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Miguel Oliveira: KTM das richtige Bike für einen MotoGP-Rookie?

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Miguel Oliveira: KTM das richtige Bike für einen MotoGP-Rookie?
Autor:
Co-Autor: Lena Hemery
28.05.2019, 06:54

Miguel Oliveira beschreibt die KTM als Rennmotorrad, mit dem man kämpfen muss - Die Leser von 'Motorsport-Total.com' glauben nicht, dass er bester Rookie wird

Im vergangenen Jahr waren Francesco Bagnaia und Miguel Oliveira in der Moto2-Klasse die bestimmenden Fahrer und kämpften um den WM-Titel. In der Königsklasse ist die Situation nun anders. Neben Bagnaia und Oliveira sind auch Joan Mir und Fabio Quartararo Debütanten. Und in den ersten fünf Rennen überzeugte vor allem Quartararo mit seinem Speed. In Jerez eroberte der Franzose als jüngster Fahrer der Geschichte eine Pole-Position.

'Motorsport-Total.com' hat seinen Lesern die Frage gestellt, wer 2019 der beste Neuling sein wird. Die meisten Stimmen, nämlich 54,5 Prozent, entfielen auf Quartararo. Moto2-Weltmeister Bagnaia folgte mit 20,4 Prozent an der zweiten Stelle. An Suzuki-Werksfahrer Mir gingen 14,9 Prozent der Votes. Mit lediglich 10,2 Prozent erhielt Oliveira die wenigsten Stimmen. Insgesamt wurden in dieser nicht repräsentativen Umfrage 1.662 Stimmen abgegeben.

"Es wird natürlich viel darüber spekuliert, welches Motorrad für einen Einstieg einfacher ist", verweist Oliveira auf das Material, das eine entscheidende Rolle spielt. Theoretisch ist die Yamaha M1 von Quartararo das einfachste MotoGP-Bike für einen Neuling. Auf der anderen Seite ist Oliveira beim noch jungen Projekt von KTM. "Jeder Fahrer hat seine Schwierigkeiten und jedes Motorrad hat Schwächen", glaubt der Portugiese.

Die KTM RC16 ist ein richtiges Rennmotorrad

Vergleiche mit anderen Motorrädern will Oliveira nicht anstellen, da er nur die RC16 von KTM kennt und nie ein anderes MotoGP-Bike gefahren ist. Auch wenn er den Stahlrohrrahmen schon aus der Moto3 und der Moto2 kennt, ist diese Erfahrung für die Königsklasse unbedeutend, wie der 24-Jährige findet: "Dass ich schon in den unteren Klassen für KTM gefahren bin, hilft beim MotoGP-Aufstieg nicht. Wir wissen, dass wir nicht das einfachste Motorrad haben, aber auch nicht das schwierigste."

Miguel Oliveira

Der erfahrene Guy Coulon arbeitet als Crew-Chief für Rookie Oliveira

Foto: LAT

Im Gegensatz zu seinen Kollegen Johann Zarco und Hafizh Syahrin weiß Oliveira aus eigener Erfahrung nicht, wie sich ein anderes MotoGP-Motorrad und vor allem die Yamaha anfühlt. "So wie ich es sehe, braucht man nicht den typisch sanften Fahrstil. Man muss das Motorrad dazu zwingen, dass es die Dinge tut, die man will", beschreibt er die RC16. "Es ist ein körperlich anstrengend zu fahrendes Bike, es ist sehr nervös. Ich würde sagen, dass es ein Rennmotorrad ist, denn man muss es zu etwas zwingen. Es ist gut, dass man damit im Rennen kämpfen kann."

Vergleiche zur aggressiven Fahrweise von Marc Marquez mit der Honda RC213V sind nicht von der Hand zu Weisen. Oliveira merkte bereits an, dass er sich am Weltmeister orientieren will: "Das ist mein Eindruck, denn das Konzept des Motorrads erinnert an Honda. Deswegen versuche ich es so wie Marquez zu machen, aber das ist nicht einfach, denn sein Vertrauenslevel zum Motorrad ist auf einem anderen Level. Aber mehr oder weniger ist das der Weg, den man verfolgen muss."

Nach den ersten fünf Rennen hat Quartararo 25 WM-Punkte auf dem Konto und ist der Beste der vier Rookies. Zweiter ist Bagnaia mit neun Zählern. Mir und Oliveira haben jeweils acht WM-Punkte gesammelt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Gerald Dirnbeck