Nach Unfällen in Brno: MotoGP will Tempo in Boxengasse senken

Um weitere Zwischenfälle zu vermeiden, wie sie beim Flag-to-Flag-Rennen in Brno passiert sind, will die MotoGP das Tempo in der Boxengasse von 60 km/h auf 40 km/h senken.

Beim Treffen der Sicherheitskommission am Freitagnachmittag war die Sicherheit in der Boxengasse eines der Hauptthemen. Auslöser dafür war der Crash von Andrea Iannone bei einem Unsafe-Release von Aleix Espargaro in Brno.

Loris Baz traf während seines Bike-Wechels einen seiner Mechaniker, der dabei glücklicherweise nicht verletzt wurde.

Um derartige Zwischenfälle künftig zu vermeiden, suchen die Organisatoren der MotoGP nach Wegen, die Regeln für den Bike-Wechsel bei Flag-to-Flag-Rennen zu ändern.

Eine Änderung, die bereits am Sonntag in Kraft treten sollte, ist eine Senkung der Geschwindigkeit in der Boxengasse von 60 km/h auf 40 km/h. Für die Trainings am Freitag und Samstag hätte die Änderung nicht gegolten.

Ein weiteres Treffen zwischen 3. und 4. Training ergab nämlich, dass dieser Vorschlag wieder zurückgenommen wurde. Es bleibt also vorerst bei 60 km/h in der Boxengasse. Ob künftig nochmals daran gerüttelt wird, ist unklar.

Ein weiterer Punkt, der beim Meeting der Sicherheitskommission besprochen wurde, war die Möglichkeit eines Regenrennens am Red-Bull-Ring, da der Grip in Kurve 1 im Nassen besonders schlecht ist.

Aus diesem Grund haben einige Fahrer erklärt, sie würden am Rennen am Sonntag nicht teilnehmen, sollte es bei nassen Bedingungen stattfinden. Laut Wettervorhersage ist das allerdings unwahrscheinlich.

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