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Maverick Vinales angekratzt: Mit der Yamaha im Zweikampf chancenlos

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Maverick Vinales angekratzt: Mit der Yamaha im Zweikampf chancenlos
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont
21.10.2019, 08:25

Kein Podium beim Yamaha-Heimrennen in Motegi: Maverick Vinales verpasst die Top 3, weil er im Duell mit Ducati-Pilot Andrea Dovizioso unterliegt

Gerade einmal 2,6 Sekunden fehlten Maverick Vinales beim Japan-Grand-Prix in Motegi auf Sieger Marc Marquez (Honda). Erneut setzte sich Vinales gegen Rennende mit starken Rundenzeiten in Szene, doch zu Beginn des Rennens verlor der Spanier viel Zeit, weil er in den Zweikämpfen chancenlos war.

Schuld daran war der Charakter seiner Yamaha M1. Im Zweikampf hat Vinales Probleme, sich durchzusetzen, weil er die Stärken der Maschine nicht nutzen kann. "Das Problem ist, dass ich nicht überholen kann. Auf den Geraden ziehen sie mir davon. Ich muss abwarten, bis die Reifen nachlassen. Mit der Charakteristik unserer Maschine ist es entscheidend, als Erster oder Zweiter zu starten", bemerkt Vinales.

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Renn-Action in Motegi

Renn-Action in Motegi
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Foto: : Gold and Goose / Motorsport Images

Maverick Vinales, Yamaha Factory Racing, Jack Miller, Pramac Racing

Maverick Vinales, Yamaha Factory Racing, Jack Miller, Pramac Racing
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Maverick Vinales, Yamaha Factory Racing

Maverick Vinales, Yamaha Factory Racing
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Maverick Vinales, Yamaha Factory Racing, Jack Miller, Pramac Racing

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Maverick Vinales, Yamaha Factory Racing

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Maverick Vinales, Yamaha Factory Racing

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"Zu Beginn kämpfte ich sehr intensiv mit Crutchlow und Dovizioso. Ich versuchte, mich schnell durchzusetzen, doch das war sehr schwierig. Gegen die Ducati ist es auf den Geraden ein Kampf, den man schon verloren hat", ärgert sich Vinales. "Man muss vor den Ducatis starten, denn sonst hat man keine Chance."

"Sie sind schneller und können später bremsen. Unsere Stärke ist das Kurvenverhalten. Aber sie haben auch ihre Stärken. Ich gab 100 Prozent. Es liegt an Yamaha, das zu verbessern. Diesbezüglich müssen sie einen Schritt machen", fordert der Spanier.

Markenkollege Fabio Quartararo fuhr in Motegi als Zweiter ins Ziel. "Ich hätte mit Fabio fahren können. Unsere Rundenzeiten waren ähnlich", ist Vinales überzeugt. "Er hatte das Glück, dass er beim Start vorne lag. Ich weiß nicht, ob ich Marc hätte gefährden können. Am Ende des Rennens war ich einen Tick schneller."

Yamaha wird über den Winter intensiv am Topspeed der M1 tüfteln. Ohne spürbare Verbesserungen wird es auch 2020 schwierig, gegen Honda, Ducati und Suzuki zu bestehen. Doch Vinales nimmt sich für 2020 auch noch selbst etwas vor: "Mein Ziel für nächstes Jahr ist es, die ersten Rennrunden zu verbessern", kommentiert der Spanier, der in den ersten Runden oft wichtige Zeit verliert, die er später nicht mehr aufholen kann.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Event Motegi
Autor Sebastian Fränzschky