahres zurücktritt, liegt nach zehn Rennen nur auf dem zwölften WM-Platz. Seit Pedrosa 2006 in die Königsklasse kam, war er - trotz zahlreicher Verletzungen - am Ende des Jahres in der Gesamtwertung nie schlechter als Sechster. Was läuft in diesem Jahr falsch?

Der Spanier gesteht, dass er "besonders im Qualifying" Probleme hat. In den vergangenen sechs Rennen kam der Honda-Pilot nie über den zehnten Startplatz hinaus. Negativer Höhepunkt waren dabei die Positionen 18 und 20 in Assen beziehungsweise Mugello. "Wenn ich im Rennen dann in einer hinteren Gruppe starte, ist das Überholen für mich sehr schwierig", erklärt der Spanier.

Denn im Rennen hat er große Probleme mit dem Grip am Hinterrad. "Am Kurvenausgang dreht mein Hinterrad durch, und es sieht so aus, dass die anderen Jungs zu Beginn des Rennens einen besseren Drive haben", sagt Pedrosa und ergänzt: "Erst am Ende, wenn die Reifen weniger Grip haben, kann ich am Kurvenausgang dran bleiben und ein Überholmanöver starten - aber dann ist das Rennen schon gelaufen."

Dabei seien die Temperaturen ein wichtiger Faktor. So habe er beim Test in Brünn am Montag beispielsweise deutlich weniger Probleme gehabt als beim Rennen an gleicher Stelle am Wochenende. Den Grand Prix beendete er auf Rang acht mit rund 7,5 Sekunden Rückstand. Laut eigener Aussage hätte Pedrosa dort mit Valentino Rossi um Platz vier kämpfen können - wenn er nicht zu Beginn des Rennens im Mittelfeld festgesteckt hätte.

Bisher konnte Pedrosa in all seinen zwölf MotoGP-Saisons seit 2006 mindestens ein Rennen gewinnen. 2018 stand er bisher aber noch nicht ein einziges Mal auf dem Podium. Eine komplette Saison ohne Podestplatz gab es noch nie, seit der Spanier 2001 in der damaligen 125er-Klasse sein Debüt in der Motorrad-Weltmeisterschaft gab.

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