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KTM: Darum war Kallio in Jerez schneller als die Stammpiloten

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KTM: Darum war Kallio in Jerez schneller als die Stammpiloten
Autor:
Co-Autor: Léna Buffa
08.05.2018, 14:44

Pol Espargaro ist nicht überrascht, dass Mika Kallio in Jerez der schnellste KTM-Pilot war - Heißer Kampf zwischen dem Spanier und Bradley Smith in der letzten Kurve

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
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Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
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Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Ausgerechnet Testpilot Mika Kallio bescherte KTM in Jerez das erste Top-10-Ergebnis in der MotoGP-Saison 2018. Der Finne belegte am Sonntag den zehnten Platz - vor den beiden Stammpiloten. Pol Espargaro und Bradley Smith kamen auf den Rängen elf und 13 über die Linie. Den Spanier überrascht das Ergebnis nicht, denn Kallio ging am Wochenende auf dem Prototypen des 2019er-Bikes an den Start.

"Wir haben das Ergebnis kommen sehen", bestätigt Espargaro und erklärt: "Als ich das (neue) Bike testete, war ich mindestens eine halbe Sekunde schneller." Der Spanier kam an gleicher Stelle rund einen Monat zuvor bei einem Test bereits in den Genuss des neuen Motorrads. Daher war ihm klar, dass Kallio am Jerez-Wochenende deutlich besseres Material zur Verfügung hat.

Das Potenzial des neuen Bikes ist laut Espargaro "sehr groß". Der Spanier, der die Zielflagge 1,7 Sekunden nach Kallio sah, erklärt: "Es ist nicht schön, dass Mika - der Testpilot - uns geschlagen hat. Aber es ist ein ziemlich gutes Zeichen, dass die neuen Dinge funktionieren." Testpilot Kallio selbst erklärt, dass er seine Ziele am Wochenende in Jerez "definitiv" erreicht hat.

Zwar hätten die zahlreichen Stürze dabei geholfen, die Top 10 zu erreichen. Doch Kallio erklärt: "Es ist besser, sich die Lücke zur Spitze anzusehen. Mit weniger als 20 Sekunden bin ich sehr zufrieden." Doch was genau ist am neuen Bike besser? "Ich sah, dass die anderen Jungs mehr Probleme mit dem Grip bekamen. Besonders am Kurvenausgang hatten sie etwas mehr Spinning als ich."

"Ich denke, dass das ein sehr guter Punkt am neuen Bike ist", so Kallio, der aber auch "einige negative Dinge" bemerkt hat. Unter anderem habe im Qualifying mit dem weichen Reifen Grip am Hinterrad gefehlt. Dort war er unter anderem langsamer als Espargaro und wurde nur 19. "Alles ist momentan noch ganz neu. Daher müssen wir weiter daran arbeiten und sehen, ob wir Lösungen für diese Probleme finden können", so der Finne.

Bradley Smith sammelte als 13. seine ersten Punkte in dieser Saison überhaupt und berichtet: "Die erste Hälfte des Rennen war ziemlich gut. Dann steigerten Maverick (Vinales) und Bautista ihre Pace um 0,2 Sekunden. Ich wollte mit ihnen mithalten, wurde aber etwas nervös auf dem Bike und machte einige Fehler." So verlor er nicht nur den Anschluss an diese Gruppe, auch Kallio und Espargaro konnten ihn einholen.

In der letzten Kurve kam es zum direkten Duell zwischen Espargaro und Smith. Der Brite erklärt: "Er bremste, ich zog rüber und war schon neben ihm. Ich dachte mir: 'Okay, irgendwie komme ich da vorbei.' Ich war innen schon auf der weißen Linie." Letztendlich behielt der Spanier aber die Oberhand, und Smith verlor sogar noch eine Position an Takaaki Nakagami. "Solange wir uns dabei nicht gegenseitig abräumen, ist es okay", findet Smith.

Sein Fazit: "Natürlich haben wir unsere Schwächen. Das wissen wir, aber ich denke, dass wir insgesamt den bestmöglichen Job gemacht haben. Platz zehn wäre schöner gewesen als 13, aber ich werde diese Fehler nicht noch einmal machen." Das kann sich Smith auch nicht leisten, schließlich fährt er aktuell um seine Zukunft. Wie am Wochenende bekannt wurde, ist 2019 kein Platz mehr für ihn im KTM-Werksteam.

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