MotoGP Mugello: Setzt Marc Marquez seine Siegesserie fort?

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MotoGP Mugello: Setzt Marc Marquez seine Siegesserie fort?
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
29.05.2018, 11:14

Auf dem Papier reist Marc Marquez eigentlich nicht als Favorit nach Mugello, doch das hat den WM-Spitzenreiter auch zuletzt in Jerez und Le Mans nicht aufgehalten

Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
1. Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team

Marc Marquez ist in der MotoGP momentan das Maß aller Dinge. Der Spanier siegte zuletzt in Austin, Jerez und Le Mans und konnte damit erstmals seit 2014 wieder drei Rennen in Serie gewinnen. In der Weltmeisterschaft liegt er vor dem kommenden Rennen in Mugello bereits 36 Zähler vor dem zweitplatzierten Maverick Vinales. Die große Frage lautet, ob der Honda-Pilot in Mugello endlich einmal wieder zu schlagen ist.

"Es ist gut, mit einem Vorsprung in der Meisterschaft nach Mugello zu kommen. Aber wir befinden uns noch immer früh in der Saison, und alles ist sehr eng", warnt Marquez, der - trotz seiner Dominanz in den vergangenen Wochen - ein "schwieriges Rennen" in Italien erwartet. Ganz unbegründet ist diese Sorge nicht, denn statistisch gesehen war Mugello in den vergangenen Jahren kein Honda-Land.

Seit 2010 feierten die Japaner hier in der Königsklasse nur einen Sieg (Marquez 2014). Ducati gewann 2017, Yamaha feierte im gleichen Zeitraum ganze fünf Siege. Für 2018 muss das allerdings nicht viel heißen, denn auch Jerez und Le Mans zählen eigentlich nicht zu den Paradestrecken von Marquez. Und trotzdem hatte der Spanier die Nase dort in den beiden vergangenen Rennen vorne.

Der WM-Leader selbst verrät, dass er sich momentan einfach unglaublich wohl auf seinem Bike fühlt. Zudem testete Honda vor dem Rennen in Le Mans in Mugello, und Marquez erklärt optimistisch, dass man damals "schnell und konstant" gewesen sei. Trotzdem glaubt er, dass es in Mugello ein harter Kampf werden könnte. Die Temperaturen dürften nämlich beispielsweise etwas höher sein als beim Test.

Mit Mugello verbindet Marquez übrigens eine ganz besondere Erinnerung: 2010 feierte er hier in der 125er-Klasse seinen ersten Sieg in der Motorrad-WM überhaupt. Teamkollege Dani Pedrosa triumphierte 2010 in der Königsklasse in Mugello und rechnet sich am Wochenende ebenfalls Chancen aus ."Ich mag die Strecke", verrät Pedrosa, der sich noch immer von seinen Stürzen in Argentinien und Jerez erholt.

"Du musst hart arbeiten, um ein gutes Set-up zu finden", erklärt er im Hinblick auf Mugello und ergänzt, dass vor allem ein gutes Gefühl am Kurveneingang wichtig sei. In der WM liegt Pedrosa nach Platz fünf in Le Mans auf dem zehnten Rang. Nach einem Saisonstart, der vor allem von den beiden Stürzen überschattet wurde, jagt der Spanier weiter seinem ersten Podium 2018 nach.

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