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Marquez und Lorenzo präsentieren die Honda RC213V für die MotoGP 2019

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Marquez und Lorenzo präsentieren die Honda RC213V für die MotoGP 2019
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23.01.2019, 10:28

Präsentation in Madrid: MotoGP-Weltmeister Marc Marquez und sein neuer Teamkollege Jorge Lorenzo zeigen die Honda RC213V für die anstehende Saison 2019

Nachdem Ducati bereits in der Vorwoche den Anfang gemacht hatte, präsentierte Honda am Mittwoch als zweites Topteam das neue Motorrad für die MotoGP-Saison 2019. Weltmeister Marc Marquez und sein neuer Teamkollege Jorge Lorenzo stellten ihr neues Arbeitsgerät in Madrid vor. Die Präsentation stand ganz im Zeichen der 25-jährigen Partnerschaft zwischen Honda und Titelsponsor Repsol.

Aus diesem Grund waren nicht nur die beiden Spanier anwesend, um die neue RC213V vorzustellen. Honda lud auch die beiden Legenden und Ex-Champions Alex Criville und Mick Doohan ein. Die beiden brachten jeweils eine alte Honda NSR500 aus den 90er-Jahren mit auf die Bühne - natürlich in der bekannten Repsol-Optik, die auch das 2019er-Motorrad wieder prägt.

"Es ist unglaublich, so nah bei diesen Champions zu stehen", freut sich Marquez über den "Besuch" der beiden Ex-Weltmeister. Zusammen mit Lorenzo standen in Madrid insgesamt 14 Titel in der Königsklasse auf der Bühne. Allerdings waren die beiden aktuellen Stammpiloten nicht komplett fit. Marquez erholt sich noch immer von einer Schulteroperation, der er sich Ende des vergangenen Jahres unterzogen hat.

Lorenzo zum ersten Mal in Honda-Lederkombi

Und HRC-Nezugang Lorenzo erschien mit einem Verband an seiner linken Hand zur Vorstellung der neuen RC213V. Er wird nicht am Testauftakt in Sepang Anfang Februar teilnehmen können und darf seine neue Maschine zunächst einmal nur von außen bewundern. Trotzdem ließ es sich der Spanier nicht nehmen, in Madrid zum ersten Mal in Honda-Lederkombi aufzutreten.

"Ich finde, dass mir diese Farben wirklich gut stehen", witzelt der Spanier, der sich noch Anfang der Woche einer Operation unterziehen musste. Er erklärt, dass er in den ersten Wochen bei Honda sehr glücklich gewesen sei, und dass das Team noch einmal ein "neues Level" im Vergleich zu seinen bisherigen Arbeitgebern darstelle. "Es ist für jeden Fahrer ein Traum, in diesem Team zu sein", so der dreimalige MotoGP-Champion.

2019 sei es "ohne Frage" eine ganz besondere Motivation für ihn, mit Honda erfolgreich zu sein - aber auch ein zusätzlicher Druck. Sein neues Team habe ihm schließlich eine Menge Vertrauen entgegengebracht, als man ihn verpflichtete. "Ich habe noch immer hohe Ansprüche an mich selbst", verrät er außerdem und ergänzt: "Ich arbeite hart, um aus jeder Situation das Bestmögliche herauszuholen."

"Ich möchte das Vertrauen, das sie mir entgegengebracht haben, mit guten Ergebnissen zurückzahlen", so Lorenzo, der in den vergangenen beiden Jahren für Ducati gefahren ist. Die Honda konnte er im vergangenen November in Valencia und Jerez aber bereits zweimal testen. "Ich war nicht bei 100 Prozent", erinnert er jedoch. Daher sei es noch "zu früh", um ein echtes Fazit zu ziehen.

Marquez und Lorenzo bilden "Dreamteam"

"Ich konnte nicht so fahren, wie ich wollte", erklärt er. Er sei ungefähr bei "80 Prozent" gewesen. Grundsätzlich habe er das Motorrad jedoch gemocht. Und wie sehen seine Ziele für sein erstes Jahr in den Repsol-Farben aus? "Zunächst einmal möchte ich wieder zu 100 Prozent fit werden", stellt der angeschlagene Spanier klar. Hohe Erwartungen gibt es derweil an seinen Teamkollegen.

"Wenn man in diesem Team ist, dann bedeutet das, dass man um Siege, Podien und den Titel kämpfen muss", erklärt Marquez. "Wenn man das nicht schafft, dann hat man versagt", weiß der Serien-Weltmeister. "Wir hoffen, dass wir am Ende des Jahres wieder einen Grund zum Feiern haben", so Marquez. Nicht mit dabei war Dani Pedrosa - zum ersten Mal seit 2005.

Der Spanier war seit 2006 ohne Unterbrechung fester Bestandteil des Honda-Werksteams, beendete seine Karriere aber mit Ablauf der vergangenen MotoGP-Saison. Ab diesem Jahr ist das einstige Honda-Urgestein für KTM als Testpilot aktiv. "Ich denke, dass alle Fans - und auch wir Fahrer - Dani weiter gerne bei uns in der Weltmeisterschaft hätten", erklärt Lorenzo.

"Es hört sich etwas seltsam an, weil ich derjenige bin, der ihn ersetzt. Aber ich hatte diese Möglichkeit, und da kann man nicht Nein sagen", so Lorenzo. Letztendlich habe sich Pedrosa auch selbst dazu entschieden, aufzuhören. Wie erfolgreich Honda in der neuen Ära ohne Pedrosa und mit dem "Dreamteam" - wie Honda es selbst nennt - Lorenzo und Marquez werden kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Mit Bildmaterial von Repsol Honda.

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Rennserie MotoGP
Autor Ruben Zimmermann