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MotoGP-Renndirektor erklärt: Darum gibt es grüne Fläche nach dem Randstein

Warum gibt es auf manchen Strecken am Ende des Randsteins eine grüne Fläche, die nicht befahren werden darf? - Das sorgt immer wieder für Track-Limit-Diskussionen

MotoGP-Renndirektor erklärt: Darum gibt es grüne Fläche nach dem Randstein

Auf mehreren Rennstrecken gibt es am Ende eines Randsteins eine grüne Fläche. Befahren darf man sie nicht, denn damit missachtet ein Fahrer die Track-Limits. Jorge Martin kostete das im zweiten Moto2-Rennen in Spielberg den Sieg.

Der Spanier war in der letzten Runde auf eine grüne Fläche nach einem Randstein gekommen. Werden Track-Limits in der letzten Runde missachtet, muss der Fahrer eine Position abgeben. Im Training und im Qualifying wird die Rundenzeit gestrichen.

Im zweiten Misano-Rennen missachtete Fabio Quartararo zu oft die Track-Limits und erhielt dafür eine Strafe. Unter anderem war er auch am Ausgang der Zielkurve über die grüne Fläche nach dem Randstein gefahren.

Doch wozu gibt es überhaupt diese grüne Fläche, wenn der Randstein ohnehin schon zu Ende ist? "Die Dreiecke am Ende von Randsteinen markieren das Ende des Randsteins", sagt MotoGP-Renndirektor Mike Webb.

Mike Webb

Seit der Saison 2012 ist Mike Webb der Renndirektor der Motorrad-WM

Foto: LAT

"Insgesamt geht es darum, die Randsteine nicht immer weiter auszudehnen, denn dadurch wird die Rennstrecke schneller. Wir wollen die Fahrer aber auch nicht zu einer unnatürlichen Linie zwingen, die eigentlich sogar ein Problem darstellen könnte."

"Wir haben versucht, die Strecke zu einer sanften, fließenden Linie zu machen, bei der es möglich ist, die Randsteine zu verlängern und kein Sicherheitsproblem zu verursachen. Brünn ist ein offensichtliches Beispiel, die Zielkurve in Misano ist ein weiteres."

"Wir verlängern sie, wenn die Fahrer es wünschen und es offensichtlich ist, dass es sich um ein Problem handelt. Das Dreieck in Kurve 16 wurde bereits am Freitagabend des vergangenen Jahres aus genau diesem Grund verlängert. Das aktuelle Dreieck ist das, worauf sie vergangenes Jahr hingewiesen haben, und es ist eine natürlichere Linie."

Mit Bildmaterial von GP-Fever.de.

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Rennserie MotoGP
Autor Gerald Dirnbeck