MotoGP mit Elektro-Klasse ab 2019

Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta bestätigt Pläne, wonach bereits ab 2019 eine neue Elektro-Klasse ins Rahmenprogramm der MotoGP-Weltmeisterschaft aufgenommen werden könnte.

Elektromotorräder erleben derzeit noch kein solches Wachstum, wie die FIA Formula E Weltmeisterschaft auf vier Rädern. Bei der Isle of Man TT aber ist die TT Zero mit Elektrobikes bereits seit 2010 im Programm.

Nun aber gibt es Pläne, eine Elektro-Serie ins Rahmenprogramm von fünf MotoGP-Rennen im Jahre 2019 aufzunehmen. Vier Hersteller hätten sich bereiterklärt, 18 Motorräder zu liefern.

Die Maschinen erreichen Geschwindigkeiten um die 200 km/h und sind damit nur etwas langsamer, als die derzeit eingesetzten Moto3-Maschinen. Die Rennen sollen jeweils über um die zehn Runden gehen.

Es wurde auch vorgeschlagen, dass MotoGP Indenpendent und eine Reihe der Spitzenteams aus der Moto2 Startplätze zugesichert bekommen werden, sollten sie an dieser neuen Meisterschaft teilnehmen wollen.

"Dieses Projekt ist schon sehr weit fortgeschritten", sagte Ezpeleta gegenüber Motorsport.com. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir schon 2019 in Europa einige Rahmenrennen zur MotoGP davon sehen werden."

"Wir haben bereits Angebote von vier Marken auf dem Tisch. Es wird aber eine Einhersteller-Klasse, alle Motorräder werden gleich sein und die Rennen werden wenigstens über zehn Runden lang sein."

Während in der Formel E Karbonmonoxid-neutrale Glyzerin-Generatoren verwendet werden, um die Autos zwischen den Sessions aufzuladen, will Ezpeleta im Rahmen der MotoGP Solar-Zellen dafür einsetzen.

"Wir wollen, dass die Batterien durch Solarzellen aufgeladen werden und nicht über Generatoren wie in anderen Meisterschaften."

"So können wir auch den Rennstrecken, wo wir mit dieser Serie fahren, etwas rentables überlassen."

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