Jorge Lorenzo nicht fit: Comeback erst beim Saisonfinale in Valencia?

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Jorge Lorenzo nicht fit: Comeback erst beim Saisonfinale in Valencia?
Autor: Sebastian Fränzschky
Co-Autor: Jamie Klein
19.10.2018, 09:11

Das verletzte Handgelenk verhindert den Einsatz beim Grand Prix in Motegi: Es ist ungewiss, ob Jorge Lorenzo in Australien und Malaysia antreten kann

Jorge Lorenzo, Ducati Team, mit Cristian Gabbarini
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Bike von Jorge Lorenzo, Ducati Team, nach Sturz
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team

Ducati muss auch beim Japan-Grand-Prix in Motegi auf Jorge Lorenzo verzichten. Beim Trainingsauftakt wurde klar, dass der Spanier noch nicht in der Lage ist, seine MotoGP-Maschine zu pilotieren. Waren die Schmerzen zu groß? "Der Schmerz, aber auch die Gefahr, dass sich der Bruch verschiebt. Ich fühle mich noch schlechter als erwartet", bemerkt Lorenzo, der nach dem FT1 zusammenpackte.

"Ich rechnete damit, dass es beim Fahren Schwierigkeiten gibt. Beim Bremsen ist es sehr schlimm, weil mein Körper und mein Kopf nicht erlauben, dass ich meine linke Hand beim Bremsen belaste. Deshalb war ich nicht schnell. Ich fühlte mich nicht wohl", berichtet Lorenzo. "Ich hatte das Gefühl, einen Fehler zu machen und einen Sturz zu riskieren, wenn ich ein bisschen mehr pushe. So ergibt das alles keinen Sinn."

Unklar ist, wie es um Lorenzos Verletzung steht. "Einige meinten, es ist nichts gebrochen, andere sprachen von einer Fraktur, andere waren der Meinung, es handle sich um einen Riss. Es ist schwierig, zu sagen. Man sieht keinen Bruch auf den Aufnahmen", kommentiert der Ducati-Pilot.

 

Muss Lorenzo operiert werden? "Diese Art Verletzung erfordert keine Operation, weil der Knochen nicht verschoben ist. Doch es ist auch wahr, dass man vermutlich etwas schneller wieder fahren kann, wenn man operiert wird. Bei dieser Art von Fraktur wird normalerweise nicht operiert. Nun ist es zu spät", bemerkt er.

Offen ist, wann Lorenzo wieder fahren kann. Es gilt als unwahrscheinlich, dass er kommende Woche in Australien fährt. "Die Chancen für Malaysia sind größer", grübelt er. "Ich kann noch nicht einschätzen, wie es auf Phillip Island sein wird. Man kann es vor der Ankunft am Mittwoch oder Donnerstag nie richtig beurteilen."

"Die Verletzung verheilt nicht gut. In sechs Tagen kann aber viel passieren. Es wäre möglich. Wir werden eine MRT-Untersuchung machen, um besser zu verstehen, was passiert ist und was wir machen können. Ich konzentriere mich jetzt auf die Genesung und warte, was der Körper macht", so Lorenzo.

Die Saison 2018 ist für den dreimaligen Weltmeister ohnehin gelaufen. Nach dem Saisonfinale in Valencia wird er erstmals auf der Honda RC213V sitzen. Ist es wichtiger, sich für den Test vorzubereiten? "Meine Gesundheit ist am wichtigsten", betont Lorenzo. "Ich wollte hier um den Sieg kämpfen. Das ist durch die Verletzung nicht möglich. Nun ist das nächste Ziel, auch wenn es schwierig ist, auf Phillip Island zu fahren. In Malaysia will ich es auf alle Fälle probieren und in Valencia möchte ich ganz sicher dabei sein. Nächstes Jahr ist dann nächstes Jahr." 

 
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