Kampf gegen Corona: Rossi & Dovizioso unterstützen Social-Media-Kampagne

Italien wird wegen des Coronavirus zur Speerzone: Die MotoGP-Stars Valentino Rossi und Andrea Dovizioso sensibilisieren in den sozialen Medien für das Thema

Kampf gegen Corona: Rossi & Dovizioso unterstützen Social-Media-Kampagne

Wurde ein Ein- und Ausreiseverbot wegen des Coronavirus zunächst für einzelne Provinzen in Norditalien ausgerufen, hat die Regierung die Maßnahme am Montag auf das komplette Land ausgeweitet. Damit sind auch Ducati und Andrea Dovizioso betroffen, die zuvor nicht zur roten Speerzone gehörten.

Um für das Thema zu sensibilisieren und seinen Anteil zur Eindämmung des Virus zu leisten, beteiligt sich der Italiener an der Social-Media-Kampagne #DistantiMaUniti (deutsch: entfernt, aber vereint). Damit ruft er dazu auf, sich an die Hinweise der Regierung und Ärzte zu halten, die einen Mindestabstand von einem Meter empfehlen.

"Abstände dürfen uns nicht trennen. Auch wenn du jung bist, ist es an der Zeit, sie zu respektieren. Strecke einen Arm zum anderen aus und es wird sich fast so anfühlen, als würden wir uns berühren", schreibt "Dovi" auf Instagram. Auch sein MotoGP-Kollege Valentino Rossi und Motocross-Meistern Kiara Fontanesi unterstützen die Aktion.

Italien ist mit fast 10.000 Corona-Infizierten das in Europa am stärksten betroffene Land. Bisher sind dort mehr als 460 Menschen an der neuartigen Lungenkrankheit gestorben. Nicht nur Italien selbst, auch andere Länder reagierten mit verschärften Reisebestimmungen auf der erhöhte Gefährdungslage durch das Virus.

Dies führte dazu, dass das MotoGP-Rennen beim Saisonauftakt in Katar abgesagt werden musste. Die dortige Regierung hatte eine sofortige 14-tägige Quarantäne für alle diejenigen verhängt, die aus Italien anreisen oder in den letzten zwei Wochen im Land waren - etwas, das einen großen Teil des Fahrerlagers betroffen hätte.

Der Große Preis von Thailand, der als zweite Saisonstation vorgesehen war, findet ebenfalls nicht statt. Für den 22. März geplant, wurde er auf den 4. Oktober verschoben, da im Land ein Verbot für große öffentliche Versammlungen gilt. Dafür rückte der ursprünglich für den 4. Oktober vorgesehene Aragon-Grand-Prix um eine Woche vor.

Im neuen Kalender, den der MotoGP-Organisator Dorna Sports am vergangenen Donnerstag herausgab, ist Austin am 5. April als Saisonauftakt der Königsklasse markiert. Allerdings wurde auch der Termin jüngst in Zweifel gezogen, da die Gastgeberstadt Austin den lokalen Ausnahmezustand wegen des Coronavirus ausrief.

Mit Bildmaterial von LAT.

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