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MotoGP-Rookie Bagnaia: Warum er sich an Lorenzos Daten orientiert

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MotoGP-Rookie Bagnaia: Warum er sich an Lorenzos Daten orientiert
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18.07.2019, 07:03

Pramac fährt 2019 mit zwei verschiedenen Ducati-Modellen: Pecco Bagnaia analysiert die Daten von Jorge Lorenzo, während sich Jack Miller am Werksteam orientiert

Das Pramac-Team fährt in diesem Jahr zweigleisig. Während Jack Miller die gleiche aktuelle GP19 wie das Ducati-Werksteam zur Verfügung hat, sitzt MotoGP-Rookie Pecco Bagnaia auf dem Vorjahresmodell GP18. Die beiden Modelle unterscheiden sich doch in Details, wodurch die Arbeit im Laufe eines Rennwochenendes unterschiedlich ist, vor allem wenn es um das Set-up geht.

"Ich schaue mir natürlich die Daten von 'Dovi' an, weil er der Schnellste von uns ist, aber auch von Petrucci und Miller", sagt Bagnaia. Trotzdem verrät der Italiener: "Aber ich schaue mir auch die Daten von Lorenzo an, weil das Motorrad ähnlicher zu meinem ist. Unser Fahrstil ist auch vergleichbar, wir sind uns sehr ähnlich. Deshalb kann ich immer wieder etwas verstehen, denn sein Fahrstil ist meinem sehr ähnlich."

Im vergangenen Jahr war Jorge Lorenzo mit der Ducati auf einigen Rennstrecken sehr schnell. Deshalb sind diese Daten für Bagnaia eine wichtige Informationsquelle. Seine Rookie-Saison verlief bisher nicht einfach. Ein neunter und zwei 14. Plätze sind bisher die Ausbeute. Fünfmal kam der amtierende Moto2-Weltmeister nicht ins Ziel. Ganz anders ist die Situation seines Teamkollegen Miller, der schon sechsmal in den Top 10 war und einmal als Dritter auf dem Podest jubelte.

Der Australier kann sich beim Set-up an den beiden Werksfahrern orientieren. "Im Vorjahr war das etwas anders, aber jetzt sind wir auf dem gleichen Modell. Wir begannen das Jahr mit ähnlichen Einstellungen wie im Vorjahr, aber Schritt für Schritt haben wir uns ihnen angenähert. Sagen wir seit Argentinien", sagt Miller.

An dieser Basisabstimmung wird nur noch wenig geändert. "Die meisten Rennwochenenden beginnen wir mit zwei Runs im ersten Training und behalten die gleichen Reifen. Vielleicht verstellen wir bei der Dämpfung etwas, um das Motorrad etwas anzupassen, wenn es auf der Bremse durchschlägt oder so", erklärt "Jackass". "Die Geometrie haben wir nur in Jerez verändert, weil wir dort das ganze Wochenende richtig schlecht waren."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Autor Gerald Dirnbeck