Sign up for free

  • Get quick access to your favorite articles

  • Manage alerts on breaking news and favorite drivers

  • Make your voice heard with article commenting.

Motorsport prime

Discover premium content
Anmelden

Edition

Switzerland

"Etwas Besonderes": Quartararo nach erstem Sieg als Weltmeister erleichtert

Yamaha-Pilot Fabio Quartararo feierte seinen ersten MotoGP-Saisonsieg 2022 aus zwei Gründen auf dem Podium in Portimao besonders emotional

Fabio Quartararo hat am Sonntag seinen ersten Sieg als amtierender MotoGP-Weltmeister eingefahren und mit diesem erstmals die Führung in der MotoGP-Gesamtwertung 2022 übernommen.

Den Grand Prix von Portugal in Portimao dominierte Quartararo diesmal noch deutlicher als im vergangenen Jahr. Nur die ersten drei der 25 Runden führte er nicht an. Am Ende siegte der Yamaha-Werkspilot mit einem Vorsprung von mehr als fünf Sekunden.

Mit einem starken Start legte Quartararo den Grundstein zum Sieg. Von P5 in der Startaufstellung gekommen, bog er als Dritter in die erste Kurve ein. In der dritten Kurve ging er an Johann Zarco (Pramac-Ducati) vorbei und hatte nur noch den am besten gestarteten Joan Mir (Suzuki) vor sich.

In der vierten Runde schnappte sich Quartararo auf der Start/Ziel-Gerade auch noch Mir und fuhr von da an sein eigenes Rennen. Für den aktuellen MotoGP-Weltmeister ist es der erste Sieg seit Silverstone im August 2021. Jener Sieg war ihm damals zwei Monate vor dem Erringen des WM-Titels gelungen. Und weil das so lange her ist, zeigte sich Quartararo auf dem Podium in Portimao besonders emotional.

Fabio Quartararo

Quartararo nach seinem ersten Sieg als feststehender MotoGP-Weltmeister

Foto: Motorsport Images

"Es ist ziemlich lange her, dass ich zuletzt ein Rennen gewonnen hatte. Hinzu kommt noch, dass es in diesem Jahr bislang schwierig war. Das mag zwar nur eine kurze Zeit gewesen sein, vier Rennen. Aber wenn du den WM-Titel gewonnen hast, dann willst du wieder um den WM-Titel kämpfen", bekennt der Yamaha-Werkspilot.

Mit der M1 des Jahrgangs 2022 fuhr Quartararo beim Regenrennen in Mandalika auf den zweiten Platz. Abgesehen davon aber tat er sich bis Portimao schwer. In Rückschau auf das vorherige Rennen sagt er: "Für mich war es schwer zu akzeptieren, dass ich mich über einen siebten Platz in Austin gefreut habe. Das habe ich aber, weil meine Pace im Rennen deutlich besser war als im vergangenen Jahr (als er Zweiter wurde; Anm. d. Red.)."

"Dass mir das Team für einen siebten Platz applaudiert hat, tat weh. Denn meiner Meinung nach ist ein siebter Platz nicht gut. Trotzdem war ich happy", erinnert sich Quartararo und spannt den Bogen zu Portimao: "Heute um den Sieg gekämpft zu haben, war etwas Besonderes. Ich habe immer gesagt, dass ich mich voll ins Zeug lege, egal ob für einen ersten, einen fünften oder einen zehnten Platz. Aber natürlich hat es heute viel mehr Spaß gemacht. Das ist der Grund, weshalb ich so emotional reagiert habe."

Ob Quartararo auch in der MotoGP-Saison 2023 weiterhin für Yamaha an den Start gehen wird, ist offen. Als er nach seinem ersten Saisonsieg 2022 darauf angesprochen wird, ob das Ergebnis bezüglich seiner Zukunft einen Unterschied bedeuten würde, antwortet der Franzose kurz und knapp mit: "Nein."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Be part of Motorsport community

Join the conversation
Vorheriger Artikel MotoGP Portimao: Erster Saisonsieg für Quartararo - Miller kollidiert mit Mir
Nächster Artikel Miller räumt Mir ab: Wie die beiden die Kollision in Portimao bewerten

Top Comments

Es sind noch keine Kommentare vorhanden. Warum schreiben Sie nicht einen?

Sign up for free

  • Get quick access to your favorite articles

  • Manage alerts on breaking news and favorite drivers

  • Make your voice heard with article commenting.

Motorsport prime

Discover premium content
Anmelden

Edition

Switzerland