Ducati: Einjahresvertrag soll Danilo Petrucci motivieren und unter Druck setzen

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Ducati: Einjahresvertrag soll Danilo Petrucci motivieren und unter Druck setzen
Autor: Sebastian Fränzschky
Co-Autor: Oriol Puigdemont
19.11.2018, 09:09

Im Gegensatz zu den meisten anderen Piloten erhielt Danilo Petrucci keinen Zweijahresvertrag: Er soll Ducati beweisen, dass er den Platz im Werksteam verdient

Jorge Lorenzo, Ducati Team, Danilo Petrucci, Pramac Racing
Danilo Petrucci, Pramac Racing, Jorge Lorenzo, Ducati Team
Andrea Dovizioso, Ducati Team, Danilo Petrucci, Pramac Racing

Die MotoGP-Saison 2019 wird die wohl größte Chance in Danilo Petruccis Karriere. Der Italiener steigt vom Ducati-Kundenteam Pramac ins Werksteam auf. Ducati-CEO Claudio Domenicali war federführend bei der Entscheidung, Petrucci zu befördern. Doch Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti hat noch leichte Zweifel, ob "Petrux" der richtige Fahrer für das Werksteam ist.

Während die meisten Fahrer Verträge über zwei Jahre unterzeichnet haben, bot Ducati Petrucci nur einen Einjahresvertrag an. "Es ist wahr, dass er durch einen Zweijahresvertrag etwas gelassener sein könnte, doch Ducati muss sicherstellen, dass wir zwei siegfähige Fahrer im Team haben. Deshalb war ein Einjahresvertrag die beste Lösung", bemerkt Ciabatti im Gespräch mit 'Motorsport.com'.  

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"Das Werksteam wird durch die Medien und die Sponsoren unter großen Druck gesetzt. Er muss zeigen, dass er in der Lage ist, es oft auf das Podium zu schaffen. Danilo muss die kommende Saison als einmalige Gelegenheit wahrnehmen. Sein Weg war bisher ziemlich ungewöhnlich. Wir denken, dass er die Chance verdient, die wir ihm ermöglichen. Er muss aber zeigen, dass unsere Entscheidung richtig war", so Ciabatti.

Bisher konnte Petrucci noch kein MotoGP-Rennen gewinnen. In der abgelaufenen Saison stand der Italiener nur ein Mal auf dem Podium - beim Frankreich-Grand-Prix in Le Mans. Im Vorjahr feierte Petrucci vier Top-3-Ergebnisse. Beim Kampf um den Titel des besten Privatfahrers unterlag Petrucci in diesem Jahr Johann Zarco. 

 
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