MotoGP 2017
Topic

MotoGP 2017

Jorge Lorenzo wechselt zu den Roten von Ducati

geteilte inhalte
kommentare
Jorge Lorenzo wechselt zu den Roten von Ducati
Toni Börner
Autor: Toni Börner
18.04.2016, 16:06

Nach neun Jahren bei Yamaha braucht der fünffache Weltmeister neuen Wind.

Podium: Sieger Marc Marquez, Repsol Honda Team, Honda; 2. Jorge Lorenzo, Movistar Yamaha MotoGP, Yamaha; 3. Andrea Iannone, Ducati Team, Ducati
Jorge Lorenzo, Movistar Yamaha MotoGP
Start: Marc Marquez, Jorge Lorenzo und Valentino Rossi
Jorge Lorenzo, Movistar Yamaha MotoGP, Yamaha
Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

Jorge Lorenzo dreht seinem neunjährigen Arbeitgeber Yamaha in der MotoGP den Rücken und wird 2017 für das Ducati-Werksteam antreten. Der Spanier kam 2008 auf Yamaha in die Königsklasse und feierte mit der M1 Stand nach Austin 41 Siege, 40 zweite und 18 dritte Plätze – also Summa-Summarum 99 Podestplätze. Drei Mal war er auf der Yamaha Weltmeister.

Die Karriere von Jorge Lorenzo im Foto-Rückblick

In der Vergangenheit sind viele Stars der MotoGP an der Ducati Desmosedici gescheitert. Der letzte Ducati-Sieg in der Königsklasse liegt mittlerweile fast sechs Jahre zurück, 2010 gewann Casey Stoner auf Phillip Island sein Heimrennen. Zwischen 2003 und 2010 hat Ducati 31 MotoGP-Laufsiege gefeiert, seither ist Flaute. 2007 gab es mit Stoner einen WM-Titel.

Seit Stoner zur Saison 2011 hin von Ducati weg ging, gab es eine Durststrecke. Valentino Rossi und Nicky Hayden konnten mit der roten Diva nicht einmal annähernd die Erfolge des Australiers kopieren.

 

 

2013 kam Andrea Dovizioso an die Seite von Hayden, seit 2014 ist das Ducati Team mit Dovizioso und Andrea Iannone die italienische Nationalmannschaft. Wichtig aber auch ist, dass seit 2014 der Technik-Guru Gigi Dall’Igna für die Desmo verantwortlich zeichnet.

Alle Fotos von Jorge Lorenzo

Seit der GP15 ist die Ducati wieder konkurrenzfähig und manch böse Stimme behauptet, dass das Motorrad mittlerweile besser ist, als seine beiden Fahrer. 2017 kommt Lorenzo und soll das ändern.

Natürlich mussten in Borgo Panigale – und bei Audi – die großen Scheckbücher gezückt werden, um Lorenzo zu locken. Doch der Spanier hat sicher auch noch eine tiefsitzende persönliche Motivation: Auf der Ducati zu gewinnen, was Erzfeind und Noch-Teamkollege Valentino Rossi nicht gelungen war.

Nächster MotoGP Artikel
Auf dem Weg zu Yamaha? MotoGP-Talent Maverick Vinales trennt sich von Manager

Previous article

Auf dem Weg zu Yamaha? MotoGP-Talent Maverick Vinales trennt sich von Manager

Next article

Die Karriere von Jorge Lorenzo: Ein Bild-Rückblick

Die Karriere von Jorge Lorenzo: Ein Bild-Rückblick
Kommentare laden