MotoGP 2017

MotoGP 2017: Wer bekommt den Zuschlag für den freien Platz?

MotoGP-Vermarkter Dorna und die Teamvereinigung IRTA suchen nach einem neuen Team für die Königsklasse. Vergeben werden soll ein Ein-Fahrer-Platz.

Das MotoGP-Feld soll – und wird – wachsen. Derzeit sind 21 Piloten fest in die Königsklasse eingestiegen, nächstes Jahr kommt KTM mit zwei Piloten als Werksteam dazu. Damit wächst das Feld auf 23 Fahrer.

Das sei aber nicht genug. Seit dem 23. März haben Dorna und IRTA offiziell noch einmal betont, dass sie die ideale Stärke der Startaufstellung bei 24 Piloten sehen.

Es wurde ein Rundschreiben an Teams und Presse herausgegeben, dass ab sofort „Bewerbungen“ bei der IRTA über eine Teilnahme an der MotoGP ab 2017 abgegeben werden können.

Die Deadline für diese Interessenbekundung liegt bei Freitag, 29. April 2016.

Mittlerweile tobt die Gerüchteküche, wer sich für diesen freien Platz bewerben wird. Im deutschsprachigen Raum ist dabei natürlich vom Interwetten-Teams von Daniel M. Epp die Rede, mit Thomas Lüthi und/oder Dominique Aegerter in die Königsklasse aufzusteigen.

Seit Jahren wird Lüthi immer wieder mit einem Aufstieg in die MotoGP konfrontiert, allein die Leistungen über eine gesamte Moto2-Saison waren noch nie konstant gut genug, um sich Tatsächlich dafür zu empfehlen. Derzeit aber führt er nach seinem Sieg beim Auftakt in Katar die Moto2-WM an.

Ich habe schon letztes Jahr vorhergesagt, dass es mit den neuen Regeln wieder attraktiv für Privatiers ist, in die MotoGP einzusteigen

Schon wahrscheinlicher ist eine Rückkehr des Pons-Teams in die MotoGP. Teamchef Sito, selbst erfolgreicher Ex-GP-Pilot stieg aus der Königsklasse aus, als für Privat-Teams kaum mehr Spitzenresultate möglich wurden. Mit den neuen Regeln sieht er die Grundlage für eine Rückkehr gegeben.

„Momentan kann ich noch nichts Konkretes verkünden, aber ich habe schon letztes Jahr vorhergesagt, dass es mit den neuen Regeln wieder attraktiv für Privatiers ist, in die MotoGP einzusteigen“, so Sito Pons am Freitag in Argentinien.

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„Wir müssen jetzt erstmal diesen Platz bekommen und müssten dann ein qualitativ hochwertiges Techniker-Team zusammenstellen, mit dem wir zu entsprechenden Protagonisten avancieren könnten“, sagte der Spanier weiter.

„Erst dann können wir uns die Optionen bei den Fahrern anschauen“, lautet der weitere Gedankengang beim 15-fachen Grand Prix Sieger und zweifachen 250ccm-Weltmeister. „Pol [Espargaró] muss ich nicht erst kennen lernen, er war bei uns Weltmeister. Ich denke, dass er noch viel mehr drauf hat, als er bisher zeigen konnte.“

Ich habe das Projekt weiter im Hinterkopf und wir haben unsere Sponsoren auf unserer Seite.

„Ich habe das Projekt weiter im Hinterkopf und wir haben unsere Sponsoren auf unserer Seite. Ende des Monats sollten wir wissen, ob wir diesen Platz bekommen, oder nicht.“

Das Pons Racing Team hat in den 30 Jahren in der Motorrad-Weltmeisterschaft 137 Podeste, darunter 51 Siege mit deren acht in der Klasse bis 500ccm und acht in der MotoGP, gesammelt.

Fahrer wie Alberto Puig, Carlos Checa, Alex Barros, Loris Capirossi, Max Biaggi, Makoto Tamada, Hector Barbera, Pol Espargaró, Tito Rabat und Maverick Viñales haben für Pons GP-Rennen gewonnen. Größter Erfolg war der Moto2-WM-Titel mit Espargaró im Jahr 2013.

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Rennserien MotoGP , Motorrad , Moto2
Teams Pons Racing , Technomag Racing Interwetten
Artikelsorte News
Tags motogp, platzvergabe, teams
Topic MotoGP 2017