"Hall of Fame" von Agostini bis Pedrosa: Das sind alle 29 MotoGP-Legenden

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Co-Autor: Léna Buffa
20.01.2019, 08:18

Ende 2018 wurde Nummer 29 in den elitären Kreis aufgenommen: Dani Pedrosa befindet sich seither in guter Gesellschaft - Ein Überblick über alle Legenden

Als Anerkennung für seine außerordentlichen Leistungen im Motorrad-Rennsport wurde Dani Pedrosa beim Saisonfinale in Valencia 2018 zur MotoGP-Legende ernannt. Der Spanier war sichtlich gerührt. Er weiß, welch große Ehre ihm zuteil wurde. Bereits 28 Piloten vor ihm wurden in die "Hall of Fame" der Königsklasse aufgenommen. Besonders viele US-Amerikaner (acht), Briten (sechs) und Italiener (fünf) wurden bislang ausgezeichnet.

Unter den 29 Piloten befindet sich auch ein Deutscher: Anton Mang. Der Bayer reiht sich mit seinen fünf WM-Titeln in eine Reihe mit Giacomo Agostini (15 Titel), Angel Nieto (13), Mike Hailwood (neun) oder auch Mick Doohan (fünf) ein. Auch Japan, Finnland und Südafrika sind dank Daijiro Kato, Jarno Saarinen und Kork Ballington jeweils durch einen Piloten vertreten.

Alle 29 MotoGP-Legenden im Überblick:

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Giacomo Agostini

Giacomo Agostini
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Giacomo Agostini (Italien): Der Rekordweltmeister war von 1964 bis 1977 im Rennsport aktiv und gewann insgesamt 15 WM-Titel (acht in der 500er-Klasse, sieben in der 350er-Klasse) und 122 Rennen.

Kork Ballington

Kork Ballington
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Kork Ballington (Südafrika): Von 1976 bis 1982 war der Südafrikaner in den Klassen 250er, 350er und 500er unterwegs. Insgesamt schaffte er vier WM-Titel (zwei in der 350er und zwei in der 250er) und 31 Siege.

Alex Criville

Alex Criville
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Alex Criville (Spanien): Der 500er-Weltmeister des Jahres 1999 war von 1987 bis 2001 aktiv. Er brachte es auf insgesamt zwei Weltmeistertitel (1989 in der 125er-Klasse) und 20 Siege.

Mick Doohan

Mick Doohan
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Mick Doohan (Australien): Mit fünf WM-Erfolgen in Serie (von 1994 bis 1998) überstrahlte der Honda-Fahrer die 1990er-Jahre. Er fuhr insgesamt 54 Grand-Prix-Erfolge ein.

Geoff Duke

Geoff Duke
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Foto: : Uncredited

Geoff Duke (Großbritannien): Der Brite war von 1950 bis 1959 aktiv und prägte als "The Duke" die Anfangsjahre mit insgesamt sechs WM-Titeln (vier in der 500er- und zwei in der 350er-Klasse) und 33 Siegen.

Wayne Gardner

Wayne Gardner
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Wayne Gardner (Australien): 1987 entschied der Honda-Pilot die 500er-Krone erstmals für einen Australier. Er war von 1983 bis 1992 am Start und holte insgesamt 18 Rennsiege.

Mike Hailwood

Mike Hailwood
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Foto: : Sutton Images

Mike Hailwood (Großbritannien): Von 1958 bis 1967 war der Brite in der Motorrad-WM aktiv. Er konnte insgesamt neun WM-Titel (vier in der 500er-, zwei in der 350er- und drei in der 250er-Klasse) und 76 Siege einfahren. Außerdem trat er auch in der Formel 1 an und fuhr auf vier Rädern zwei Podestplätze ein.

Nicky Hayden

Nicky Hayden
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Foto: : Todd Corzett

Nicky Hayden (USA): "Kentucky Kid" kam aus der AMA Superbike 2003 direkt in die MotoGP und absolvierte insgesamt 13 Saisons. Das Highlight gelang ihm 2006, der WM-Titel gegen Valentino Rossi.

Daijiro Kato

Daijiro Kato
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Daijiro Kato (Japan): 1996 stieg der Japaner in die 250er-Klasse ein und stieg nach 17 Siegen und dem WM-Titel (2001) 2002 in die MotoGP auf. Nur ein Jahr später folgte die Tragödie: Kato verlor bei einem Unfall in Suzuka sein Leben.

Eddie Lawson

Eddie Lawson
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Eddie Lawson (USA): Von 1983 bis 1992 war der US-Amerikaner an der Spitze der 500er-Klasse zu finden. Er schaffte es als erster Fahrer, mit zwei Herstellern den WM-Titel zu gewinnen: 1984, 1986 und 1988 auf Yamaha, 1989 auf Honda. Insgesamt gewann er 31 Rennen.

Marco Lucchinelli

Marco Lucchinelli
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Marco Lucchinelli (Italien): 1981 sicherte sich der Italiener in der 500er-Klasse den Titel. Er schaffte sechs Siege und war von 1975 bis 1986 aktiv.

Randy Mamola

Randy Mamola
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Randy Mamola (USA): Zwischen 1979 und 1992 war er in der 250er- und 500er-Klasse aktiv. Er konnte insgesamt 13 Rennsiege einfahren, ein Weltmeistertitel blieb ihm jedoch verwehrt. Viermal wurde er Vize-Weltmeister.

Anton Mang

Anton Mang
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Anton Mang (Deutschland): Der Deutsche absolvierte von 1975 bis 1988 Rennen in allen Weltmeisterschaftskategorien. Er triumphierte insgesamt 42 Mal und sicherte sich zweimal die 350er- und dreimal die 250er-Krone. Er ist der bis heute erfolgreichste deutsche Motorradpilot.

Angel Nieto

Angel Nieto
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Angel Nieto (Spanien): Der 12+1 Weltmeister ist nach Agostini der erfolgreichste Fahrer. Er war von 1964 bis 1986 im Rennsport aktiv und gewann 90 Rennen. Sieben seiner Titel sicherte er sich in der 125er-Klasse, sechs davon in der 50er-Klasse.

Dani Pedrosa

Dani Pedrosa
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Dani Pedrosa (Spanien): Er ist die 29. Legende der MotoGP und beendete Ende 2018 seine Karriere. Der "kleine Samurai" war ab 2001 mit dabei. Drei WM-Titel (zwei in der 250er- und einer in der 125er-Klasse) und 54 Siege gehen auf sein Konto. Er ist der erfolgreichste Fahrer ohne MotoGP-Titel.

Wayne Rainey

Wayne Rainey
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Wayne Rainey (USA): Er war einer der Topstars in den 90er-Jahren. Von 1988 bis 1993 war er in der Königsklasse aktiv und holte mit Yamaha drei WM-Titel in Folge (1990-1992). Seit einem tragischen Unfall in Misano 1993 ist er querschnittsgelähmt.

Phil Read

Phil Read
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Phil Read (Großbritannien): Seit 1961 mischte der Brite den Motorrad-Rennsport auf. Er war auch unter dem Nicknamen "The Prince of Speed" bekannt und schaffte es als erster Pilot WM-Titel in der 125er-, der 250er- und der 500er-Klasse zu erreichen. Insgesamt sieben Mal triumphierte er, 52 Siege gehen auf sein Konto.

Jim Redman

Jim Redman
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Jim Redman (Großbritannien): Der Brite war von 1959 bis 1966 in der Weltmeisterschaft unterwegs, nachdem er die Liebe zum Rennsport in Südafrika entdeckte. Er gewann 45 Rennen und sechs Weltmeisterschaften (vier in der 350er-, zwei in der 250er-Klasse).

Kenny Roberts

Kenny Roberts
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Kenny Roberts (USA): Von 1974 bis 1983 dauerte die Karriere des US-Amerikaners, der die 500er-Klasse Ende der 1970er-Jahre dominierte. Er holte drei WM-Titel in Serie (1978-1980) und gewann insgesamt 24 Rennen.

Kenny Roberts jun.

Kenny Roberts jun.
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Kenny Roberts jun. (USA): Wie der Vater, so wurde auch der Sohn Rennfahrer - und Weltmeister. 2000 entschied er die 500er-Klasse auf der Suzuki für sich. Damit schrieb er Geschichte, noch keinem anderen Weltmeistersohn ist dieses Kunststück gelungen. Insgesamt gewann er acht Rennen.

Jarno Saarinen

Jarno Saarinen
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Foto: : Yamaha

Jarno Saarinen (Finnland): Von 1970 bis 1973 war die skandinavische Hoffnung aktiv. Er krönte sich 1972 zum 250er-Weltmeister, woraufhin der Aufstieg in die 500er-Klasse folgte. Allerdings folgte nur wenig später das "schwarze Wochenende von Monza". Saarinen wurde im Grand Prix tödlich verletzt. Insgesamt gewann er 15 Rennen.

Kevin Schwantz

Kevin Schwantz
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Foto: : Dave Dyer

Kevin Schwantz (USA): Von 1986 bis 1995 prägte er die 500er-Klasse durch seine Rivalität mit Wayne Rainey. Nach dessen schweren Unfall in Misano holte Schwantz den Titel 1993. Insgesamt holte er 25 Grand-Prix-Siege.

Barry Sheene

Barry Sheene
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Foto: : LAT Images

Barry Sheene (Großbritannien): Der Brite gilt als eine der Kultfiguren der 70er-Jahre. Er sicherte sich zwei WM-Titel in der 500er-Klasse auf Suzuki (1976 und 1977). Außerdem gewann er 23 Rennen und ist bis heute der letzte britische Motorrad-Weltmeister in der Königsklasse.

Marco Simoncelli

Marco Simoncelli
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Marco Simoncelli (Italien): Er wurde als möglicher Nachfolger von Valentino Rossi gesehen und startete ab 2002 in der WM. Nach seinem 250er-Titel 2008 wollte er es ab 2010 in der MotoGP wissen. Am 23. Oktober 2011 verlor der Italiener im Alter von 24 Jahren sein Leben im Malaysia-Grand-Prix.

Freddie Spencer

Freddie Spencer
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Freddie Spencer (USA): Der MotoGP-Kommissar beeindruckte in den 1980er-Jahren mit seinen Fahrkünsten. Von 1980 bis 1993 war er aktiv, er sicherte sich im Jahr 1985 sowohl den Titel in der mittleren wie auch in der 500er-Klasse. Seine Bilanz: Drei WM-Titel (zwei in der 500er, einer in der 250er) und 27 Siege.

Casey Stoner

Casey Stoner
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Casey Stoner (Australien): Von 2001 bis 2012 versetzte der Pilot aus Down Under die MotoGP in Staunen. Sowohl auf Ducati wie auch auf Honda triumphierte Stoner in der Königsklasse. Insgesamt holte er zwei WM-Titel (2007 und 2011) und 45 Siege.

John Surtees

John Surtees
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Foto: : LAT Images

John Surtees (Großbritannien): In den 1950er-Jahren war der Brite das Maß aller Dinge. Er fuhr auf MV Agusta zu sieben WM-Titeln (vier in der 500er, drei in der 350er) und feierte 38 Siege. Außerdem ist er bis heute der einzige Fahrer, der auch eine Formel-1-Weltmeisterschaft (1964) gewinnen konnte.

Carlo Ubbiali

Carlo Ubbiali
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Foto: : Nationaal Archief

Carlo Ubbiali (Italien): Der Italiener war von Anfang an mit dabei, er startete 1949 und fuhr bis 1960 in den kleineren Klassen. Mit insgesamt neun WM-Titeln (drei in der 250er-, sechs in der 125er-Klasse) steht er auf einer Stufe mit Hailwood und Rossi.

Franco Uncini

Franco Uncini
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Foto: : Gold and Goose / LAT Images

Franco Uncini (Italien): Der 500er-Weltmeister von 1982 stieg 1976 in die WM ein. Er war bis 1985 aktiv und gewann insgesamt sieben Rennen. Er ist aktuell als Sicherheitsbeauftragter der IRTA an jedem Rennwochenende im Einsatz.

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