Jack Miller und die Ducati GP19: "Keine Entschuldigungen mehr"

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Jack Miller und die Ducati GP19: "Keine Entschuldigungen mehr"
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26.05.2019, 12:42

Pramac-Pilot Jack Miller erklärt, welchen Unterschied es für ihn persönlich macht, diese MotoGP-Saison mit dem aktuellen Ducati-Modell bestreiten zu dürfen

In der MotoGP-Saison 2019 ist Jack Miller zum ersten Mal mit dem aktuellen Jahresmodell von Ducati, der Desmosedici GP19, unterwegs. Damit konnte der Pramac-Pilot bereits einige Erfolge verzeichnen, fuhr in Le Mans zuletzt in die erste Startreihe und wurde im Rennen Vierter direkt hinter dem Ducati-Werksduo.

Die Frage, ob er sich auf dem aktuellen Werksmotorrad leichter motivieren könne als bis dato mit dem Vorjahresmodell, beantwortet Miller gewohnt ehrlich: "Als Rennfahrer will man Nein sagen, aber natürlich schwingt im Hinterkopf mit, dass man vielleicht nicht das beste Werkzeug hat, um seine Arbeit zu machen."

Mit der GP19 ist das jetzt anders: "Im Vergleich zu dem ein Jahr alten Motorrad habe ich jetzt ein Werksbike, von dem ich weiß, dass es eine konkurrenzfähige Maschine ist, mit der ich auf der Geraden nicht mehr so einfach überholt werden kann. Außerdem gibt es immer mal wieder etwas Neues zu testen", erklärt Miller.

"Man kann es aber auch so sehen: In den vergangenen beiden Jahren habe ich es irgendwie als Motivation verstanden, auf dem alten Motorrad zu sitzen, und versucht, damit möglichst viele Gegner mit neuem Material zu schlagen. Umgekehrt ist es echt frustrierend, wenn ältere Motorräder schneller sind als du mit dem neuen."

Millers Ziel für 2019 ist klar: Mit den Werkskollegen kämpfen und im Idealfall besser sein als sie. Schließlich will sich der Australier für einen Platz im Werksteam empfehlen. "Klar geht mir das durch den Kopf", gibt Miller zu. "Es gibt eine ganze Reihe von jungen talentierten Fahrern, die hinwollen, wo ich gerade bin."

Die Tatsache, dass er nur einen Einjahresvertrag hat, sei "nicht ideal". Deshalb müsse er abliefern. "Sonst wird eine dieser jüngeren Kerle da sein. Sicherlich habe ich das als Motivation, zumal es keine Entschuldigung gibt. Denn Katar hat uns gezeigt, dass das Motorrad gewinnen kann und extrem stark ist."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Juliane Ziegengeist
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