MotoGP 2017: Marc Marquez schwärmt von Johann Zarco

Laut MotoGP-Champion Marc Marquez erinnert ihn Yamaha-Rookie Johann Zarco sehr an seine eigenen Anfänge in der Motorrad-Königsklasse.

MotoGP 2017: Marc Marquez schwärmt von Johann Zarco
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda; Jorge Lorenzo, Yamaha
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Jorge Lorenzo, Ducati Team; Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3; Jorge Lorenzo, Ducati Team
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3

Zarco stieg in die MotoGP auf, nachdem er 2 Mal in Folge den Moto2-Titel geholt hatte. Beim Saisonauftakt in Katar hatte er das Rennen angeführt, als er durch einen Unfall ausschied. In den folgenden 3 Rennen landete er immer in den Top 5.

Marquez sagte über Zarco: "Er hat bereits in Katar überzeugt. Dieses Mal lieferte ich mir mit ihm einen Zweikampf über 3 Runden, weil meine Hinterräder nicht gut genug waren. Er hat zudem alles gegeben."

"Er erinnert mich an mich selbst, als ich in die MotoGP einstieg. Er ist sehr aggressiv und geht an die Grenzen. Das ist der Weg, um sich weiter zu entwickeln."

Bildergalerie: Johann Zarco in Jerez

"Wenn er etwas lernen will, muss er sich genau so verhalten. Er muss von Beginn an alles geben und schauen, wo er landen kann. Er ist auf einem guten Weg und dieses Mal war er der beste Yamaha-Pilot, das ist nicht schlecht."

Lorenzo rät Zarco zur Vorsicht

Während viele Fahrer den jungen MotoGP-Debütanten für seine Leistungen loben, hat ihn der siebenmalige MotoGP-Champion Valentino Rossi für seinen aggressiven Fahrstil in Autsin kritisiert. Marquez stand dem Neuling jedoch sofort bei.

Jorge Lorenzo, der in Jerez auf Platz 3 landete, lobte Jarco für seine Einstellung, gab ihm aber noch einen Tipp auf den Weg: "Ich mag Johanns Herangehensweise, denn er denkt nur daran, sein Rennen zu fahren. Er fährt mit viel Entschlossenheit."

"Er hat 2 Mal die Moto2-Serie gewonnen, was wirklich sehr gut ist. Yamaha scheint seinem Rookie viel Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben und ein einfaches Bike zu stellen. Manchmal ist er vielleicht aber etwas zu entschlossen, vor allem wenn er im Zweikampf mit anderen Piloten ist."

"Er muss vorsichtiger sein, denn die MotoGP-Bikes sind schwerer und schwerfälliger als die Moto2-Motorräder. Abgesehen davon, mag ich seine Einstellung sehr. Er ist ein sehr guter Fahrer."

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