MotoGP
05 März
-
08 März
Nächster Event in
35 Tagen
19 März
-
22 März
Nächster Event in
49 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächster Event in
63 Tagen
R
Termas de Rio Hondo
16 Apr.
-
19 Apr.
Nächster Event in
77 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächster Event in
91 Tagen
14 Mai
-
17 Mai
Nächster Event in
105 Tagen
28 Mai
-
31 Mai
Nächster Event in
119 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächster Event in
126 Tagen
R
Sachsenring
18 Juni
-
21 Juni
Nächster Event in
140 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
147 Tagen
09 Juli
-
12 Juli
Nächster Event in
161 Tagen
06 Aug.
-
09 Aug.
Nächster Event in
189 Tagen
13 Aug.
-
16 Aug.
Nächster Event in
196 Tagen
R
Silverstone
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
210 Tagen
10 Sept.
-
13 Sept.
Nächster Event in
224 Tagen
01 Okt.
-
04 Okt.
Nächster Event in
245 Tagen
15 Okt.
-
18 Okt.
Nächster Event in
259 Tagen
23 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
267 Tagen
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
273 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
287 Tagen
Details anzeigen:

Jorge Lorenzo gesteht: "Wechsel auf Ducati unterschätzt"

geteilte inhalte
kommentare
Jorge Lorenzo gesteht: "Wechsel auf Ducati unterschätzt"
Autor:
03.09.2018, 15:59

Jorge Lorenzo erklärt, dass er sich seinen Wechsel zu Ducati einfach vorgestellt hatte - Die gesammelten Erfahrungen könnten für die Zukunft aber nützlich sein

Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Polesitter Marc Marquez, Repsol Honda Team, 3. Jorge Lorenzo, Ducati Team
1. Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team

Mehr als ein Jahr dauerte es, bevor Jorge Lorenzo auf der Ducati seinen ersten MotoGP-Sieg feiern konnte. Ausgerechnet beim Ducati-Heimspiel in Mugello platzte in dieser Saison der Knoten. Der Sieg kam für den Spanier allerdings zu spät, denn zu dem Zeitpunkt hatte sich Ducati bereits dafür entschieden, seinen Zweijahresvertrag nicht zu verlängern. Zu lange hatte der fünfmalige Weltmeister auf der Desmosedici enttäuscht.

"Ducati und auch ich selbst haben unterschätzt, wie schwer es ist, von einem ganz anderen Motorrad wie der Yamaha auf ein besonderes Bike wie die Ducati zu wechseln", gesteht der 31-Jährige im Gespräch mit 'MotoGP.com' und verrät: "Einige Leute - sogar aus meinem eigenen Umfeld - haben gesagt: 'Dieses Bike ist nichts für Dich, das schaffst Du nicht.'" Sie rieten Lorenzo, das Team so schnell wie möglich wieder zu verlassen.

"Aber ich habe gesagt: 'Nein, ich werde kämpfen, und ich werde gewinnen'", so der Spanier, der seine erste Ducati-Saison 2017 ohne Sieg und nur auf WM-Rang sieben beendete - das schlechteste Endergebnis seiner gesamten MotoGP-Karriere. Und auch zu Beginn der Saison 2018 sah es kaum besser aus. "Die ersten fünf Saisonrennen waren schwierig", bestätigt Lorenzo.

"Nach und nach haben wir das Motorrad angepasst. Ducati hat mir viele neue Teile gebaut, die zum Beispiel den Motor etwas sanfter gemacht haben. Außerdem gab es neue Teile für das Chassis. Der letzte Schritt, der mir sehr geholfen hat, ein ganzes Rennen zu überstehen, war der Tank. Ich spürte, dass etwas mit der Ergonomie des Bikes nicht stimmte. Ich wurde schon nach fünf Runden müde", erklärt Lorenzo.

"Mit dem neuen Tank konnte ich dann von der ersten bis zur letzten Runde Vollgas geben", berichtet der Spanier. Die Siege in Mugello und Barcelona waren die Wende in seiner zweiten Ducati-Saison. "Es waren eigentlich zwei verschiedene Meisterschaften", erklärt Lorenzo, der nach den ersten fünf Rennen nur auf dem 14. WM-Rang lag. Seit Mugello holte dafür anschließend kein anderer Fahrer mehr Punkte als er.

Um in der WM noch ein Wörtchen mitzureden, ist es aber wohl bereits zu spät. Der Rückstand auf Spitzenreiter Marc Marquez beträgt noch immer 71 Punkte - umgerechnet also fast drei Rennsiege. "Die Ducati hat einige große Stärken. Wenn man die richtig nutzen kann, dann kann man Rennen und sogar Meisterschaften gewinnen. Aber mit meinem natürlichen Fahrstil war das nicht leicht", erklärt Lorenzo.

Und so wird der Spanier Ducati am Saisonende nach nur zwei Jahren aller Voraussicht nach ohne WM-Titel wieder verlassen. Er möchte aber trotzdem nicht von zwei verlorenen Jahren sprechen und erklärt, dass ihm die in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen in Zukunft helfen können. "Ich hoffe, dass ich mich an mein nächstes Bike schneller anpassen kann", sagt er mit einem Lachen. Ab 2019 fährt Lorenzo für Honda.

Nächster Artikel
Lockenkopf und mehr: Valentino Rossi im Laufe der Jahre

Vorheriger Artikel

Lockenkopf und mehr: Valentino Rossi im Laufe der Jahre

Nächster Artikel

Grand Prix von San Marino: Zeitplan Motorrad beim Schweizer Fernsehen

Grand Prix von San Marino: Zeitplan Motorrad beim Schweizer Fernsehen
Kommentare laden