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Kritik von Valentino Rossi: Ist Motegi zu gefährlich?

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Kritik von Valentino Rossi: Ist Motegi zu gefährlich?
Autor:
Übersetzung: Stefan Ehlen
15.10.2015, 10:58

Der Unfall von MotoGP-Fahrer Alex de Angelis und seine Folgen: Valentino Rossi fragt sich, ob der Kurs in Motegi nicht zu unsicher ist.

2. Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Alex de Angelis, Octo Ioda Racing Project
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Andrea Dovizioso, Ducati Team
Andrea Dovizioso, Ducati Team
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Denn de Angelis war am Wochenende schwer verunglückt. Der 31-Jährige knallte in die Leitplanken und erlitt neben einer Lungenquetschung auch diverse Knochenbrüche an Rippen und Wirbelsäule.

Inzwischen befindet sich de Angelis zwar auf dem Weg der Besserung, sein Zustand wurde zuletzt aber immer noch als „kritisch“ eingestuft.

Auch deshalb äußert der neunmalige Motorrad-Weltmeister Rossi seine Bedenken: „In Motegi stehen die Leitplanken sehr nahe an der Strecke.“

„Insgesamt ist der Kurs zwar ziemlich sicher, aber an manchen Stellen wird es gefährlich, wenn du einen Unfall hast.“

Hundertprozentige Sicherheit bleibt Illusion

Damit wird sich nun auch die Sicherheitskommission der MotoGP-Fahrer befassen. Mit welchem Ergebnis, das ist offen.

„Es ist einfach unmöglich, eine hundertprozentige Sicherheit zu schaffen“, sagt MotoGP-Routinier Andrea Dovizioso. „Dafür bräuchten wir viermal so viel Platz, wie wir haben.“

„Allerdings müssen wir da einen regelmäßigen Dialog schaffen. Denn es gibt immer Mittel und Wege, wie man die Sicherheit optimieren kann. Wir müssen es zumindest versuchen.“

„Je mehr Sturzräume wir haben, umso besser“, erklärt Dovizioso, fügt aber hinzu: „Oft gibt es eben keinen Platz, um die Auslaufzonen zu vergrößern. Oder man scheut den dafür notwendigen Aufwand.“

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