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"Dummer Fehler": Valentino Rossi erklärt Trainingsstürze in Valencia

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"Dummer Fehler": Valentino Rossi erklärt Trainingsstürze in Valencia
Autor:
Co-Autor: Lewis Duncan
15.11.2019, 17:24

Gleich zweimal landete Valentino Rossi am Freitag im Kiesbett - Der Yamaha-Pilot klagte über die niedrigen Temperaturen in Valencia und bangt um die Top 10

Die kühlen Temperaturen machten am Trainingsfreitag in Valencia allen MotoGP-Piloten zu schaffen. Doch Valentino Rossi litt besonders darunter: Der Yamaha-Pilot stürzte sowohl am Morgen als auch am Nachmittag. "Ich erinnere mich nicht, wann ich das letzte Mal zwei Stürze am selben Tag hatte, das muss lange her sein", sagt Rossi.

Während ihm im ersten Training Kurve 4 zum Verhängnis wurde, ging er im zweiten Training in Kurve 10 zu Boden. Beides sind Rechtskurven, die auf eine Reihe von Linkskurven folgen. Rossi erklärt: "Hier in Valencia ist immer sehr gefährlich auf der rechten Seite, man muss besonders bei dieser Temperatur, die im Winter herrscht, aufpassen."

"Heute Morgen war es schade, denn ich war ziemlich schnell, machte aber einen dummen Fehler, weil ich mit dem weichen Vorderreifen schon in der ersten fliegenden Runde etwas zu viel pushte und stürzte", gibt der Yamaha-Star zu. Der Reifen hatte einfach noch nicht die nötige Temperatur, das zeigten laut Rossi auch die Daten.

Sturzopfer Rossi bleibt trotzdem zuversichtlich

"Heute Nachmittag versuchte ich, ruhiger zu sein. Ich fuhr den Medium-Reifen am Vorderrad, aber der Sturz war härter und bei mehr Geschwindigkeit. Es geschah nach sieben oder acht Runden, also habe ich es nicht erwartet", sagt der 40-Jährige, der zum Glück unverletzt blieb. "Wir überprüfen jetzt die Daten, um zu verstehen, was passiert ist."

Der "Doktor" vermutet, dass es eine Kombination aus verschiedenen Faktoren war, die zu seinem Sturz führten: "Mit dem mittelharten Vorderreifen sind hier alle mehr oder weniger am Limit, weil die Temperatur des Asphalts sehr niedrig ist und diese Kurve zudem sehr gefährlich, weil man nach vielen Linkskurven dort ankommt."

Abgesehen von den Stürzen schätzt Rossi sein Tempo am Freitag als "nicht so schlecht" ein. "In Valencia ist es immer schwierig, aber ich fühle mich mit dem Motorrad ganz gut. Wir müssen uns für die richtigen Reifen entscheiden und vor allem müssen wir morgen früh eine gute Runde fahren, um unter die Top 10 zu gelangen."

Yamaha-Pilot klagt über "Winter" in Valencia

Denn die verpasste der Italiener als Vierzehnter im Gesamtklassement. Nach Rang acht am Morgen reichte es im zweiten Training nur für Position 14. Rossis Rückstand auf die Bestzeit von Yamaha-Markenkollege Fabio Quartararo lag bei 1,040 Sekunden. Auf den Zehntplatzierten Johann Zarco (LCR-Honda) fehlten gut vier Zehntel.

Doch Rossi betont: "Ich habe eine Menge Spielraum, um mich zu verbessern, weil ich am Nachmittag keinen Zeitangriff startete. Nach dem Crash ging ich zwar mit weichen Reifen zurück auf die Strecke, aber nur um wieder in den Rhythmus zu finden. Nach einem Sturz ist es sehr schwierig, eine Zeitattacke zu starten. Es braucht ein paar Runden."

Das Hauptproblem in Valencia sieht der Yamaha-Pilot nicht in den Reifen, sondern im Zeitpunkt für das Rennwochenende. "Vielleicht müssen wir dieses Rennen in Sepang machen, denn hier ist Winter. Der Vorderreifen von Michelin hat eine gutes Asymmetrie, ist rechts sehr weich, aber manchmal nicht genug. Das Problem ist der Winter."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event Valencia
Subevent 2. Training
Autor Juliane Ziegengeist