KTM: Hätten durch Extra-Wildcards in der MotoGP 2016 nichts gewonnen

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KTM: Hätten durch Extra-Wildcards in der MotoGP 2016 nichts gewonnen
Autor: Mitchell Adam
28.01.2017, 15:37

Pol Esparagos neuer Crew-Chief Paul Trevathan erklärt, dass sein Team von zusätzlichen Wildcard-Auftritten in der MotoGP-Saison 2016 nichts gewonnen hätte.

Mika Kallio, Red Bull KTM Factory Racing; Tito Rabat, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Mika Kallio, Red Bull KTM Factory Racing
Yonny Hernandez, Aspar Racing Team; Mika Kallio, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Mika Kallio, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing

"Das Projekt war so jung. Ich denke nicht, dass wir einen Vorteil daraus gewonnen hätten, weil es so viele neue Leute gibt, so viele Dinge, die wir einfach hinter verschlossenen Türen ausprobieren und einen Schritt nach dem anderen gehen müssen", sagte Trevathan gegenüber unserer Schwesterpublikation Autosport.

"Sicher wären wir gerne 6 Monate früher gefahren, Realität ist aber, dass uns das nicht weiter dahin geholfen hätte, wo wir heute sind", erklärte er. "Wir mussten die Gruppe zusammenstellen und sie dazu bringen, dass sie gut zusammenarbeitet."

Die beiden Fahrer, Bradley Smith und Pol Esparago haben ihr neues Bike im vergangenen Jahr nach dem Rennen in Valencia zum 1. Mal getestet, Smith und Mika Kallio, der beim Saisonfinale in Valencia mit einer Wildcard angetreten war, hatten danach noch einen Test in Jerez. Und dabei sei ein kleiner Schwachpunkt der RC16 zutage gekommen, gab Trevathan zu.

"Meiner Meinung nach haben wir mit der RC 16 ein sehr gut balanciertes Paket und es ist gut, dass alle 3 Fahrer denselben Schwachpunkt gemeldet haben." Dieser sei, dass das Bike in den Kurven etwas schwer einzulenken sei, damit habe man allerdings schon vor den Tests gerechnet, sagte er.

"Das hat die Entwicklung aber nicht beeinträchtigt, wir haben ein bisschen langsamer getan, bis die neuen Jungs das Bike getestet hatten und wir sicher sein konnten, dass wir in die richtige Richtung gehen."

"Wir haben ein klares Ziel und die Fahrer sagen, dass man den Unterschied sofort spüren würde, wenn wir das angehen. Ich denke, das ist super positiv für das gesamte Projekt."

KTM steigt in dieser Saison mit Bradley Smith und Pol Espargaro in die MotoGP ein. Neben dem bereits existierenden Moto3-Team gibt es 2017 zusätzlich auch eines in der Moto2-Klasse.

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Rennserie MotoGP
Fahrer Mika Kallio
Teams Red Bull KTM Factory Racing
Autor Mitchell Adam
Artikelsorte News