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"Einige Punkte weggeschmissen": Rins und Petrucci nach Misano enttäuscht

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"Einige Punkte weggeschmissen": Rins und Petrucci nach Misano enttäuscht
Autor:
Co-Autor: Valentin Khorounzhiy
17.09.2019, 16:13

Während Suzuki-Pilot Alex Rins beim San-Marino-Grand-Prix eine Nullnummer verbuchte, tat sich Danilo Petrucci selbst gegen Ducatis Wildcard-Starter schwer

Honda-Pilot Marc Marquez hat am vergangenen Sonntag in Misano mit seinem siebten MotoGP-Saisonsieg 2019 seine ohnehin schon komfortable Tabellenführung weiter ausgebaut und einen weiteren Schritt in Richtung erneutem WM-Titel gemacht.

Marquez "hartnäckigster" Verfolger in der Punktewertung, Ducati-Pilot Andrea Dovizioso, kam nur auf dem sechsten Platz ins Ziel. Damit hat er weitere 15 Punkte auf den WM-Spitzenreiter eingebüßt. Bei nun 93 Punkten Rückstand kann von hartnäckigem Verfolgen keine Rede mehr sein. Den WM-Titel 2019 hatte "Dovi" aber schon vor dem Rennen abgeschrieben, wie er am Donnerstag erklärte.

Aber für auch Doviziosos Verfolger hat sich das Misano-Wochenende nicht gelohnt. Suzuki-Pilot Alex Rins verbuchte einen Ausfall. Nachdem er vom achten Startplatz losgefahren war, stürzte er in der 16. von 27 Rennrunden an siebter Stelle liegend im Zweikampf mit KTM-Pilot Pol Espargaro. In der WM ist Rins mit seiner dritten Nullnummer der Saison hinter Danilo Petrucci (Ducati) zurückgefallen.

Rins' Sturz im Zweikampf mit Espargaro kam Strafe zuvor

"Das war kein guter Tag für uns", bilanziert Rins rückblickend und sieht den Anfang vom Übel bereits im Qualifying - ohnehin nicht die Domäne von Suzuki. "Wir hatten am gesamten Wochenende Probleme, was vielleicht daran lag, dass die Strecke kaum Grip bot. Damit hatten zwar alle zu kämpfen, wir aber ganz besonders."

"Im Rennen hatte ich einen guten Start und konnte einige Positionen gutmachen", so Rins. "Dann aber hing ich lange hinter Pol fest. Er ist auf der Bremse sehr stark und auch seine Beschleunigung aus den Kurven heraus war gut. Als ich ihn dann in Kurve 4 überholte, wollte ich sanft in die Kurve einbiegen. Doch mir ist leider der Vorderreifen weggerutscht und damit haben wir einige Punkte weggeschmissen."

Fotos: Alex Rins beim GP San Marino in Misano

Unmittelbar vor seinem Sturz wurde Rins eine Strafe in Form der Long-Lap-Penalty angezeigt. Grund dafür war eine Überschreitung der Track-Limits. "Ich habe das noch gesehen, konnte die Strafe dann aber nicht mehr antreten", bemerkt der Suzuki-Pilot mit Verweis auf seinen Sturz eingangs der zweiten Rennhälfte.

Petrucci mit Glück gerade so in den Top 10

Ducati-Pilot Petrucci ist nach Rins' Nullnummer nun zwar wieder WM-Dritter. Allerdings riss er selbst mit P10 im Rennen auch keine Bäume aus. Rückblickend muss der Ducati-Werkspilot sogar froh sein, überhaupt in den Top 10 ins Ziel gekommen zu sein und damit noch sechs WM-Punkte geholt zu haben.

Denn Ducatis Wildcard-Starter Michele Pirro lag bis zu seinem Sturz in Kurve 14 der 22. Runde und anschließender Aufgabe an der Box vor Petrucci an zehnter Stelle. Zufrieden ist Petrucci mit seiner Ausbeute beim San-Marino-Grand-Prix nicht.

Danilo Petrucci, Alex Rins

In der WM liegt Petrucci nach Miano wieder knapp vor Rins, ist trotzdem nicht happy

Foto: LAT

"Es ist schon traurig, dass ich zugeben muss, mein Bestes gegeben zu haben, aber trotzdem nur Zehnter geworden zu sein. Ja, die Top 10 waren vor dem Rennen unser Ziel und das haben wir erreicht", sagt Petrucci, der nur vom 17. Startplatz ins Rennen gegangen war. "Trotzdem ist es schade. Denn mehr als der zehnte Platz war einfach nicht drin."

Petruccis "Standardproblem" in Misano besonders schwerwiegend

Woran hat es gelegen? "Weil ich deutlich schwerer bin als beispielsweise Jack [Miller] oder Miguel [Oliveira] oder Andrea [Dovizioso], habe ich einen anderen Fahrstil. Das war speziell an diesem Wochenende ein Nachteil, weil ich in den Kurven bei maximaler Schräglage mehr Gewicht auf die Reifenflanke ausübe. Das haben die Reifen nicht verkraftet."

Fotos: Danilo Petrucci beim GP San Marino in Misano

Im Ziel fehlte Petrucci mehr als eine halbe Minute auf Sieger Marquez. Dovizioso, der selbst nur Sechster wurde, nahm seinem Teamkollegen fast 18 Sekunden ab. Als WM-Dritter beträgt Petruccis Vorsprung auf Rins nun zwei Zähler. Auf Dovizioso fehlen "Petrux" bereits 31 Zähler.

Michele Pirro, Danilo Petrucci

Petrucci (hier hinter Michele Pirro) belastet die Reifen stärker als leichtere Piloten es tun

Foto: LAT

Seit der Sommerpause tut sich der stämmige Italiener deutlich schwerer als noch in der ersten Saisonhälfte. In Misano wurde dieses Problem besonders deutlich. "Glücklich sein kann ich darüber nicht, das ist klar", so Petrucci, der für das anstehende Aragon-Wochenende dennoch auf Besserung hofft.

Diese Hoffnung hat auch Rins. "Für uns kommen jetzt gute Strecken", ist der Suzuki-Pilot zuversichtlich, mindestens den Kampf um den dritten WM-Platz für sich entscheiden zu können.

Weitere Co-Autoren: Matteo Nugnes. Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event Misano
Autor Mario Fritzsche