Fabio di Giannantonio in der MotoGP: Neue Nummer und Herausforderungen

MotoGP-Rookie Fabio di Giannantonio muss sich von der Nummer 21 verabschieden: Der Italiener spricht über die größten Aufgaben des bevorstehenden Sepang-Tests

Fabio di Giannantonio in der MotoGP: Neue Nummer und Herausforderungen

Gresini-Pilot Fabio di Giannantonio debütiert in der Saison 2022 in der MotoGP. Der WM-Siebte der Moto2-Saison 2021 pilotiert in der neuen Saison eine Ducati Desmosedici und ist bei Gresini Teamkollege von Enea Bastianini. Nach vielen Jahren mit der Startnummer 21 musste sich Di Giannantonio für 2022 eine neue Nummer suchen.

Die Startnummer 21 war bereits vergeben, denn diese Nummer ziert die Werks-Yamaha von Franco Morbidelli. Di Giannantonio entschied sich für die Nummer 49, denn diese gab es laut den Recherchen des Italieners noch nicht in der MotoGP.

In der Königsklasse muss sich der Aufsteiger nicht nur an eine neue Nummer gewöhnen. "Die Rennen in der MotoGP sind länger als in der Moto2. Ich muss mich körperlich noch besser vorbereiten", bemerkt er im Rahmen der Gresini-Teampräsentation (zum Bericht).

"Das sollte aber kein Problem darstellen", ist der zielstrebige Italiener überzeugt. "Es ist eine neue Herausforderung. Die Erwartung ist, von Tag zu Tag, von Rennen zu Rennen und von Runde zu Runde dazuzulernen."

Beim MotoGP-Test in Jerez konnte sich Di Giannantonio bereits einen ersten Überblick verschaffen. Was muss der Rookie noch verbessern? "Ich muss den Reifen in maximaler Schräglage noch besser vertrauen. Man kann mit diesen Motorrädern unglaubliche Schräglagen fahren", staunt er.

"Abgesehen davon muss ich mich in allen Bereichen verbessern. Ich fuhr erst 100 Runden und freue mich auf sieben Testtage", schaut er vorfreudig auf den Test in Sepang. "Dort werde ich besser erkennen, welche Schwächen ich habe und kann dann daran arbeiten."

Fabio Di Giannantonio

Fabio Di Giannantonio beim Test der MotoGP-Ducati in Jerez

Foto: Motorsport Images

Mit Enea Bastianini hat Fabio di Giannantonio einen altbekannten Teamkollegen. Bastianini steht vor seiner zweiten Saison, in der er bereits die Rolle des Teamleaders übernimmt. Di Giannantonio hofft auf einen guten Informationsaustausch.

"In der MotoGP hat man viele Aufgaben. Enea und ich haben ein gutes Verhältnis. Ich denke, dass wir uns gegenseitig helfen können, wenn es Fragen gibt. Das sollte kein Problem sein. Das Team ist eine große Familie. Ducati teilt alle Daten und Informationen", bemerkt der Italiener. "Es wird also kein Problem sein, Informationen und Daten untereinander auszutauschen."

Mit Bildmaterial von Gresini Racing.

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