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"Ein Jahr des Wandels": Wie Yamaha die MotoGP-Saison 2019 resümiert

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"Ein Jahr des Wandels": Wie Yamaha die MotoGP-Saison 2019 resümiert
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Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis sieht trotz einer erneut schwierigen Saison Licht am Ende des Tunnels und lobt die "sensationelle Leistung" des neuen Satellitenteams

Die MotoGP-Saison 2019 war für Yamaha erneut ein durchwachsenes Jahr. Auf der Habenseite stehen zwar WM-Platz drei für Maverick Vinales, der vor allem eine starke zweite Saisonhälfte zeigte, sowie Rang zwei in der Herstellerwertung. Doch im Kampf um Titel konnte man einmal mehr nicht mitreden.

"Ich habe mir unsere Positionen aus dem vergangenen Jahr und unsere Positionen im diesem Jahr angesehen, und ehrlich gesagt gibt es keine großen Unterschiede", stellt Yamaha-Rennchef Lin Jarvis fest. Trotzdem bezeichnet er 2019 als Jahr des Wandels: "Ich denke, die Geschichte des Jahres war etwas anders."

"Wir haben uns offensichtlich verändert, insbesondere im vergangenen Winter", erklärt er. "Wir hatten interne Veränderungen, die uns auf einen neuen Weg gebracht und so wirklich erst Ende letzten Jahres begonnen haben." Damit spricht Jarvis auch einige personelle Umstrukturierungen im Konzern an.

Jarvis lobt Rookie-Saison von Petronas-Yamaha

Namentlich nennt er Takahiro Sumi als neuen Projektleiter sowie Hang Ito als neuen General Manager. "In erster Linie haben wir unsere Fehler der Vergangenheit korrigiert und das hat uns auf einen neuen Weg gebracht. Ich denke, das konnte man vor allem in der zweiten Saisonhälfte sehen", resümiert der Renndirektor.

"Im Grunde genommen hatten wir, wo immer wir auf eine Rennstrecke kamen, vier Yamahas in der Spitzengruppe. Das zeigt, dass wir deutlich wettbewerbsfähiger werden." Das neue Satellitenteam hatte daran einen nicht unerheblichen Anteil. Jarvis schwärmt in dem Zusammenhang von einer "sensationellen Leistung".

"Das Petronas-Yamaha-Team war eine sehr willkommene Ergänzung des Fahrerlagers: ein gut organisiertes, gut finanziertes unabhängiges Team, mit dem wir sehr eng zusammenarbeiten", lobt er die Rookie-Saison. Und natürlich haben wir das Phänomen Fabio Quartararo mit seinen sechs Pole-Positions gesehen."

Zwei Yamaha-Siege 2019 - Topspeed ein Problem

Die Leistung der Satellitencrew mit ihren Fahrern Quartararo und Franco Morbidelli habe auch dem Werksteam geholfen, betont Jarvis. "Insofern denke ich, dass wir uns gerade in einer guten Phase befinden. Wir arbeiten weiter an der Zukunft und können 2020 hoffentlich noch besser werden." Was dafür nötig ist, weiß er.

Lin Jarvis, Razlan Razali

Lin Jarvis mit Petronas-Teamchef Razlan Razali: Man pusht sich gegenseitig

Foto: LAT

"Uns fehlt immer noch etwas, vor allem Power. Es fehlt uns an Höchstgeschwindigkeit und das macht es unseren Fahrern mehr als allen anderen schwer, insbesondere Honda und Ducati zu bekämpfen. Im Rennen kann man zwar in anderen Bereichen der Strecke profitieren, aber es ist trotzdem schwer, den Sieg zu erringen."

Yamaha gelang das mit Vinales in der MotoGP-Saison 2019 nur zweimal. "Unser allgemeines Niveau ist also ähnlich (wie in den Vorjahren; Anm. d. R.), aber wir sind viel optimistischer als vor zwölf Monaten", zeigt sich Jarvis zuversichtlich und betont, sich bei der Entwicklung nicht nur auf den Topspeed zu konzentrieren.

Fehlende Power nicht um jeden Preis korrigieren

"Es ist das Hauptdefizit, das wir korrigieren müssen. Aber ich würde nicht sagen, dass es der Hauptfokus ist. Das Hauptaugenmerk liegt meiner Meinung nach darauf, das gute Gesamtpaket, das wir haben, zu erhalten. Wir wollen nicht einfach Höchstgeschwindigkeit gewinnen und in anderen Bereichen zu verlieren."

Nichtsdestotrotz sei der Topspeed der Bereich, in dem der Nachholbedarf am größten ist. Das spiegelten auch die Kommentare von Vinales und Valentino Rossi bei den jüngsten Testfahrten wider. "Wir müssen also an den Pferdestärken, der Aerodynamik und Beschleunigung arbeiten, um das zu korrigieren", so Jarvis.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Juliane Ziegengeist