Maverick Vinales will Yamaha-Honda-Ducati-Motorrad

Maverick Viñales hat genau erkannt, welche Stärken die Konkurrenz in der MotoGP-Saison 2017 hat. Er wüsste, was er von Honda und Ducati haben möchte.

Der Spanier ist in der aktuellen MotoGP-Saison der unangefochtene Leader, Maverick Vinales hat beide bisher gefahrenen Rennen in Losail und Argentinien gewonnen. Dem vorausgegangen war eine Dominanz bei den Tests, die er alle vier an der Spitze beendet hatte.

Vor dem nächsten Rennen, welches dieses Wochenende auf dem Circuit of the Americas in Texas, USA, stattfindet, hat er bereits 14 Punkte Vorsprung in der WM-Tabelle.

"Maverick hätte gern ein Motorrad, welches besser zu fahren ist, aber die Traktion der Yamaha hat, sich einlenken lässt wie die Honda und das so schnell ist, wie die Ducati." - Ramon Forcada

Crewchief Ramon Forcada glaubt, dass der 22-Jährige dabei derzeit nicht so fahren kann, wie er es gerne hätte. Doch Vinales sei unglaublich gut darin, sich anzupassen.

"Maverick hätte gern ein Motorrad, welches besser zu fahren ist, aber die Traktion der Yamaha hat, sich einlenken lässt wie die Honda und das so schnell ist, wie die Ducati", so Forcada im Gespräch mit Motorsport.com.

"Aber das wollen alle anderen Fahrer auch. Weil er weiß, dass das unmöglich ist, fährt er auf dem Motorrad nicht so, wie er sich am wohlsten fühlt, stattdessen versucht er, das Maximum aus dem herauszuholen, was die Yamaha ihm geben kann."

"Er will später und härter bremsen und schneller einlenken, wie das mit der Honda geht. Aber er weiß, dass das mit diesem Motorrad nicht möglich ist, darum versucht er etwas zu imitieren, was Jorge gemacht hat."

"Jetzt ist er in den Kurven schneller, als mit der Suzuki." - Ramon Forcada

"Die Yamaha ist entwickelt, um daraus Vorteile zu ziehen, sie ist hinten sehr stabil und hat am Kurvenausgang viel mehr Traktion."

"Es ist nicht so, dass ihm das gefällt, aber so funktioniert dieses Motorrad."

Forcada glaubt, dass man von Vinales noch lange nicht alles gesehen hat, was der Spanier auf der Yamaha wirklich wird leisten und zeigen können. Aber die Defizite sind bereits bekannt.

"Er muss noch besser starten, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Und im Qualifying muss er sich noch daran gewöhnen, die schnelle Runde auf der ersten Runde zu fahren, nicht auf der zweiten."

"Wenn du dich daran gewöhnst, das am Samstag regelmäßig zu machen, wird das auch am Sonntag gelingen. Und wenn du einen anständigen Start hinbekommst, spart dir das eine ganze Menge Ärger."

"In der MotoGP, wenn du da am Start eingeklemmt bist, werden dich vor der ersten Kurve fünf Fahrer überholen. Und wenn dein Ziel der Sieg ist, macht das alles noch komplizierter."

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