"Lächerlich": Honda reagiert gereizt auf Lorenzo-Gerüchte

Die Gerüchte aus Spanien, wonach Jorge Lorenzo vorzeitig aus seinem Honda-Vertrag entlassen werden könnte, kommen bei Teammanager Alberto Puig gar nicht gut an

"Lächerlich": Honda reagiert gereizt auf Lorenzo-Gerüchte

Angesichts der bislang enttäuschenden Performance des dreimaligen MotoGP-Weltmeisters Jorge Lorenzo im Honda-Werksteam tauchten in spanischen Medien in dieser Woche Gerüchte auf. Demnach bestünde die Möglichkeit, dass Lorenzo aus seinem bis einschließlich 2020 laufenden Vertrag vorzeitig entlassen wird.

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Sowohl Lorenzo selbst als auch dessen Teamkollege Marc Marquez haben bereits versucht, den Gerüchten Wind aus den Segeln zu nehmen. Besonders gereizt reagiert man auf diese aber in der Honda-Teamführung.

"Keine Ahnung, was es damit auf sich hat. Es ist es überhaupt nicht wert, diese Frage zu beantworten", so die Reaktion von Honda-Teammanager Alberto Puig gegenüber 'MotoGP.com' auf entsprechende Nachfrage.

Alberto Puig

Als aktiver Fahrer gewann Alberto Puig den GP Spanien 1995 in der 500er-Klasse

Foto: LAT

Und der ehemalige Grand-Prix-Pilot, der im Verlauf seiner von 1987 bis 1997 dauernden Karriere ein Rennen gewonnen hat, legt nach: "Natürlich ist da nichts dran. Schon die Frage ist lächerlich. Ich habe keine Lust, meine Zeit mit dieser dummen Frage zu verschwenden."

Ähnlich wie Lorenzo selbst, so ist auch dessen Manager Albert Valera überzeugt, über kurz oder lang die Kurve bei Honda zu kriegen. "Es ist noch sehr früh, denn wir haben gerade mal vier Rennen hinter uns. Jorge wird es mit der Honda an die Spitze schaffen", wird Valera von der spanischen Tageszeitung 'AS' zitiert.

Lorenzos beste Platzierung aus seinen ersten vier Rennen als Honda-Pilot sind zwei zwölfte Plätze. In der Gesamtwertung rangiert er mit elf WM-Punkten an 14. Stelle, während Teamkollege Marquez mit 70 Zählern und zwei Saisonsiegen WM-Spitzenreiter ist.

Allerdings ging Lorenzo neben der Herausforderung des Markenwechsels verletzt in die Saison. Vor diesem Hintergrund hatte er den Beginn seines Aufwärtstrends für den Auftakt der Europa-Saison in Jerez geplant. Dort allerdings tat er sich ebenfalls schwer und gestand anschließend, "enttäuscht und besorgt" zu sein.

Mit Bildmaterial von Repsol Media.

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