Jorge Lorenzo: Griffgummi verloren und beim Start den Pit-Limiter gedrückt

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Jorge Lorenzo: Griffgummi verloren und beim Start den Pit-Limiter gedrückt
Autor:
Co-Autor: Federico Faturos
01.04.2019, 07:26

Platz zwölft beim Grand Prix von Argentinien: HRC-Pilot Jorge Lorenzo fehlt wie in Katar das Glück - Im Rennen kämpft der Spanier mit ungewohnten Problemen

Etwas mehr als 27 Sekunden Rückstand hatte Jorge Lorenzo beim Argentinien-Grand-Prix auf Teamkollege Marc Marquez. Dank der Kollision von Maverick Vinales und Franco Morbidelli rutschte Lorenzo noch auf die zwölfte Position vor. Vier Punkte nimmt der dreimalige MotoGP-Champion mit. Im Rennen kämpfte Lorenzo mit verschiedenen Problemen, die ein besseres Ergebnis verhinderten. 

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Bereits beim Start erlebte Lorenzo die erste Schrecksekunde. Von Position zwölf aus ging es bis an das Ende des Feldes. "Es ist unglaublich. In Katar gab es das Problem mit der Kupplung. Hier sah es danach aus, als ob ich unbewusst den Pit-Limiter gedrückt habe. Ich erinnere mich daran, dass ich den Knopf für die Startprozedur gedrückt hatte. Dann sank die Drehzahl ab, als ob das Benzin alle ist. Ich wusste nicht, was vor sich geht", berichtet der Honda-Pilot. "Alle überholten mich. Ich war erneut Letzter, wie in Katar."

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"Als ich Positionen aufholte, realisierte ich, dass ich am linken Lenkerstummel keinen Gummi mehr hatte", erklärt Lorenzo. "Der Gummi war zu weich. Ich wünschte mir einen etwas weicheren Griff, doch das Metall schnitt durch den Gummi. Deshalb rutschte der Griff ab. Es ist unglaublich, doch es passierte im Rennen."

"Es war ein Albtraum. Schlussendlich erhielten wir durch die Stürze von Vinales und Morbidelli ein paar Punkte mehr. Ich bin aber enttäuscht, weil es so aussieht, als ob wir zusätzliche Probleme bekommen, obwohl wir uns bereits in einer schwierigen Situation befinden. Ich hoffe, dass diese Dinge in Zukunft nicht mehr passieren. Es waren merkwürdige und ziemlich unglückliche Sachen", bemerkt der 14. der Fahrerwertung.

Jorge Lorenzo

Im Rennen klammerte sich Lorenzo an den blanken Lenkerstummel

"Im Warm-up war ich sehr froh, weil wir etwas am Motorrad probierten, das mein Gefühl verbesserte. Ich fuhr drei Zehntelsekunden, eine halbe Sekunde schneller", berichtet Lorenzo. "Im Rennen konnte ich durch die höheren Temperaturen und die merkwürdigen Probleme nicht das volle Potenzial zeigen. Von außen sieht es aus, als ob ich nach Ausreden suche, doch es ist unglaublich, was passiert."

"Die einzige gute Nachricht ist, dass wir das Rennen beendeten. In Katar wurde ich 13. und hier Zwölfter. Das sind richtig schlechte Ergebnisse, doch wir müssen nach vorne schauen und die Vergangenheit abhaken", so Lorenzo. "Ich bin mir sicher, dass wir früher oder später mehr Glück haben."

Mit Bildmaterial von LAT.

 
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Autor Sebastian Fränzschky
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