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Fabio Quartararo vor Portimao: "Habe keinen anderen Plan als diesen"

Yamaha-Pilot Fabio Quartararo hofft ab Portimao auf eine Trendwende und nimmt auch sein Team in die Pflicht, was die Weiterentwicklung der M1 angeht

Für Weltmeister Fabio Quartararo verlief der Start in die MotoGP-Saison 2022 nicht wie geplant. In vier Rennen sprang für den Yamaha-Piloten nur ein Podestplatz in Mandalika heraus - und das bei nassen Bedingungen. Abgesehen davon landete auf den hinteren Top-10-Plätzen immerhin noch knapp in den Punkten.

Umso mehr Hoffnung setzt Quartararo in den Europaauftakt an diesem Wochenende mit dem Grand Prix von Portugal. Auf dem Kurs in Portimao war der Franzose im vergangenen Jahr bereits siegreich. Und auch mit Blick auf dieses Wochenende sagt er: "Ich denke, es ist keine schlechte Strecke für uns."

Allerdings weiß Quartararo auch: "Sie kann wirklich gut oder wirklich schlecht sein. Im ersten Jahr (2020; Anm. d. R.) konnte ich am Anfang unter den ersten vier sein und überholen, das war wirklich gut. Aber im zweiten Rennen lag ich hinter den Ducatis und konnte meine Pace nicht halten, was eine Katastrophe war."

Volle Attacke im Qualifying

Es werde demnach viel vom Qualifying und der Startposition abhängen, die er sich erkämpfen kann. "Mein Plan für das Qualifying ist es, wie die Hölle zu pushen, um mich bestmöglich zu platzieren. Ich habe keinen anderen Plan als diesen", so der 23-Jährige.

"Schon in Austin habe ich alles gegeben, aber einen Fehler gemacht", blickt er auf das Qualifying auf dem Circuit of The Americas zurück, in dem er stürzte und schließlich nur auf Startplatz sechs landete. Doch ans Limit - und darüber hinaus - zu gehen, "ist die einzige Möglichkeit für mich, die anderen wirklich herauszufordern."

"In Indonesien", seinem bisher einzigen Rennen mit Podest, "war die Strecke besser für uns. Ich bin ans Limit gegangen und es hat geklappt. Aber es ist wirklich hart, denn alle anderen Hersteller haben einen großen Schritt gemacht. Es ist nicht so, dass ich im Qualifying schlechter werde, sondern dass ich ans Limit komme."

Kann Yamaha noch nachlegen?

Im Vergleich zur Konkurrenz, das weiß Quartararo nur zu gut, tritt Yamaha momentan auf der Stelle. Doch der Franzose hofft, dass mit Beginn der Europa-Saison erste Updates nicht mehr lange auf sich warten lassen. "Im Moment weiß ich nicht viel Neues darüber, aber wir müssen nachlegen", mahnt der Weltmeister.

"Stellen Sie sich vor: Ich war glücklich, in Austin auf dem siebten Platz zu landen. Das hört sich lächerlich an, denn ich war vergangenes Jahr Weltmeister, und ich war glücklich, in Austin auf dieser Position zu landen. Wir brauchen also neue Teile."

Denn auch wenn die kommenden Strecken - auf Portimao folgen Jerez und Le Mans - Yamaha liegen sollten, bleibt Quartararo vorsichtig: "Es stimmt, dass Jerez und Le Mans wirklich wichtige Strecken für uns sind. Aber wir dürfen uns keine Fehler erlauben. Wenn wir um die Meisterschaft kämpfen wollen, sind Fehler tabu."

Trotzdem noch WM-Fünfter

"Auf solchen Strecken geht es also darum, auf dem Podium zu stehen und keine Fehler zu machen, denn sonst wird es schwierig, am Ende des Jahres eine gute Position zu erreichen", sagt er weiter. In der aktuellen WM-Tabelle ist er mit 17 Punkten Rückstand Fünfter.

Dass er angesichts seiner durchwachsenen Ergebnisse nicht weiter zurückliegt, überrascht Quartararo selbst am meisten: "Ich bin immer noch beeindruckt, weil ich ein Podium, P9, P8 und P7 erreicht habe und immer noch auf Platz 5 in der Meisterschaft liege. Und nach vier Rennen bin ich noch nicht so weit."

"Um ehrlich zu sein, waren Argentinien und Austin wirklich sehr, sehr hart. Wenn man sich die Pace anschaut, sind wir immer sehr schnell, wenn wir alleine sind. Aber sobald dich jemand auf einer Geraden überholt, bist du blockiert", spricht er den Topspeed-Nachteil seiner Yamaha an. "Mal sehen, wie es hier wird."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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