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Lorenzo gesteht: Mit Ducati und Honda "nicht so erfolgreich wie mit Yamaha"

Emotionale Rückkehr zu Yamaha: Edeltester Jorge Lorenzo blickt auf die vergangenen Jahre zurück und erinnert sich an seinen ersten Titelgewinn mit Yamaha

Lorenzo gesteht: Mit Ducati und Honda "nicht so erfolgreich wie mit Yamaha"

Ex-MotoGP-Champion Jorge Lorenzo absolvierte am 4. Februar seinen ersten Test als Yamaha-Testpilot. Nach 46 Runden hatte der Spanier das Niveau erreicht, das er im Qualifying mit der Honda beim Malaysia-Grand-Prix im Vorjahr hatte. "Es war ein sehr emotionaler Tag, nach drei Jahren wieder für Yamaha zu fahren", kommentiert Lorenzo gegenüber 'MotoGP.com'.

"Die ersten Runden waren sehr emotional", gesteht der ehemalige Honda-Pilot, der erleichtert reagierte, dass die Yamaha M1 ihren ursprünglichen Charakter nicht verloren hat. Mit einer mittleren 2:00er-Rundenzeit hinterließ Lorenzo einen ordentlichen Eindruck.

"Ich benötige mehr Runden, um herauszufinden, wie ich das Motorrad bestmöglich nutzen kann", bemerkt der Yamaha-Rückkehrer. "Aber eine 2:00.5er-Runde ist ordentlich. Ich bin mit dem Tag sehr zufrieden und hoffe, dass der nächste Testtag noch besser wird."

 

Bei Yamaha begann Lorenzos MotoGP-Karriere in der Saison 2008. "Wir haben zusammen tolle Zeiten erlebt, viele Rennen gewonnen, viele Pole-Positions und Podiums eingefahren. Es waren neun gemeinsame Jahre, in denen beinahe das komplette Team unverändert blieb. Dann kam ein Tag, an dem ich mich zu einem Wechsel entschloss, um neue Motivation zu erhalten", blickt Lorenzo zurück.

Ende 2016 wechselte der Spanier zu Ducati. Er erlebte eine enttäuschende erste Saison mit der Desmosedici. Doch im Frühsommer 2018 platzte der Knoten und Lorenzo gewann mit Ducati drei Rennen. Doch zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass er zu Honda wechselt. Das stellte sich rückblickend als Fehler heraus.

Jorge Lorenzo

In der Saison 2018 gewann Lorenzo mit Ducati immerhin drei Rennen

Foto: LAT

"Ich wollte ein neues Motorrad probieren und mich einer neuen Herausforderung stellen. Ich war nicht so erfolgreich wie mit Yamaha. Mit Ducati konnte ich einige Rennen gewinnen, doch mit Honda erlebte ich ein schwieriges Jahr. Ich konnte die Meisterschaft nie mit einem anderen Hersteller gewinnen", bilanziert Lorenzo.

Beim Test in Sepang kamen Erinnerungen an den Grand Prix 2010 hoch. Damals stellte Lorenzo seinen ersten WM-Titel in der MotoGP sicher. "Es war ein besonderer Tag für den Motorradsport in Spanien. Ich war der zweite Spanier, der einen Titel in der Königsklasse holen konnte. Zudem war ich der erste, dem das in der Viertaktära gelang. Es war ein sehr spezieller Tag", erinnert sich der 32-Jährige.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Sebastian Fränzschky