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Marc Marquez: Fast perfekte Saison nach "einem der härtesten Winter"

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Marc Marquez: Fast perfekte Saison nach "einem der härtesten Winter"
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Das Jahr 2019 begann für Marc Marquez alles andere als optimal, doch es entwickelte sich zu seiner bislang besten Saison in der Motorrad-Weltmeisterschaft

Serienweltmeister Marc Marquez fuhr 2019 seine bislang beste MotoGP-Saison. Der Spanier stand in 18 der 19 Rennen auf dem Podium, gewann dabei zwölfmal und stellte mit 420 Zählern einen neuen Punkterekord auf. Er selbst hätte damit vor der Saison nicht gerechnet. Denn im Winter musste er sich nach anhaltenden Schulterproblemen einer Operation unterziehen.

"Komplizierte Situationen machen einen stark, und dieser Winter war einer der härtesten meiner Karriere", verrät Marquez und berichtet: "Ich konnte nicht trainieren, weil ich diese Operation brauchte." Deswegen sei er beim ersten Rennen in Katar "nicht bei 100 Prozent" gewesen. Den Auftakt gewann Andrea Dovizioso vor Marquez, der aber schon beim zweiten Rennen in Argentinien zurückschlug.

Es folgte ein Crash in Austin und der einzige "Nuller" der Saison, bevor der Spanier die folgenden 16 Rennen allesamt auf Platz eins oder zwei beendete. "Wenn man zu selbstbewusst wird, dann kann man Fehler machen. Es ist bei dem Rennen passiert, bei dem wir es am wenigstens erwartet hatten - in Austin", gesteht Marquez. Er sei damals gestürzt, weil er zu entspannt gewesen sei.

"Deswegen muss man immer komplett fokussiert bleiben", erklärt er. Das schaffte er anschließend, und den WM-Titel machte er bereits vier Rennen vor Schluss in Thailand perfekt. Doch auch danach ließ er nicht locker und gewann drei der letzten vier Saisonrennen. Da stellt sich die Frage, wie die Saison 2020 überhaupt noch besser werden kann.

"Es war ein sehr gutes Jahr, aber das bedeutet nicht, dass wir aufhören können, zu arbeiten", warnt Marquez. Er erklärt, dass es in der MotoGP aktuell eines der engsten Felder aller Zeiten gebe. "Ich sage das, weil es vier Hersteller gibt, die Rennen gewinnen und um den WM-Titel kämpfen können. Das bedeutet, dass es mindestens acht Motorräder gibt, die eine Chance haben, Rennen zu gewinnen", erklärt er.

"Das gab es früher nicht", erinnert Marquez, der weiß, dass es schwierig wird, sich 2020 noch einmal zu steigern. "Eines meiner Vorbilder ist Rafa Nadal", verrät er. Der Tennisprofi schaffe es immer, noch besser zu werden. "Oder wenn [Fußballer] Messi ein Tor schießt, dann denkt man, dass er nicht noch besser werden kann. Aber dann schießt er ein noch besseres", erklärt Marquez.

"Ich versuche, mich an ihnen zu orientieren. Sie verbessern sich permanent. Ich werde versuchen, aus meinen Fehlern zu lernen", sagt der Weltmeister im Hinblick auf die Saison 2020. Dann könnte er bereits seinen insgesamt neunten WM-Titel und seine fünfte MotoGP-Meisterschaft in Serie gewinnen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Ruben Zimmermann