MotoGP-Startnummern: 20 Fahrer, die ihr Markenzeichen wechselten

Ob freiwillig oder gewzungenermaßen: Nicht jeder MotoGP-Pilot fährt ein Leben lang mit derselben Startnummer - Diese 20 Fahrer waren mit verschiedenen unterwegs

MotoGP-Startnummern: 20 Fahrer, die ihr Markenzeichen wechselten

In kaum einer Rennserie sind die Startnummern der Fahrer so kennzeichnend und präsent wie in der MotoGP. Sie prangen nicht nur auf der Frontpartie des Motorrads, sondern auch auf sämtlichen Fanartikeln des jeweiligen Piloten. Am bekanntesten ist dabei freilich die #46 von MotoGP-Altmeister Valentino Rossi.

Seit der Italiener 1996 sein erstes Rennen in der Motorrad-WM bestritt, fährt er mit der 46. Doch nicht jeder Fahrer bleibt seiner Startnummer im Laufe der Karriere treu. Oftmals sind äußere Umstände dafür verantwortlich, dass er sie ändern muss.

Mal sind es kommerzielle Gründe, mal ist die Nummer nicht verfügbar, weil schon ein anderer damit fährt oder sie nicht mehr vergeben wird. So sind bestimmte Startnummern blockiert, weil ihre einstigen Träger nicht mehr aktiv sind (wie etwa Loris Capirossis #65) oder bei einem Unfall verstarben (wie Marco Simoncelli mit der #58).

Oft macht der Wechsel der Klasse auch einen Wechsel der Startnummer nötig. Als Francesco Bagnaia und Miguel Oliveira 2019 in die MotoGP aufstiegen, waren ihre angestammten Nummern bereits besetzt, weshalb sie sich neu orientieren mussten.

Es gibt aber auch Piloten, die sich ganz freiwillig umentscheiden, so zum Beispiel Maverick Vinales. Der Spanier fuhr in Valencia 2018 sein letztes Rennen mit der #25. Seit dem vergangenen Jahr startet er mit der #12, mit der Vinales schon als Kind immer fuhr. Für ihn ist es bereits die zweite Nummernwechsel in der Motorrad-WM.

Bei Pons-Racing trat er in der Moto2 aus marketingtechnischen Gründen nämlich mit der #40 an. Casey Stoner wiederum kehrte von seiner Startnummer ab, als er Weltmeister wurde, und ging sowohl 2008 als auch 2012 mit der #1 an den Start.

Aktuellstes Beispiel für einen Nummernwechsel ist übrigens MotoGP-Rookie Brad Binder, der fortan mit der #33 fährt, weil sie seinen Initialen ähnelt. Diese und weitere Fahrer mit verschiedenen Startnummern haben wir in einen Top-20-Fotostrecke zusammengestellt einfach hier klicken oder zum Anfang des Artikels scrollen).

Mit Bildmaterial von Honda.

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