Marc Marquez vs. Valentino Rossi: „Das ist etwas Persönliches“

MotoGP-Tabellenführer Valentino Rossi glaubt, sein junger Widersacher Marc Marquez will um jeden Preis einen weiteren WM-Titelgewinn verhindern.

Das sei dem schier grenzenlosen Ehrgeiz Marquez‘ geschuldet, sagt Rossi. „Denn wenn ich einen weiteren Titel hole, dann weiß er, er muss nochmals einen mehr holen, um mich zu überholen.“

„Deshalb“, so Rossi, „käme es Marc natürlich gelegen, wenn Jorge [Lorenzo] in diesem Jahr Weltmeister werden würde.“

Die ganze Situation sei nun „etwas Persönliches“, meint Rossi. Er vermutet: Seit er Marquez in Termas de Rio Hondo und in Assen überholt hat, fühlt sich der junge Spanier gedemütigt und dürstet nach Rache.

„Seither denkt er wie ein kleines Kind. Ganz nach dem Motto: Wenn ich schon nicht gewinne, dann sollst auch du nicht gewinnen“, erklärt Rossi. „Für ihn wäre es das kleinere Übel, wenn Lorenzo den Titel einfährt.“

„Das könnte schwierig werden, denn er hat ja nichts zu verlieren. Ich schon. Daher muss ich Vorsicht walten lassen. Das tut mir leid und es macht mich wütend“, sagt Rossi. „Ich habe nämlich geglaubt, Jorge wäre mein einziger Gegner. Aber so ist es wohl nicht.“

Zwei Rennen vor Schluss führt Yamaha-Fahrer Rossi in der Gesamtwertung und liegt elf Punkte vor seinem einzig verbliebenen Titelrivalen, seinem Teamkollegen Lorenzo. Honda-Pilot Marquez spielt als Dritter schon keine Rolle mehr im WM-Kampf.

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