Fotostrecke: Das MotoGP-Starterfeld 2016

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Fotostrecke: Das MotoGP-Starterfeld 2016
Autor: Mario Fritzsche
05.02.2016, 08:42

Gesamtüberblick über Fahrer und Teams für die am 20. März in Katar beginnende MotoGP-Saison 2016.

Die MotoGP-Saison 2016 steht vor der Tür. Bei den Werksteams von Yamaha, Honda, Ducati, Suzuki und Aprilia bleibt bezüglich der Fahrer alles wie gehabt. Bei den Satellitenteams gibt es aber den einen oder anderen Neuzugang zu vermelden. Nach aktuellem Stand der Dinge wird die Saison von 21 Piloten in Angriff genommen. Wir geben einen Überblick über das Starterfeld!

Fotostrecke
Liste

Jorge Lorenzo (Yamaha): Startnummer 99

Jorge Lorenzo (Yamaha): Startnummer 99
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Foto: : Yamaha MotoGP

Der amtierende Weltmeister Jorge Lorenzo geht mit der neuen Yamaha M1 auf die Jagd nach seinem vierten MotoGP-Titel. Kann sich der Spanier nach 2010, 2012 und 2015 erneut zum Champion küren? Bei den ersten Testfahrten des Jahres bestimmte Lorenzo mit den neuen Michelin-Reifen klar das Tempo und ist fest entschlossen, sein Siegkonto von allein 40 Triumphen in der Königsklasse weiter aufzustocken.

Valentino Rossi (Yamaha): Startnummer 46

Valentino Rossi (Yamaha): Startnummer 46
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Foto: : Yamaha MotoGP

Valentino Rossi ist nach zuletzt zwei Vizetiteln in Folge erpicht darauf, noch einmal zum ganz großen Schlag auszuholen. Als Teamkollege von Lorenzo im Yamaha-Werksteam will sich "The Doctor" im gestandenen Alter von 37 Jahren zum achten Mal nach 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2008 und 2009 die Krone in der Königsklasse aufsetzen. In puncto Siegen steht Rossi seit seinem Aufstieg aus der 250er Klasse bei stolzen 86.

Marc Marquez (Honda): Startnummer 93

Marc Marquez (Honda): Startnummer 93
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Foto: : Repsol Media

Nachdem er seine MotoGP-Karriere auf sensationelle Art und Weise mit zwei aufeinanderfolgenden WM-Titeln begonnen hatte, wurde „Wunderkind“ Marc Marquez in der Saison 2015 auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. WM-Platz drei ist für den Spanier nur Ansporn, das Blatt wieder zu wenden und sich an der Spitze zurückzumelden. Die große Frage lautet, ab wann die neue Honda RC213V schnell genug sein wird, um Marquez' Konto von derzeit 24 MotoGP-Siegen aufstocken zu können.

Dani Pedrosa (Honda): Startnummer 26

Dani Pedrosa (Honda): Startnummer 26
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Foto: : Andrew Wheeler

Marquez' Teamkollege im Honda-Werksteam ist einmal mehr Dani Pedrosa. Der kleingewachsene Spanier ist Honda seit Beginn seiner Karriere in der Weltmeisterschaft treu geblieben. In der Königsklasse MotoGP hat Pedrosa seit 2006 deren 28 Rennen gewonnen. Der WM-Titel aber fehlt ihm noch.

Andrea Iannone (Ducati): Startnummer 29

Andrea Iannone (Ducati): Startnummer 29
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Foto: : Andrew Wheeler

Einst als Crashpilot verschrien, zeigte Andrea Iannone 2015 in seinem ersten Jahr als Ducati-Werkspilot eine überaus konstante Saison. Der Lohn waren drei Podestplätze und Gesamtrang fünf in der Weltmeisterschaft. Mit der Ducati Desmosedici GP16 will "The Maniac" nun noch mehr. Schafft er gar den ersten Sieg einer Ducati seit Casey Stoners Triumph auf Phillip Island 2010?

Andrea Dovizioso (Ducati): Startnummer 4

Andrea Dovizioso (Ducati): Startnummer 4
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Foto: : Andrew Wheeler

So konstant die Saison 2015 von Iannone war, so ungewohnt sturzbehaftet verlief das Jahr für Andrea Dovizioso auf der zweiten Werks-Ducati. Nach Gesamtrang sieben plant „Dovi“ nun die Rückkehr zur gewohnten Form. Der Italiener will seinem bislang einzigen MotoGP-Sieg (Donington 2009 auf Honda) endlich einen zweiten folgen lassen.

Aleix Espargaro (Suzuki): Startnummer 41

Aleix Espargaro (Suzuki): Startnummer 41
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Foto: : Suzuki MotoGP

Für Suzuki konnte es in der Comeback-Saison 2015 noch nicht um Spitzenplatzierungen gehen. Beginnend mit dieser Saison will man die erste Top-5-Platzierung im Rennen einfahren. Bezogen auf die Gesamtwertung verpasste Aleix Espargaro die Top 10 im vergangenen Jahr knapp.

Maverick Vinales (Suzuki): Startnummer 25

Maverick Vinales (Suzuki): Startnummer 25
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Foto: : Suzuki MotoGP

Unmittelbar hinter Aleix Espargaro beendete Teamkollege Maverick Vinales seine erste Saison in der Königsklasse auf Gesamtrang zwölf und war damit bestplatzierter Rookie. Die zweite Saison auf der Suzuki GSX-RR soll für den jungen Spanier zum (positiven) Wegweiser für die Zukunft werden.

Alvaro Bautista (Aprilia): Startnummer 19

Alvaro Bautista (Aprilia): Startnummer 19
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Foto: : Andrew Wheeler

Genau wie das Werksteam von Suzuki, so hat auch jenes von Aprilia ein Jahr Aufbauarbeit hinter sich und möchte sich nun verstärkt dem Thema Performance widmen. Alvaro Bautistas Highlights in der Saison 2015 waren die zehnten Plätze in Barcelona und auf dem Sachsenring. Mit der neuen RS-GP soll es nun konstant in die Top 10 gehen.

Stefan Bradl (Aprilia): Startnummer 6

Stefan Bradl (Aprilia): Startnummer 6
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Foto: : Andrew Wheeler

Neben Bautista bleibt auch Stefan Bradl dem Aprilia-Werksteam erhalten und macht damit das Aufgebot der zehn Werksfahrer in der MotoGP-Saison 2016 komplett. Der Deutsche stieß Mitte 2015 vom mittlerweile aus der Königsklasse verschwundenen Forward-Team zu Aprilia, um Marco Melandri abzulösen. Platz zehn in Sepang ist Bradls bislang bestes Ergebnis auf der RS-GP.

Bradley Smith (Tech-3-Yamaha): Startnummer 38

Bradley Smith (Tech-3-Yamaha): Startnummer 38
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Foto: : Andrew Wheeler

Die Riege der Satellitenteams im MotoGP-Starterfeld 2016 wird von Tech 3 angeführt. Das Team von Herve Poncharal setzt wie gehabt auf die Marke Yamaha, wobei die jeweils aktuellste Spezifikation der M1 dem Werksteam vorbehalten bleibt. Bradley Smith hat die stärkste Saison seiner bisherigen MotoGP-Karriere hinter sich. Ohne einen einzigen Ausfall katapultierte sich der Brite in der Saison 2015 auf Gesamtrang sechs. Diese Leistung 2016 noch zu toppen, dürfte gegen die versammelte Meute der Werkspiloten allerdings schwierig werden.

Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha): Startnummer 44

Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha): Startnummer 44
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Foto: : Andrew Wheeler

Personell bleibt auch bei Tech 3 alles wie gehabt. Neben Bradley Smith greift weiterhin Pol Espargaro in den Lenker einer Yamaha M1. Im Unterschied zum Briten steht der Spanier aber nicht bei Herve Poncharal, sondern direkt bei Yamaha unter Vertrag. Im Vergleich zu seiner Rookie-Saison 2014 zeigte Espargaros Formkurve in der Saison 2015 nach unten. Kann er den Trend im dritten Jahr wieder umkehren?

Danilo Petrucci (Pramac-Ducati): Startnummer 9

Danilo Petrucci (Pramac-Ducati): Startnummer 9
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Foto: : Andrew Wheeler

Danilo Petrucci gehörte zu den größten Überraschungen der MotoGP-Saison 2015. Sein zweiter Platz im Regen von Silverstone und Gesamtplatz zehn in der Weltmeisterschaft noch vor den Werksfahrern von Suzuki ließen aufhorchen. Mit der Ducati GP15 hat Petrucci in seiner zweiten Saison im Pramac-Team von Paolo Campinoti nun optimale Voraussetzungen, für weitere Heldentaten zu sorgen.

Scott Redding (Pramac-Ducati): Startnummer 45

Scott Redding (Pramac-Ducati): Startnummer 45
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Foto: : Andrew Wheeler

Petruccis neuer Kollege bei Pramac ist Scott Redding. Der großgewachsene Brite wurde bereits vor Jahren mit dem Ducati-Lager in Verbindung gebracht. Nach zwei Jahren auf der kaum konkurrenzfähigen Open-Honda bei Gresini beziehungsweise Marc VDS sitzt Redding bei Pramac nun tatsächlich auf einer Desmosedici aus Bologna. Die ersten Testfahrten auf der GP15 verliefen durchaus vielversprechend.

Cal Crutchlow (LCR-Honda): Startnummer 35

Cal Crutchlow (LCR-Honda): Startnummer 35
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Foto: : Andrew Wheeler

Mit vier Stürzen und nur einem Podestplatz blieb Cal Crutchlow 2015, in seiner ersten Saison bei LCR-Honda, hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Saison 2016 nimmt der Brite als Einzelkämpfer unter die Räder einer RC213V, nachdem das Team von Lucio Cecchinello über Winter von zwei auf einen Fahrer zurückrüsten musste.

Jack Miller (Marc-VDS-Honda): Startnummer 43

Jack Miller (Marc-VDS-Honda): Startnummer 43
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Foto: : Marc VDS

Jack Miller, Crutchlows letztjähriger Teamkollege bei LCR-Honda, geht in dieser Saison für Marc-VDS-Honda an den Start. Die Testfahrten im Februar in Sepang verpasste der Australier aber aufgrund eines Beinbruchs, den er sich beim Motocross-Fahren zugezogen hat. Bis zum Saisonauftakt in Doha will "Jackass" wieder fit sein.

Tito Rabat (Marc-VDS-Honda): Startnummer 53

Tito Rabat (Marc-VDS-Honda): Startnummer 53
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Foto: : Marc VDS

Im Gegenzug zu LCR stockt Marc VDS, das zweite Honda-Satellitenteam im Feld, von einem auf zwei Fahrer auf. Zweiter Fahrer neben Neuzugang Jack Miller ist Tito Rabat. Der Spanier, der sich in der Saison 2014 mit Marc VDS zum Moto2-Champion krönte, steht vor seiner Rookie-Saison in der Königsklasse.

Hector Barbera (Avintia-Ducati): Startnummer 8

Hector Barbera (Avintia-Ducati): Startnummer 8
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Foto: : Andrew Wheeler

Im Avintia-Team von Paul Romero greift in Person von Hector Barbera eine bekannte Größe in den Lenker einer Ducati GP14.2. Mit dieser gelang dem Spanier in der vergangenen Saison in Motegi der Sprung in die Top 10 und am Saisonende der Gewinn der Open-Wertung.

Loris Baz (Avintia-Ducati): Startnummer 76

Loris Baz (Avintia-Ducati): Startnummer 76
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Foto: : Avintia Racing

Zweiter Fahrer bei Avintia ist Loris Baz. Der vom Forward-Team kommende Franzose löst seinen Landsmann Mike di Meglio ab. In seiner MotoGP-Rookie-Saison 2015 ließ Baz auf der unterlegenen Forward-Yamaha mit starken Leistungen aufhorchen. In Misano wurde er Vierter. Die Open-Wertung beendete er auf Gesamtrang zwei hinter seinem jetzigen Teamkollegen Barbera.

Eugene Laverty (Aspar-Ducati): Startnummer 50

Eugene Laverty (Aspar-Ducati): Startnummer 50
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Foto: : Andrew Wheeler

Nach dem kurzfristigen Wechsel des Ioda-Teams in die Superbike-WM macht das Aspar-Team von Jorge Martinez das MotoGP-Starterfeld 2016 komplett. Eugene Laverty steht vor seiner zweiten Saison in diesem Team. Als Arbeitsgerät dient dem Iren nun nicht mehr die ungeliebte Honda RC213V-RS, sondern eine Ducati GP14.2. Mit dieser peilt Laverty das erste Top-10-Ergebnis seiner seit 2015 laufenden MotoGP-Karriere an.

Yonny Hernandez (Aspar-Ducati): Startnummer 68

Yonny Hernandez (Aspar-Ducati): Startnummer 68
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Foto: : Andrew Wheeler

Lavertys neuer Teamkollege bei Aspar ist Yonny Hernandez. Der Kolumbianer löst den in die Superbike-WM gewechselten Ex-Weltmeister Nicky Hayden ab. Die Ducati GP14.2 kennt Hernandez bereits aus der vergangenen Saison, als er noch für Pramac an den Start ging.

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