Marquez-Manager: "Für Marc wird Honda immer die erste Option sein"

geteilte inhalte
kommentare
Marquez-Manager:
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
12.01.2019, 09:22

Emilio Alzamora, Manager von Marc Marquez, glaubt nicht, dass sein Schützling Honda bald verlassen wird - Er könne Honda möglicherweise für immer treu bleiben

Wird MotoGP-Weltmeister Marc Marquez für immer bei Honda bleiben? Viele Fans der Königsklasse würden sich wünschen, den Spanier irgendwann einmal auf einem anderen Motorrad zu sehen. Doch Marquez-Manager Emilio Alzamora erklärt, dass das möglicherweise nie passieren wird. "Für Marc wird Honda immer die erste Option sein", stellt er im Gespräch mit 'GPOne.com' klar.

"Ich kann mir vorstellen, dass er sein ganzes Leben bei ihnen bleibt", sagt Alzamora und erklärt: "Marc wird nicht vergessen, wer ihm die Chance gegeben hat, […] einen Titel nach dem anderen zu gewinnen." Mit Honda stieg Marquez 2013 in die MotoGP auf. Seitdem gewann er in sechs Jahren fünfmal den WM-Titel. Sein aktueller Vertrag bei den Japanern läuft noch bis Ende 2020.

Auf die Frage, ob ein Wechsel zu einem anderen Hersteller 2021 möglich sei, antwortet Alzamora: "Momentan denkt Marc nicht darüber nach." Dabei gilt die RC213V aktuell nicht als bestes Motorrad im MotoGP-Feld. Viele Experten sind der Meinung, dass die Ducati mittlerweile das bessere Bike ist. Es ist die Mischung aus Marquez und der Honda, die den Spanier so stark macht.

Fotostrecke
Liste

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team
1/8

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Santi Hernandez

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Santi Hernandez
2/8

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team
3/8

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team
4/8

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team
5/8

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team
6/8

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Alberto Puig

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Alberto Puig
7/8

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Santi Hernandez

MotoGP-Weltmesiter 2018: Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Santi Hernandez
8/8

Foto: : Gold and Goose / LAT Images

"Wenn er mit einem überlegenen Bike gewonnen hat, dann hat er das immer zugegeben - und Honda im umgekehrten Fall auch", erinnert Alzamora. Marquez sei kein Fahrer mit einem großen Ego. Der 25-Jährige sei sehr "demütig", weshalb die Beziehung zu Honda so gut sei. Marquez' Fähigkeit, ein Team um sich herum aufzubauen, fiel Alzamora bereits früh auf. Die beiden trafen sich erstmals, als Marquez gerade einmal zwölf Jahre alt war.

"Er war sehr jung, aber für sein Alter war er schon sehr erwachsen", erinnert sich Alzamora zurück. In den vergangenen Jahren hat es Marquez geschafft, Honda zu "seinem" Team zu machen. Wird der Spanier das wirklich irgendwann aufgeben, um den Anlauf zu wagen, mit zwei verschiedenen Herstellern Weltmeister zu werden? "Wenn er sagt, dass er nicht an Rekorde denkt, dann sagt er die Wahrheit", versichert Alzamora.

Er erklärt: "Jedes Jahr geht es wieder von vorne los, und Marc hat immer das Ziel, noch mehr zu lernen." Der Weltmeister sei ein "Perfektionist". Und solange er motiviert und die Stimmung im Team gut bleibt, gibt es für Marquez eigentlich keinen Grund, Honda zu verlassen. Aktuell sieht es jedenfalls nicht so aus, als sei der Weltmeister in naher Zukunft an einer neuen Herausforderung interessiert.

Nächster Artikel
Maverick Vinales verrät: "Die Yamaha war bislang zu groß für mich"

Vorheriger Artikel

Maverick Vinales verrät: "Die Yamaha war bislang zu groß für mich"

Nächster Artikel

Kombiniertes MotoGP-Mindestgewicht: Für Michelin wäre es kein Problem

Kombiniertes MotoGP-Mindestgewicht: Für Michelin wäre es kein Problem
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Marc Marquez Jetzt einkaufen
Autor Ruben Zimmermann