"Glück nicht auf unserer Seite": Misere von Miguel Oliveira setzt sich fort

Zwei WM-Punkte in fünf Rennen: Miguel Oliveira fährt seiner Form vom Frühsommer hinterher - Eine Erklärung hat der KTM-Fahrer nicht

"Glück nicht auf unserer Seite": Misere von Miguel Oliveira setzt sich fort

Seit der Sommerpause war in fünf Rennen ein 14. Platz das beste Ergebnis von Miguel Oliveira. Der Portugiese schied in beiden Spielberg-Rennen aus. Dann folgte Rang 16 in Silverstone, Position 14 in Aragon und Platz 20 in Misano 1.

Zum Vergleich dazu wurde sein KTM-Teamkollege Brad Binder in Spielberg 1 Vierter. In Spielberg 2 holte er bei einsetzendem Regen mit Slicks den Sieg. Seine weiteren Ergebnisse waren Platz sechs in Silverstone, Platz sieben in Aragon und Platz neun in Misano 1.

Oliveira stand zuletzt aber nicht nur im Schatten von Binder, sondern auch Iker Lecuona konnte mit gutem Speed auf sich aufmerksam machen. Oliveira ist weit von seiner Form vom Frühsommer entfernt, als er in Mugello und auf dem Sachsenring Zweiter wurde und in Barcelona gewann.

"Das Ziel ist es natürlich, zu dieser Form zurückzufinden", sagt Oliveira. "Momentan ist der Grund schwierig zu verstehen. Es ist eine Kombination vieler Kleinigkeiten, die zu dieser Situation geführt haben. Das Glück scheint derzeit nicht auf unserer Seite zu sein."

Miguel Oliveira kehrt mit seiner KTM an die Box zurück.

Zwei WM-Punkte in vier Rennen sind eine magere Ausbeute für den Barcelona-Sieger

Foto: Motorsport Images

Das rechte Handgelenk, das er sich im ersten Spielberg-Training bei einem Sturz angeschlagen hat, soll nicht der Hauptgrund für die derzeitige Misere sein. Es gab auch kleine technische Probleme zum falschen Zeitpunkt oder Pech mit gelben Flaggen im Training.

"Wir haben gezeigt, dass wir Speed haben", macht sich Oliveira Mut. "Meine Pace in FT4 in Aragon und im Warm-up in Misano ist ganz anders als die Realität im Rennen. Es gab auch technische Probleme, warum es nicht weiter nach vorne ging."

"Aber so ist die Brutalität dieses Sports. Man kann nicht erwarten, dass man an jedem Wochenende in guter Form ist. Derzeit habe ich Mühe, ein korrektes Set-up oder Gefühl zu finden, um auf meinem besten Level zu sein. Aber ich werde es finden. Dann werde ich sehr konkurrenzfähig sein."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Letzter MotoGP-Test für Valentino Rossi: "Das werde ich nicht vermissen"
Vorheriger Artikel

Letzter MotoGP-Test für Valentino Rossi: "Das werde ich nicht vermissen"

Nächster Artikel

"Meine Unschuld ist bewiesen": Der gesperrte Iannone sieht sich im Recht

"Meine Unschuld ist bewiesen": Der gesperrte Iannone sieht sich im Recht
Kommentare laden