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Johann Zarco: Q1-Analyse gab Ausschlag für unerwartete Portimao-Pole

Weil er sich das turbulente Q1-Geschehen aus der Box aus anschauen konnte, hatte Johann Zarco im Q2 in Portimao die richtige Strategie, die letztlich zur Pole führte

Schon die dritte Ducati-Pole in der noch jungen MotoGP-Saison 2022, und einmal mehr kommt diese von einem Piloten des Pramac-Teams. Nachdem Jorge Martin in Losail und Austin jeweils die Q2-Bestzeit markiert hatte, setzte sich im hochspannenden Q2 in Portimao nun Johann Zarco durch.

Mit seiner Pole für den Grand Prix von Portugal 2022 am Sonntag hat Zarco erstmals seit dem Grand Prix von Deutschland 2021 auf dem Sachsenring die beste Ausgangsposition für ein MotoGP-Rennen. Der Weg dorthin war am Samstag aber alles andere als einfach.

"Mit Slicks bei diesen tückischen Bedingungen auf die Pole zu fahren, damit hätte ich nicht gerechnet", gibt Zarco zu und schildert seine Qualifying-Strategie: "Mit Regenreifen fühle ich mich auf abtrocknender Strecke normalerweise sehr wohl. Im Q2 aber waren Slicks angesagt, obwohl es noch ein paar feuchte Stellen gab. Es war großartig, dass ich Q1 analysieren konnte. Denn das war meiner Meinung nach die schwierigste Session überhaupt."

Im angesprochenen ersten Qualifying-Segment war Zarco Zuschauer, da er sich mit seiner Rundenzeit aus den ersten drei Freien Trainings direkt für Q2 qualifiziert hatte. Während im Q1 zahlreiche Piloten bei den schwierigen Bedingungen stürzten, konnte sich Zarco das Geschehen in Ruhe aus der Box anschauen. Den Ausschlag für die Pole des Franzosen gab dann die Q2-Strategie.

Johann Zarco

Johann Zarco jubelt über seine erste Pole seit dem Sachsenring 2021

Foto: Motorsport Images

"Mit dem Slick bin ich einfach draußen geblieben", erklärt Zarco, "denn die Strecke wurde von Runde zu Runde besser. Auf meiner vorletzten Runde gab es Gelb, weil Pol [Espargaro] gestützt ist. Auf der letzten Runde habe ich dann voll attackiert. Aber wie schon gesagt: Gerechnet hätte ich mit dieser Pole nicht. Deshalb freue mich umso mehr darüber."

Für denn Renntag werden in Portimao trockene Bedingungen vorhergesagt. Weil am bisherigen Wochenende abgesehen von Q2 keine Session auf trockener Piste über die Bühne ging, und am Sonntag vor dem Rennen nur noch das Warm-Up ansteht, wollen sich Zarco und seine Pramac-Crew rund um Crewchief Marco Rigamonti auf die Daten aus dem Vorjahr verlassen.

"Wir haben ja die Erfahrungswerte aus dem Oktober des vergangenen Jahres", denkt Zarco an das zweite von damals zwei Portimao-Wochenenden im MotoGP-Kalender zurück und merkt an: "Die Reifen sind diesmal fast die gleichen wie damals. Entscheidend wird sein, welche Temperaturen wir diesmal vorfinden werden. Vielleicht können wir diesbezüglich im Warm-Up noch etwas lernen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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