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"Hätte ich mir nie vorstellen können": Was Alex Rins aus der Krise lernt

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"Hätte ich mir nie vorstellen können": Was Alex Rins aus der Krise lernt
Autor:
05.04.2020, 10:12

Suzuki-Pilot Alex Rins verrät er, wie er sein Training in Zeiten des MotoGP-Stillstands organisiert und welche wichtige Lektion ihm die aktuelle Corona-Krise gelehrt hat

Zu Hause bleiben, trainieren und sich die Zeit an der Konsole vertreiben: Das ist der Alltag vieler MotoGP-Piloten im Moment. Alex Rins zählte vor einer Woche zu jenen Fahrern, die beim ersten virtuellen Rennen der Königsklasse um die Positionen kämpften, auch wenn sie das lieber in echt getan hätten.

Trotzdem war es eine willkommene Ablenkung vom derzeit tristen Alltag, zumal es sich für die MotoGP gewissermaßen um das erste Rennen der Saison handelte. Rins erinnert sich: "Wir waren bereit, an Wettkämpfen teilzunehmen, und gerade im letzten Moment hörten wir von der Absage des Rennens in Katar."

"Es war definitiv die richtige Entscheidung, denn recht bald darauf begannen wir, das Ausmaß der Situation zu verstehen. Es war schwer, mental und körperlich bereit zu sein, in die Rennsaison zu starten, und das dann weggenommen zu bekommen. Aber letztendlich denke ich, dass es für jeden eine schwierige Zeit ist."

Suzuki-Pilot sucht nach alternativen Trainingswegen

Wie seine Fahrerkollegen konzentriert sich auch der Suzuki-Pilot darauf, eine gute Routine zu behalten und körperlich fit zu bleiben - auch wenn das unter den aktuellen Bedingungen gar nicht so einfach ist. Rins betont: "Training und Übungen zu Hause sind für mich als Sportler von entscheidender Bedeutung."

Alex Rins

Ein komprimierte MotoGP-Saison 2020 ist besser als gar keine, meint Rins

Foto: GP-Fever.de

"Man muss versuchen, das zu wiederholen, was man unter 'normalen' Bedingungen tun würde. Aber es gibt einige Dinge, die man nicht tun kann, sodass man in diesem Fall seine Vorstellungskraft nutzen und neue Wege zum Training oder neue Geräte finden muss", sagt der Spanier. "Man muss sich eben anpassen."

In seinem Fall bedeutet das unter anderem: "Ich habe einen kleinen Bereich in meinem Haus, den ich mir für das Training geschaffen habe, deshalb verbringe ich dort viel Zeit. Ich spiele auch gerne mit meinen Hunden, und ich nutze die Gelegenheit, neue Dinge auszuprobieren, für die ich vorher keine Zeit hatte."

Rins verspricht den MotoGP-Fans "großartige Action"

Insofern kann Rins der Zwangspause auch etwas Gutes abgewinnen. Habe er sich nicht vorstellen können, "dass so etwas unsere Arbeit und unseren Lebensstil derart beeinträchtigen würde", wisse er jetzt vieles mehr zu schätzen. "Man merkt plötzlich, dass alltägliche Dinge, die man sonst ignoriert, so viel mehr Wert haben."

Mit Blick auf die Weltmeisterschaft, die zu einer sehr kurzen und intensiven Saison zu werden droht, sagt der Suzuki-Pilot: "Es ist etwas, das noch nie passiert ist, also müssen wir alle lernen, uns darauf einzustellen. Es werden verschiedene Optionen bezüglich der Verteilung der Grand-Prix-Rennen erwogen."

"Die Dorna arbeitet hart und hat mit einer sehr schwierigen Situation zu kämpfen. Es wird wirklich schwer sein, so viele Rennen dicht beieinander zu haben. Aber ich bin sicher, dass es, wenn wir wieder starten können, eine sehr schöne Meisterschaft geben wird, und sie wird den Fans eine großartige Action bieten."

Mit Bildmaterial von Suzuki Racing.

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Rennserie MotoGP
Autor Juliane Ziegengeist