"Ein ganz anderes Kaliber" - Jack Miller lehnt Vergleiche mit Casey Stoner ab

Jack Miller will bei Ducati das wiederholen, was Casey Stoner 2007 erreicht hat: Direkte Vergleiche mit seinem australischen Landsmann lehnt Miller aber ab

"Ein ganz anderes Kaliber" - Jack Miller lehnt Vergleiche mit Casey Stoner ab

Casey Stoner ist nach wie vor der einzige Fahrer, der mit Ducati den Fahrertitel in der MotoGP einfahren konnte. Vor 14 Jahren setzte sich der Australier mit der Desmosedici gegen seine Herausforderer durch. Mit Jack Miller gibt es seit 2021 erneut einen Australier auf einer Werks-Ducati. Vergleicht sich Miller manchmal mit Stoner?

"Casey ist eine Legende. Es ist fantastisch, was er für den Sport getan hat. Ich möchte nicht, dass mein Name im gleichen Atemzug mit seinem genannt wird", stellt Miller klar. "Er ist ein zweifacher Weltmeister und gewann viele Rennen. Er fuhr einige beeindruckende Rennen, in denen er vom Start bis ins Ziel führte."

"Er ist ein ganz anderes Kaliber als ich", stellt Miller fest. "Doch es sind auch andere Zeiten jetzt im Vergleich zu damals. Deshalb ist es schwierig, heutige Fahrer mit denen von damals zu vergleichen. Er war in seiner Karriere unglaublich stark. Ich hoffe, dass ich eines Tages auf dem gleichen Pokal verewigt bin wie er."

Mit diesem Pokal meint Miller die Weltmeister-Trophäe, auf der alle Weltmeister verewigt sind. Stoner selbst könnte dabei eine große Hilfe sein, denn bei den beiden finalen Grand Prix der Saison 2021 kehrte der Australier ins MotoGP-Paddock zurück und half Ducati spontan als Riding-Coach.

"Es ist toll, ihn zu treffen. Ich sah ihn eine Weile lang nicht. Er hat uns auf der Strecke beobachtet. Das war gut. Man kann sich keinen Besseren wünschen als ihn", kommentiert Miller. "Er gab uns einige Tipps, nachdem er uns auf der Strecke beobachtet hat. Wir müssen mit Ducati sprechen, damit sie ihn im Budget einplanen, sodass er zu einigen Rennen kommen kann."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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