MotoGP-Helmdesign: Warum Maverick Vinales zum Wildschwein wurde

Maverick Vinales überraschte in Aragon mit einem neuen Helmdesign: Das Wildschwein-Motiv gibt einen Ausblick auf die kommende MotoGP-Saison.

Yamaha-Werkspilot Maverick Vinales verabschiedete sich beim vergangenen Rennwochenende in Aragon vom gewohnt schlichten Rot/Grau/Schwarzen-Helmdesign. Am Samstag überraschte der Spanier mit einem neuen Design, das deutlich markanter war als das bisher verwendete. Ein Wildschwein-Motiv soll eine klare Botschaft vermitteln und andeuten, in welche Richtung es mit dem Fan-Merchandise in der neuen Saison geht.

"Wir wollten das neue Logo und das neue Design zeigen. Aragon war ein guter Zeitpunkt, um es unseren Fans und den Zuschauern zu zeigen. Ich werde das Design bis zum Ende der Saison verwenden, um einen Vorgeschmack für 2018 zu geben", berichtet Vinales, der von seinem neuen Helmdesign begeistert ist: "Es sieht gut aus. Ich mag es."

Der Arai-Helm des wird von einem großen Wildschwein dominiert. "Das repräsentiert es", bemerkt Vinales und fügt hinzu: "Normalerweise bin ich auf der Strecke schwer zu besiegen. Das möchte ich mit dem Helm zeigen. Ich mag das Design, mehr als das alte. Jetzt erkennt man mich besser auf der Strecke."

In Sachen Helmdesign wurden die MotoGP-Fans in Misano um das legendäre Spezialdesign von Valentino Rossi gebracht. Traditionell lässt der "Doktor" für die Italienrennen stets ein neues Design von Aldo Drudi entwerfen. In diesem Jahr verpasste Rossi verletzungsbedingt den San-Marino-Grand-Prix. Was wurde aus dem Helmdesign?

Rossi stellt klar, dass es noch gar kein fertiges Design gab: "Am Mittwoch traf ich mich mit Aldo. Wir hatten verschiedene Ideen. Am Donnerstagnachmittag brach ich mir das Bein. Es gab also kein fertiges Design", so der 38-Jährige.

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Tags aragon, helmdesign, motogp, valentino rossi