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Ducati: Warum Marquez, Quartararo und Vinales nicht verpflichtet wurden

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Ducati: Warum Marquez, Quartararo und Vinales nicht verpflichtet wurden
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28.06.2020, 06:09

Die Verhandlungen zwischen Ducati und Andrea Dovizioso stocken: Auf der Wunschliste von Ducati standen aber ohnehin drei andere Fahrernamen ganz oben

Seit der Saison 2007 wartet Ducati auf einen weiteren Titel in der MotoGP. Zuletzt beendete Andrea Dovizioso drei Mal die Saison als Vize-Weltmeister. Offen ist, ob der Italiener auch 2021 auf einer Werks-Desmosedici sitzt (laut Ducati sind die Verhandlungen zum Stillstand gekommen).

Mit Blick auf Doviziosos Alter streckte Ducati in den vergangenen Monaten die Fühler nach einem jungen Talent aus. Mit Weltmeister Marc Marquez, Yamaha-Pilot Maverick Vinales und Sensations-Rookie Fabio Quartararo gab es Kontakt. Doch keiner der drei Ausnahmekönner konnte verpflichtet werden.

"Wenn es Marquez nicht geben würde, dann wäre Dovi dreimaliger Weltmeister", bemerkt Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti im Gespräch mit 'GPOne' und reagiert auf die Kritik: "Es ist nicht wahr, dass wir bei unseren Entscheidungen zu langsam sind."

Auch mit Marc Marquez gab es Gespräche

"Es stimmt nicht, dass wir ihn nicht kontaktiert haben", kommentiert Ciabatti die Gerüchte um Weltmeister Marc Marquez. "In Wahrheit teilte er uns sofort mit, dass er bei Honda bleiben möchte. Und die Japaner stellten seinen Verbleib mit vermutlich 20 oder 15 Millionen Euro pro Jahr sicher. Dagegen kann man nicht viel ausrichten."

 

Marc Marquez, Maverick Vinales

Marc Marquez und Maverick Vinales bleiben ihren Arbeitgebern treu

Foto: LAT

Yamaha-Werkspilot Maverick Vinales entschied sich gegen einen Wechsel zu Ducati, weil er durch Valentino Rossis Weggang endlich aus dem Schatten der Nummer 46 treten kann. Vinales will beweisen, dass er bei Yamaha das Zeug zur Führungsfigur hat.

 

Auch Fabio Quartararo bindet sich an einen anderen Hersteller

Aber warum scheiterten die Verhandlungen mit Fabio Quartararo? "Quartararo war für uns schwer zu erreichen, weil er bei Yamaha bleiben wollte. Er ist in seinen 20ern. Deshalb war es logisch für ihn. Sein oberstes Ziel war eine Werks-M1. Und das hat er bekommen", so Ciabatti.

 

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo wechselt nach der Saison 2020 ins Yamaha-Werksteam

Foto: Motorsport Images

"In drei Jahren ist er 24 Jahre alt. Dann kann er sich neu entscheiden und das Motorrad wechseln. Bis dahin kann er ohne Bedenken fahren. Das wäre nicht möglich, wenn er seine Pläne geändert hätte", kommentiert Ciabatti die Entscheidung des jungen Franzosen, der ab 2021 bei Yamaha im Werksteam fahren wird.

Mit Jack Miller verfügt Ducati auch über ein junges Talent. Der Australier wird im kommenden Jahr den Platz von Danilo Petrucci übernehmen. "Wir denken, dass Miller, der sehr talentiert ist, den Durchbruch schaffen kann. Wir hoffen, dass Bagnaia zeigen kann, wie gut er ist. Und dann gibt es noch immer Zarco", erklärt Ciabatti zuversichtlich.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie MotoGP
Autor Sebastian Fränzschky